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Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2019

SPD Ortsverein übergibt Defibrillator an die Würzbacher Feuerwehr

SPD Niederwürzbach besucht den Saarländischen Landtag

Bunte Osterbäume in der Kirkeler Straße

Informationstafel in Niederwürzbach steht

SPD Ortsverein beteiligt sich an Picobello-Aktion

Informationstafel in Seelbach aufgestellt

Aquarelle zwischen Stiefmütterchen (Kunst im Treibhaus)

„Schicke Hüte“ beim Senioren – Aktiv – Treff – Niederwürzbach

Närrische Singstunde des MGV Liederkranz

Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach 20.01.2019

Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach 13.01.2019

 

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SPD Ortsverein übergibt Defibrillator an die Würzbacher Feuerwehr

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                                 Foto: R.Klose

Im Rahmen der montäglichen Ausbildung des Löschbezirks Niederwürzbach wurde am vergangenen Montag ein Defibrillator der Firma Medizintechnik Bohr vorgestellt und übergeben.
Der SPD Ortsverein Niederwürzbach hatte diese Sachspende, auf Grund eines Gespräches der Ortvorsteherin Petra Linz mit dem Löschbezirksführer Robert Kendziora am vergangenen SPD-Neujahrsempfang angedacht und initiiert.

Man kann mit uns rechnen
Harald Pauly, Vorsitzender des SPD Ortsvereins, eröffnete das Treffen im Versammlungsraum der Würzbacher Feuerwehr und betonte, dass die Feuerwehr immer da sei wo sie gebraucht werde, dass man sich auf sie verlasse könne und befand, dass dies auch für den SPD-Ortsverein gelte. Man könne mit den Sozialdemokraten rechnen, wenn es um die im Haushalt Blieskastels genehmigte Anschaffung eines HLF, eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges, ginge und betonte in diesem Zusammenhang, dass das erste neue Gerätehaus-Tor aus dem Ortsratsbudget finanziert sei und für das zweite seien 6 000 Euro im Städt. Haushalt eingestellt.
„Ich freue mich“, so Pauly, „dass fast alle jungen Leute der Wehr zu dem heutigen Treffen erschienen sind, ein Trend der Hoffnung macht!“

Firma Helmut Bohr-Medizintechnik
Zunächst stellte Helmut Bohr in einem kurzen Statement seine Firma vor, die im Bereich der Medizintechnik mit dem Vertrieb Kardiologischer Geräte, sowie Verkauf und Reparatur als Fachhandelspartner von General Electric, und Mindray im Bereich AED Defibrillatoren, hauptsächlich in Südwestdeutschland aber auch in Luxemburg, Frankreich und der Schweiz tätig ist.

Keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben
Der Defibrillator im Werte von fast 2000 Euro, der an diesem Abend übergeben werde, leiste lebensrettende oder lebenserhaltende Funktionen und sei in der heutigen Gesellschaft immer notwendiger. Darum sollte gerade, neben der Würzbachhalle, eine Sachspende des SPD-Ortsvereins 2017, dem Roten Kreuz Niederwürzbach, auch bei der Feuerwehr ein Gerät vorhanden sein, das diese Technik bereitstelle, wobei er die Philosophie über die  Verwendung des Gerätes mit dem Wirken eines Airbags in Automobilen verglich, keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben.

Das Gerät spricht mit dem Bediener
Helmut Bohr ließ es nicht bei der Theorie, sondern erklärte die besonders einfache Handhabung des Defibrillators und überließ es der Feuerwehr wo das Gerät platziert werden solle. Die Bedienung des Gerätes sei selbst für Laien verständlich und brauche kein medizinisch geschultes Personal, die Technik mache es möglich, da das Gerät mit dem Bediener spreche. Mit diesen Worten übergab Bohr den Defibrillator an den Löschbezirksführer Robert Kendziora.

Einladung zu Spaghetti Bolognese
Zwischenzeitlich war auch Ortvorsteherin Petra Linz eingetroffen, die ihre Verspätung entschuldigte, da im Stadtrat Blieskastel wichtige Entscheidungen für Niederwürzbach besprochen worden seien. Ganz besonders aber freue sie sich, dass so viele der Einladung ins Haus der Feuerwehr gefolgt seien. Sie dankte besonders dem Team der SPD Köchinnen und lud mit einem „guten Appetit“ alle Anwesenden zu dem schon längst versprochenen Spaghetti-Essen ein.

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SPD Niederwürzbach besucht den Saarländischen Landtag

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Der SPD Ortsverein Niederwürzbach hatte am Montag vor Ostern zum Besuch des saarländischen Landtages eingeladen.

Vollbesetzter Bus
Knapp 40 Bürgerinnen und Bürger und Mitglieder aus Niederwürzbach waren der Einladung gefolgt, unter ihnen die Ortsvorsteherin Petra Linz mit Tochter und Enkelin. Vorsitzender Harald Pauly begrüßte die Gäste im vollbesetzten Bus und gab seiner Freude Ausdruck, dass so viele der Einladung gefolgt seien.
Nach kurzer Fahrt erreichten die Besucher bald das Parlamentsgebäude an der Franz-Josef-Röder-Straße in Saarbrücken, wo sie von Herrn Dr. Ralf Riemann, Leiter des Sachgebietes “Öffentlichkeitsarbeit“ im saarländischen Landtag, herzlich empfangen und in den Plenarsaal geführt wurden bzw. diesen barrierefrei mit dem Aufzug erreichten. 

Casino wurde Parlament
Nachdem sich die Würzbacher auf den Abgeordnetenstühlen platziert hatten führte sie Dr. Riemann in die Geschichte des Hauses ein. Es wurde zwischen 1865 und 1866 von dem Architekten Julius Carl Raschdorff im Auftrag der Alt-Saarbrücker und St. Johanner Casino-Gesellschaft als Gesellschaftshaus erbaut. 1947 wurde das ehemalige Casino zum Parlamentsgebäude. Bezeichnend wurde der ehemalige Ballsaal zum Plenarsaal. Die Zeiten hätten sich geändert, doch heftige Tänzchen würden noch immer in diesem Saal geführt. Weiter machte Dr. Riemann die Besucher mit den Gepflogenheiten des hohen Hauses vertraut, Deutschlands kleinstem Parlament und eins der kleinsten Parlamente der Welt, stellte dessen Verwaltung vor und überzeugte beredt von der Selbstständigkeit des kleinsten Flächenstaats. Viel zu schnell verging die Zeit bei Frage und Antwort. 

Stefan Pauluhn hatte eingeladen
Bald saßen die Parlamentsbesucher bei einem kleinen Imbiss, saarländischer Sparsamkeit Rechnung tragend, im großen Restaurant bei ihrem Abgeordneten, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag, Stefan Pauluhn, der, wie er sagte, sich nicht vorzustellen brauche, es sei ja ein Heimspiel für ihn. Pauluhn freute sich, dass so viele seiner Einladung gefolgt waren und betonte in diesem Zusammenhang seine persönliche Verbundenheit zu dem außergewöhnlich aktiven Ortsverein aus Niederwürzbach, unter seinem Vorsitzenden Harald Pauly.
Viele Fragen aus seiner Arbeit im Innen- und Verkehrsausschuss galt es von Pauluhn zu beantworten, wobei das aktuelle Thema „Kommunal- und Europawahl“ einen breiten Raum einnahm.
Zum Ende der Besuchszeit, Pauluhn musste in die nächste Sitzung, dankte Vorsitzender Pauly für die gelungene Veranstaltung und betonte die Position seines Ortsvereins, dass Ortvorsteherin Petra Linz bei der anstehenden Kommunalwahl am 26. Mai in ihrem Amt bestätigt werde.

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Bunte Osterbäume in der Kirkeler Straße

                               

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Aprilwetter
Regen, Kälte, Sonne und Schnee, dazu ein spätes Osterfest, machen durchaus den Wunsch der Menschen nach Frühling, Licht und Farbe verständlich.

600 bunte Eier
Harald Pauly, Vorsitzender der Sozialdemokraten Niederwürzbachs, machte sich daher erneut seine Gedanken wie er um die Osterzeit das spärliche Grün einiger Bäume anfangs der Kirkeler Straße am Dorfplatz farblich aufpeppen könnte und überzeugte seinen Ortsverein den Bestand der bunten Ostereier vom vergangenen Jahr um weitere 300 Ostereier aufzustocken. Bewaffnet mit Leiter machten er sich anschließend mit Gerd Gramsch an die Arbeit und schmückte insgesamt 7 Bäume mit 600 bunten Ostereier als gelungener bunter Ostergruß an die Bürgerinnen und Bürger Niederwürzbachs.

Ein kleiner Ostergruß
Mit bunten, vor allem roten Ostereiern gehts an Ostersamstag dann weiter. Von 9 – 12 Uhr an der Kreissparkasse und am Wasgau Markt und von 10 – 11 Uhr in Seelbach vor dem Hofladen der Bliesgau-Schäferei Martin Ernst stehen SPD Mitglieder und verteilen Ostereier verbunden mit dem Wunsch des Ortsvereins      (Petra Linz)

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Informationstafel in Niederwürzbach steht

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Zwischen Kreissparkasse und Apotheke in Niederwürzbach wurde jetzt – nach Seelbach - durch den städtischen Mitarbeiter Marius Rebmann die vom Ortsrat Niederwürzbach und Seelbach angeschaffte hochwertige Informationstafel standsicher aufgestellt.

Die Tafel besteht aus einer Aluminiumkonstruktion und die Verglasung aus Sicherheitsglas. Die Klappflügel sind mit Gasdrucköffnern und verdeckt liegenden Drehbändern zu öffnen. Aufgrund der Gasdrucköffner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses automatische Öffnen der Klappflügel eine Eigendynamik entwickelt und entsprechend Abstand beim Öffnen einzuhalten ist bzw. per Hand mit Gegendruck ein langsames Öffnen herbeigeführt werden kann.   

Die Informationstafel dient dem Aushang von Einladungen und Informationen von Vereinen, Verbänden, Organisationen, Institutionen und politischen Parteien aus Niederwürzbach und Seelbach. Wahlwerbungen und private Informationen sind ausdrücklich verboten !!!

Die Aushänge können auf der weißen Magnethaftplatte mit den dafür bereits vorgesehenen Magneten frühestens 14 Tage vor einem Termin angebracht werden und sind zeitnah nach einer Veranstaltung zu entfernen.

Alle interessierten Vereine, Verbänden, Organisationen, Institutionen und Parteien werden von mir auf Nachfrage (Tel. 01785054773 bzw. P.Linz@tele2.de) einen Schlüssel für die Sicherheitsschlösser der Informationstafel erhalten. Dieser Schlüssel ermöglicht den Zugriff auf beide Tafeln in Niederwürzbach und Seelbach.

Mit dieser zentral angebrachten Tafel wurde für die Bürgerinnen und Bürger eine weitere Informationsmöglichkeit und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Linz

Ortsvorsteherin

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SPD Ortsverein beteiligt sich an Picobello-Aktion

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                                            von links: Helmut Kröll, Rita Kirsch, Michael Klein, Margot Veith, Harald Pauly, Petra Linz

An der landesweiten Picobello-Aktion hat sich am Samstag auch der SPD Ortsverein Niederwürzbach beteiligt. Bewaffnet mit Spaten, Hacke, Besen und Rechen machten sich die fleißigen Hände bei ihrem ersten Stopp an der Kreuzung Bezirks-/Kirkeler Straße zu schaffen. Im Blumenbeet und dem angrenzenden Gehweg wurden Müll und Unrat entfernt, die Rosen geschnitten und gründlich gekehrt. Mitte der Woche wurde dann das Blumenbeet wieder mit Erde aufgefüllt und alles sieht jetzt wieder tipp topp aus.
Der zweite Stopp war dann der Ruheplatz an der Grubenlok. Müll, Laub und Unkraut wurden entfernt, Pflanzen zurückgeschnitten, die Plakette „Saarland zum Selbermachen“ angebracht, die Straßenrinne und der Bürgersteig gekehrt und die drei Baumstümpfe an den Ruhebänken, von der Ortsvorsteherin und ihrem Stellvertreter gestiftet, mit gelben und weißen Hornveilchen von Gartenbau Zeller in Blumenschalen österlich geschmückt. Der Vorplatz der Grubenlok hat jetzt auch wieder alle Lichter brennen.
Da beim SPD-Ortsverein nicht nur an einem Wochenende Picobello-Aktion ist, werden wir auch das ganze Jahr dafür sorgen, verschmutzte Ecken auf Vordermann zu bringen und – wie in der Vergangenheit – Niederwürzbach und Seelbach zu verschönern und damit liebens- und lebenswert zu erhalten.
www.spd-niederwürzbach.de

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Informationstafel in Seelbach aufgestellt

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In der Ortsmitte von Seelbach in direkter Nähe des Postbriefkastens wurde jetzt durch den städtischen Mitarbeiter Marius Rebmann die vom Ortsrat Niederwürzbach und Seelbach angeschaffte hochwertige Informationstafel standsicher aufgestellt.
Die Tafel besteht aus einer Aluminiumkonstruktion und die Verglasung aus Sicherheitsglas. Die Klappflügel sind mit Gasdrucköffnern und verdeckt liegenden Drehbändern zu öffnen. Aufgrund der Gasdrucköffner wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses automatische Öffnen der Klappflügel eine Eigendynamik entwickelt und entsprechend Abstand beim Öffnen einzuhalten ist bzw. per Hand mit Gegendruck ein langsames Öffnen herbeigeführt werden kann.
Die Informationstafel dient dem Aushang von Einladungen und Informationen von Vereinen, Verbänden, Organisationen, Institutionen und politischen Parteien aus Niederwürzbach und Seelbach. Wahlwerbungen und private Informationen sind ausdrücklich verboten !!!
Die Aushänge können auf der weißen Magnethaftplatte mit den dafür bereits vorgesehenen Magneten frühestens 14 Tage vor einem Termin angebracht werden und sind zeitnah nach einer Veranstaltung zu entfernen.
Alle interessierten Vereine, Verbänden, Organisationen, Institutionen und Parteien werden von mir auf Nachfrage (Tel. 01785054773 bzw. P.Linz@tele2.de)  einen Schlüssel für die Sicherheitsschlösser der Informationstafel erhalten. Dieser Schlüssel ermöglicht auch den Zugang zu der als nächstes aufgestellten Informationstafel in Niederwürzbach zwischen Kreissparkasse und Würzbachapotheke.
Mit dieser zentral angebrachten Tafel wurde für die Bürgerinnen und Bürger eine weitere Informationsmöglichkeit und damit Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.
Mit freundlichen Grüßen
Petra Linz
Ortsvorsteherin

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Aquarelle zwischen Stiefmütterchen (Kunst im Treibhaus)

"Es geht um das Zusammenspiel der Elemente. Das Besondere ist die Harmonie zwischen Bild, Farbe und Natur", beschreibt Ulrich Bihler den Hintergrund der Veranstaltung. Der Künstler ist einer von rund zwei Dutzend mitwirkernden von "Kunst im Treibhaus".
Der Kulturstammtisch Blieskastel hatte am vergangenen Wochende in der Niederwürzbacher Gärtnerei Zeller, direkt am idyllischen Weiher in der Dammstraße, zu einer Ausstellung eingeladen. Die Schirmherrschaft oblag Ortsvorsteherin Petra Linz.
Jedes Bild sei in seiner Einzigartigkeit etwas Besonderes, erklärt Ulrich Bihler. Am Samstag sei es in den Gängen der Gewächshäuser gewesen wie in einem Möbelhaus. Die Besucher interessierten sich vordergründig  für die Bilder statt für die Pflanzen. Das sei am Sonntag besser gewesen, so der Künstler für Stimmungsbilder. Bihler hat vorher kein Konzept. "Ich übertrage meine momentane Verfassung auf die Leinwand", beschreibt der Blieskastler seine Vorgehensweise. Oft kommt dann eine in Acryl gemalte Landschaft dabei heraus. Seit einiger Zeit benutzt er die Finger statt den Pinsel.
"Wir sind ein Team aus acht Leuten, die das Ganze organisiert haben", erklärt Sam Birster gegenüber unserer Zeitung. Sie ist die Organisatorin der Aussstellung. "Wir überlegen immer, wohin wir als nächstes gehen, so Birster. Werner Cappel hatte Verbindungen zur Gärtnerei. Und Kunst und Pflanzen, das passe eben sehr gut, findet sie Künstlerin.. Denn beides entspringt der Natur. "Gestern war sehr schön", zog sie am Sonntag eine erste Bilanz. Schon jetzt kam der Wunsch aus den Reihen der Besucher und Künstler, das Ganze eventuell im kommenden Jahr zu wiederholen, freute sich Birster. Im Vergleich zu anderen Räumen, habe man hier mehr Platz zum Ausstellen, so die Künstlerin. "Wir bauen uns ein", sagt sie lachend, als so manches Kunstwerk sich auf Rohren oder im Pflanzbeet wiederfand.

Gärtnerei-Inhaber Christian Zeller habe dem Künstlerstammtisch Blieskasterl alle Freiheiten gelassen. Das würde dem Freiheitsgedanken der Künstler sehr entsprechen. Da konnte es vorkommen, das man zwischen Blumenbeeten Fotos ebenso vorfand wie Bierzeltgarnituren, auf denen man die soeben gesehenen Werke nochmals gedanklich vor dem eventuellen Kauf Revue passieren lassen konnte. Aquarelle fand man beispielsweise zwischen Hornveilchen und Stiefmütterchen.
Teilweise musste man wegen des Gegenverkehrs stehen bleiben und warten, da kaum ein Durchkommen war. Vielleicht lag das auch an der entspannenden Musik. Die kam am Sonntagnachmittag von "Uwe Rosar  und Ava" und "Passion two", während "Gaby Klees" und "Ca va" am Vortag auf dem Programm standen.
Jetzt überlegen wir, ob wir das große Bild hier kaufen", sagte Johanna Werz aus Zweibrücken. "Ich bin eherr für die kleineren Werke. Die kann man aneinanderreihen und versetzt aufhängen, meint ihr Bekannter Christian Jung. Vielleicht trifft man sich ja auch in der Mitte und kauft zwei, überlegen die beiden Besucher.  
(Text: Jörg Martin  Saarbrücker Zeitung 27. März 2019)

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Zu Aquarelle zwischen Stiefmütterchen (Kunst im Treibhaus) gibt es auch eine Bildershow.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         (Seitenanfang)

 

„Schicke Hüte“ beim Senioren – Aktiv – Treff – Niederwürzbach

Bei einem fröhlichen, närrischen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen, ein Gläschen Sekt durfte natürlich auch nicht fehlen, feierten die Senioren des Aktiv – Treff`s Niederwürzbach Faasenacht. Witzige und lustige Fastnachtsbeiträge von Gerda Groh und Gertrud Schnepp luden ein mitzumachen, mitzusingen und zu schunkeln. Es war ein gelungener, heiterer Nachmittag. (Text: Anne Girnus) 

                                                            (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                

                                   

                                                         

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Zum "Schicke Hüte" beim Senioren – Aktiv – Treff – Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Närrische Kaffeestunde)

                                                

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Närrische Singstunde des MGV Liederkranz am Dienstag, dem 5. März 2019          

Das Ende der fünften Jahreszeit

Der MGV Liederkranz beendete am Dienstag, dem 5. März traditionsgemäß die fünfte Jahreszeit mit einer närrischen Singstunde im Haus der Musik.

Um 1911 Uhr traf sich die Narrenschar zu eingelegten Heringen und Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat, liebevoll von den Damen des Liederkranz unter der Leitung von Margot Veith und Rita Kirsch zubereitet und serviert.

Nach dem Essen begann ein munteres Treiben mit lustigen Vorträgen und Büttenreden.

Mit Gesang und Allee Hopp setzten Margot Veith, Gertrud Schnepp, eine Liederkranz-Damenriege und Helmut Kröll mit ihren Vorträgen Glanzpunkte im Liederkranz-Karneval.

Da war der Sänger vom hohen C und eine Amateurin, die ihr Zimmer tapezieren wollte. Mit Schirm und „oh du schöne Barbara“ setzte Gertrud gekonnt eine jahrelange Tradition fort und Helmut glänzte als Kölner Opa auf der Suche nach dem Käppchen des Pastors am Altar.

Für die musikalische Unterstützung und Unterhaltung sorgten Bruni Esleben am Akkordeon und Rainer Klose mit seiner Musikbox.

Und noch vor der „Aschenkreuz-Zeit“ ging eine über vier Stunden dauernde närrische Singstunde zu Ende.

                                                                                                           (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                            

                                          

                                           

(Text und Photos: Helmut Kröll)                                                                                                                                                                             

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Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

Besondere Ehrungen im Mittelpunkt
Die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung stand in diesem Jahr im Zeichen der Ehrungen langjähriger verdienter Mitglieder des Löschbezirkes. Klaus Eisel und Henry Servatius erhielten im Verlauf der Versammlung im Namen des Landesfeuerwehrverbandes aus den Händen von Albert Zittdie Ehrenurkunden für 50- jährige Mitgliedschaft. Die Ehrung des Kameraden Dieter Bohr für 60-jährige Mitgliedschaft wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Henry Servatius begann seine aktive Feuerwehrlaufbahn bei der Freiwilligen Feuerwehr in Saarbrücken im Jahre 1968; seit 1972 ist er Mitglied im Löschbezirk Niederwürzbach, dem er 12 Jahre lang von 1995 bis 2007 als Löschbezirksführer vorstand; mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze im Jahre 2010 wechselte er in die Alterswehr. Klaus Eisel trat 1968 in die Jugendfeuerwehr Niederwürzbach ein und wurde 1974 in die aktive Wehr übernommen; im Jahre 2005 wechselte er in die Alterwehr über.
34 Einsätze im Jahresverlauf
In seinem Rechenschaftsbericht konnte Löschbezirksführer Robert Kendziora auf ein arbeitsintensives Jahr 2018 zurückblicken:
Zu 34 Einsätzen wurde der Löschbezirk alarmiert, wobei die Wehrleute insgesamt rd. 305 Stunden ehrenamtlich tätig waren.
Im Bereich der Aus- und Fortbildung fanden im Löschbezirk 49 Übungenstatt.
Mehrere Feuerwehrangehörige besuchten diverse Lehrgänge auf Stadt-, oder Kreisebene sowie an der Feuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken.
Positive Entwicklung des Personalstandes
Erfreulich auch die Mitgliederentwicklung im letzten Jahr; Martin Jochum, Yannik Martin und Ahmad Shbebe konnten aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden; insgesamt verrichten aktuell 27 Männer und 3 Frauen ihren Dienst bei der Feuerwehr in Niederwürzbach, so dass die Sollstärke von 28 sogar leicht übertroffen wird.
In der Altersabteilung sind 16 ehemalige Wehrleute sozusagen immer noch „aktiv“.
Beteiligung in der Dorf- und Vereinsgemeinschaft
Im Dorfgeschehen brachte sich der Löschbezirk Niederwürzbach ebenfalls ein. So wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Am Seniorennachtmittag wurde die komplette Bestuhlung und Bühne durch die Feuerwehrangehörigen auf- und abgebaut. An der Fronleichnamsprozession sowie am Martinsumzug übernahm der Löschbezirk die Aufgabe der Verkehrssicherung. Am Volkstrauertag stellt die Feuerwehr in jedem Jahr die Ehrenwache.
Erfolgreiche Jugendarbeit
Der Beauftragte für die Jugendfeuerwehr im Löschbezirk Philipp Tönjes konnte in der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr, die unmittelbar vor der Versammlung der aktiven Wehr stattfand, mit Stolz berichten, dass er zwischenzeitlich mit 14 Jungen und Mädchen sehr erfolgreich Feuerwehr-Nachwuchsarbeit betreiben kann.
Laut seinem Rechenschaftsbericht traf sich die Jugendfeuerwehr regelmäßig freitagabends zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr zu insgesamt 46 Ausbildungseinheiten. Aber nicht nur feuerspezifische Themen standen auf dem Programm der Jugendfeuerwehr. So traf man sich bspw. zu einem Spieleabend mit gemeinschaftlichen Kochen und gemeinsamer Übernachtung im Feuerwehrhaus. Ziel war er es, das Interesse an gemeinschaftlichen Unternehmungen zu wecken sowie ein soziales Engagement ins Bewusstsein der Jugendlichen zu rufen.
Werbung und Aufruf zur Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr
Liebe Eltern:
Lassen Sie die „Faszination Feuerwehr“ auf ihre Kinder wirken und unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es sich für die Feuerwehr interessieren sollte.
Wir bieten eine hervorragende Jugendarbeit an; unsere Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Freitag um 18 Uhr am Feuerwehrhaus. Die Ausbildung dauert etwa 1,5 Stunden.
Wir setzten auf Ihre Unterstützung!
Bitte denken Sie daran, dass nur mit einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit auch in Zukunft hier vor Ort eine funktionierende und einsatzfähige Feuerwehr vorgehalten werden kann.

Sie und wir alle brauchen eine Feuerwehr vor Ort, die schnell und kompetent helfen kann!
Weitere Informationen unter www.feuerwehr-niederwuerzbach.de
Beauftragter für die Jugendfeuerwehr: Philipp Tönjes; p.toenjes@fwnwb.de

                                                                                           (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                                    

                  Von links nach rechts:

                   Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur, Klaus Eisel, Michael Nehlig, Wehrführer; Albert Zitt, Kreisfeuerwehrverband

                                                                    

                Links Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur; rechts Henry Servatius, ehemaliger Löschbezirksführer

                (Photos: Andreas Motsch)

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Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach   13.01.2019

                                                 (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

"Spaltung der Gesellschaft überwinden"    

                                         

„Neues Jahr – neuer Vorsitzender“, begrüßte Patrick Hüther die Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang der CDU Niederwürzbach. Und es ist gute Sitte im Dorf am Weiher, dass auch der politische Gegner beim Empfang dabei ist. So waren etliche Orts- und Stadtratsmitglieder der SPD vertreten. In diesem Jahr hatte man Ministerpräsident Tobias Hans als Gastredner gewinnen können. Und im Jahr des Kommunal- und Bürgermeisterwahlkampfes stand auch Amtsinhaberin Annelie Faber-Wegener ganz oben auf der Rednerliste. Patrick Hüther ging bei seiner Begrüßung kurz auf Würzbacher Probleme ein.

So forderte er ein Brückenkonzept für alle städtischen Brücken, denn auch in Niederwürzbach ist wieder eine Brücke über einen Weiherarm gesperrt. Gegen den Willen der CDU habe die Mehrheit im Ortsrat den Bau weiterer Parkplätze am Friedhof verhindert, stattdessen habe man einen Schotterweg ins  Allmend realisiert, „auf dem kein Kinderwagen fahren kann“, wie der neue Ortsvorsitzende kritisch anmerkte. Er wünschte sich für seine Partei wieder mehr Vertrauen, auf den Listen für die kommende Wahl habe man eine gute Mischung zwischen altbewährten und neuen Kräften gefunden.

                                              

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans, sozusagen auf der Durchreise von Münchwies nach Potsdam, hat eine besondere Beziehung zu Niederwürzbach, schließlich sei Günter Becker ja sehr lange sein Fraktionskollege gewesen. Der CDU-Politiker mahnte mehr Respekt und gegenseitige Achtung an, es gelte die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Hans zeigte sich gut informiert über das Ortsgeschehen. So lobte er Kurt Schwarz für dessen Engagement für die Lourdesgrotte.

Den Ortsverband der CDU lobte er ausdrücklich für den gelungenen Generationswechsel an der Parteispitze im Ort. Natürlich ging der Ministerpräsident auch auf die Teilentschuldung der Kommunen durch den Saarland-Pakt ein: „Politik muss den Menschen nützen. Deshalb haben wir auch Wort gehalten und den Kommunen wieder Spielraum für Investitionen geschaffen“, unterstrich der Ministerpräsident. Aber nicht nur die Kommunen wolle man stärken, auch die Hochschulen und den Mittelstand gelte es zu fördern, so der CDU-Landesvorsitzende. Großen Applaus dann auch für ihn, wie später auch für Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener. Die konnte mit einer Ankündigung punkten: Für das kommende Jahr versprach sie den Feuerwehrleuten aus Niederwürzbach ein neues Löschfahrzeug, was vor allem die anwesenden Feuerwehrmänner jubeln ließ.

                                                  

Die Verwaltungschefin ging auf die schwierigen Aufgaben der Feuerwehren ein, vor allem im vergangenen Jahr seien diese auch durch Naturereignisse besonders gefordert gewesen. Deshalb hat sie die Wehrleute und ihre Partner auch für das kommende Wochenende zu einem Dankeschön-Fest eingeladen: Da gibt es dann ein warmes Essen anstatt nur warmer Worte“, unterstrich die Bürgermeisterin. Sie erinnerte an den Kraftakt Bau der neuen Würzbachhalle und versprach für die Hallenstraße ein neues Gebäude, nämlich eine Seniorenresidenz. 

Diese Einrichtung sei ein Vorschlag der Niederwürzbacher CDU gewesen. Wie Insider wissen, hat der frühere Landtagsabgeordnete Günter Becker hier viele Wege geebnet und den Investoren sozusagen schmackhaft gemacht. Diese Seniorenresidenz, so die Bürgermeisterin, sei eine gute Ergänzung der örtlichen Infrastruktur und durch den Standort mitten im Ort und in der Nähe des Naherholungsgebietes Würzbacher Weiher der ideale Platz für eine solche Einrichtung.

                                                     

Am Ende des Neujahrsempfang hat traditionell Marcel Vogelgesang, Maire aus dem französischen Ormesviller, das letzte Wort. Er ging auf die Entwicklungen in seinem Heimatland ein, die ihm vieler Sorgen bereiteten. Aber im „kleinen Grenzverkehr“ sieht der französische Maire die große Chance: „In der großen Politik wird Europa struktuiert, im Kleinen wird Europa gelebt“, Vogelsang. (Text: Saarbrücker Zeitung 15. 01.2019, Erich Schwarz)

                                                   

Zum Neujahrsempfang der CDU gibt es auch eine Bildershow.

                              

 

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Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach   20.01.2019

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Bernd Hertzler sucht die Augenhöhe

                                                    

Proppenvoll war auch in diesem Jahr wieder der Saal des Feuerwehrhauses in Niederwürzbach beim Neujahrsempfang der SPD. Man hatte in diesem Wahljahr auf die "große Politprominenz" auf der Rednerliste verzichtet, stattdessen bot man dem Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten, Bernd Hertzler, eine Plattform, sich auch dem Niederwürzbacher Publikum zu präsentieren. Aber der Reihe nach: Der Vorsitzende der Würzbacher SPD, Harald Pauly begrüßte die "gut gelaunten Gäste" und überbrachte die Botschaft von Friede, Freundschaft und gegenseitiger Achtung. Er begrüßte auch die Ehrengäste, unter ihnen der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Stefan Pauluhn, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dieter Hamm, und wie in jedem Jahr der frühere Landrat Clemens Lindemann, dem - auch wie in jedem Jahr - ein besonders herzlicher Applaus beschert war.

                                                                   

Der Bürgermeisterkandidat der Blieskastler SPD, Bernd Hertzler, stellte in einer sachlichen Rede noch einmal die Eckpunkte seines Programmes vor. So ging er auf das Gebäude- und Baustellenmanagement ein und plädierte in diesem Zusammenhang bei den demnächst beginnenden Bauarbeiten am Altstadtrand Ost für ein verbessertes ÖPNV-Angebot für Senioren und nicht mehr so mobile Bürger. Er wolle die Verwaltung wieder "kundennah und unbürokratisch in den Dienst der Bürger stellen" und Verwaltungshandeln transparent machen: "Ich werde mit den Bürgern offen, ehrlich und auch Augenhöhe kommunizieren", versprach der Kandidat der Genossen. Er wolle den Bürgerinnen und Bürgerneine gute Infastruktur mit Schulen, bei der Kinderbetreuung und bei ihren Freizeitaktivitäten bieten. Hierbei nannte er ein Schwimmbad für Blieskastel unerlässlich. Und bei einer besseren touristischen Vermarktung der Region spiele auch das Naherholungsgebiet Würzbacher Weiher und die historischen Gebäude des Ortes eine große Rolle. Auch gelte es, den Bau des Biosphärenhauses nun zügig zu planen. In besserer interkommunaler Zusammenarbeit sieht Hertzler noch erhebliche Einsparmöglichkeiten. Hertzler erwähnte auch noch, dass er sich für die Kreismittel zur Sanierung des Freizeitzentrums bei Landrat Theophil Gallo eingesetzt habe.

                                                                       

Und nach der Rede des Bürgermeisterkandidaten, dem die anwesenden Genossinen und Genossen krtäftig applaudierten, zog dann Niederwürzbachs Ortsvorsteherin Petra Linz die Bilanz ihrer Tätigkeit seit den letzten Kommunalwahlen. Und wenn man den martialischen Begriff "Wahlkampf" gebraucht, so könnte man sagen, die Ortsvorsteherin hatte an diesem Sonntagvormittag aus allen Rohren und mit ganz scharfer rhetorischer Munition geschossen. Sie nahm die Gäste auf einen gedanklichen Orstrundgang mit, erläuterte dabei - getreu dem Politikermotto "Tue Gutes und rede darüber" -  die eigenen Verdienste und die ihrer SPD-Mitstreiter. Die anwesenden CDU-Mandatsträger (eine Woche zuvor waren umgekehrt auch viele SPDler auf dem Neujahrsempfang der CDU) mussten ziemlich schlucken und ordentlich Hiebe einstecken. Die anwesende Bürgermeisterin Annelie Faber Wegener bekam ebenso "ihr Fett" weg wie auch der alte (Michael Wons) und der neue CDU-Vorsitzende Patrick Hüther, die persönlich verbal attackiert wurden. Falsche politische Entscheidungen warf Linz den CDU-Kollegen im Ortsrat und der Mehrheit im Stadtrat vor, der Bürgermeisterin unter anderem einen nicht seriösen Umgang mit Wahlversprechen. Sie erwarte, so Linz ironisch, dass kurz vor der Wahl noch ein "Wunderkaninchen aus dem Hut gezaubert" werde. Man darf gespannt sein, ob bei der Schärfe dieser Angriffe in Zukunft noch gegenseitige Besuche bei Neuhahrsempfängen beibehalten werden, hieß es beim Empfang.

                                                       

Während des Neujahrsempfangs wurde Dieter Schnepp auf Vorschlag der Würzbacher SPD von  Clemens Lindemann für seine Verdienste für den Ort geehrt.

Traditionell wurde der SPD-Treff mit dem "Bergmannsfrühstück" beendet. (Text: Saarbrücker Zeitung 22. 01.2019, Erich Schwarz)

                                                     

 

Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach

Wir machen weiter
Proppenvoll war der Saal des Feuerwehrhauses in Niederwürzbach beim Neujahrsempfang der SPD. Die vielen Besucher waren gespannt, und wollten wissen, was aus den geplanten Projekten im Laufe von fünf Jahren geworden ist und ob die Hauptakteurin wieder antreten wird. Dazu Petra Linz: „Projekte erledigt und Harald Pauly, Andreas Motsch und ich machen weiter!“

Die sachlich faire Art ist das Maß aller Dinge
Grund genug auf Politiker aus Land und Bund auf der Rednerliste zu verzichten, denn was der Bürgermeisterkandidat der Sozialdemokaten, Bernd Hertzler und Petra Linz zur Wahl am 26. Mai dieses Jahr zu sagen hatten, war Stoff in Fülle und gegen Mittag wollte man ja auch noch, wie jedes Jahr „bergmannsfrühstücken“.
Harald Pauly, Vorsitzender der Würzbacher SPD, eröffnete und begrüßte die Besucher, unter ihnen der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Stefan Pauluhn, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dieter Hamm, der SPD-OB Kandidat für St. Ingbert, Sven Meier und wie in jedem Jahr, mit besonders herzlichem Applaus der anwesenden Gäste bedacht, der Landrat a.D. Clemens Lindemann, sowie die Bürgermeisterin Annelie Faber Wegner.
Pauly betonte, dass es den politischen Frieden, die Freundschaft und gegenseitige Achtung in der Kommune brauche und unterschiedliche Meinungen könne man durchaus hart diskutieren, aber die sachlich faire Art sei das Maß aller Dinge. In diesem Zusammenhang begrüßte er auch die Konservativen Niederwürzbachs, die den Besuch der SPD bei ihrem Empfang erwiderten.

Die Chancen eines Wechsels stehen gut
Die Chancen eines Wechsels im Rathaus stehen gut, so Bernd Hertzler, bei der Vorstellung seiner Programm-Eckpunkte, hierzu gehöre ein Projektmanagement, um Zeit- und Kosten zukünftig im Rahmen zu halten.
Zur Altstadtumgehung gehöre ein Parkplatzkonzept und ein erweitertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Die Verwaltung müsse zukünftig wieder im Dienste der Bürger stehen, nicht umgekehrt, mit Fachdiensten, rasch und bürgerfreundlich. Er werde offen und ehrlich auf Augenhöhe mit den Bürgern kommunizieren. Eine zeitgemäße Infrastruktur für Kinderbetreuung, Schule, Sport, Freizeitgestaltung sei ebenso wichtig wie Schwimm- und Kombibad für die Förderung des Kinderschwimmens. Die Senkung der Kita-Beiträge um die Hälfte bis 2022, befürworte er ausdrücklich, auch weitere Senkungen danach.

Eine liebens- und lebenswerte Stadt
Nachdem man sich endlich für Blieskastel als Standort für das Biosphärenhaus entschieden habe, werde er die Umsetzung des Projektes zügig in Angriff nehmen.
Touristische Attraktionen, seien wichtiger Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung, mit bereitgestellten Geldern für Instandhaltungen von Wanderwegen und Brücken, hier besonders am Niederwürzbacher Weiher. Er befürworte die Bündelung der technischen Unterhaltung und Bewirtschaftung städtischer Gebäude in einem Gebäudemanagement und sehe in der Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen erhebliche Kooperations- und Einsparmöglichkeiten.
Blieskastels Stärkung sei nur mit Aufwertung und Einbindung der umliegenden Stadtteile sinnvoll und endete treffend seine Rede: „Ich will eine liebens- und lebenswerte Stadt gestalten, in der sich alle, einschließlich des Bürgermeisters, zu Haus fühlen“

Von Seelbach nach Niederwürzbach
Mit einem virtuellen Rundgang von Seelbach durch Niederwürzbach zog die Ortsvorsteherin Petra Linz, eine Bilanz der zu Ende gehenden Legislaturperiode.
In Seelbach, so Linz, seien Ruhebänke aufgestellt, der Stromanschluss zum Weihnachtsbaum erneuert, der Briefkasten zentral versetzt und der Schotterweg vom Friedhof bis zum Schützenhaus saniert worden. Der Kinderspielplatz habe eine neue große Schaukel mit zwei Schaukelvarianten und ein Klettergerüst erhalten. Von insgesamt 6 Mitfahrerbänke im gesamten Ortsbereich stehe auch eine in Seelbach. In der Planung seien eine solarbetriebene Geschwindigkeitsanzeigetafel an Ortseingang, die Installation einer Infotafel und die Anlage einer Blumenwiese.

Lärmminderung
In Niederwürzbach seien die beiden Bahnübergänge komplett erneuert und auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht worden. Durch das Abschleifen der Schienen sei eine erhebliche Lärmminderung erreicht worden. Rechts und links der Bezirksstraße ist eine 30er Zonen eingerichtet worden. Im Ort, besonders rund um den Weiher sind Ruhebänke gestellt, alle Bänke renoviert, der Floriansbrunnen restauriert und die Zufahrt zur Fischerhütte geteert worden, außerdem wurde der Weiher 3-mal hintereinander gemäht und eine weitere Mahd durch Umweltminister Reinhold Jost 2019 ist genehmigt.

Badeplatz, Almend und Wiesental
Am Badeplatz werden noch in diesem Jahr eine barrierefreie Toilette und ein Wickelraum entstehen bzw. das Dach erneut. Der Fußweg ins Allmend wurde erneuert und die Brücke am Damm wurde nach mehrjähriger Sperrung nachhaltig saniert. Der Würzbachhalle wurde ein Defibrillator gespendet und man beginne jetzt mit der Erneuerung der Bestuhlung. Vor der Würzbachhalle wurde der Zunftbaum, nachdem er jahrelang in der alten Halle lagerte, gestellt. Auf dem Spielplatz in der Würzbachhallenstraße zwei neue große Klettergeräte aufgestelltund im Bankenviertel stehe nun ein Bücherbaum, der sehr gut frequentiert werde. Nicht zu vergessen die Blumenwiese mit Ruhebänken im Wiesental und das gelungene Grubenlok-Ensemble Ecke Marx-/Kirkeler Straße. Die Straße zum Friedhof im Dünnschichterfahren wieder befahrbar gemacht, der Urnenwandplatz neu und hochwertig gestaltet und die Bürger würden die anstehende Entscheidung für eine alternative Bestattungsform treffen.

Sozial engagiert
„Weiter“, so Linz, „haben wir seit 2015, mit großer Unterstützung unserer Flüchtlingspaten, geflohenen Familien eine Heimat gegeben und sie in unser tägliches Leben integriert, u. a. in die vielen ehrenamtliche Projekte des „Teams der fleißigen Hände“. 130 Neugeborene wurden begrüßt und weit über 25000 € Spendengelder gesammelt sowie unsere Vereine, Verbände, Organisationen, Kirchen und Feuerwehr unterstützt“.

Eher Schwert als Florett
Äußerst unzufrieden, so die Ortvorsteherin, sei sie über die Art wie die Verwaltung das Thema gesperrte große Holzbrücke am Weiher angehe, wo bereits seit einem Jahr das Gutachten über den maroden Zustand vorläge und außer der Sperrung keinerlei Planung. Zum Abriss der alten Würzbachhalle hätte die Bürgermeisterin zwei Tage vor der letzten Wahl verkündet, dass das Projekt auf den Weg gebracht sei, hier, so meinte Linz, sei ein seriöserer Umgang mit Wahlversprechen zu pflegen. Die Bezirksstraßen-Anlieger, zu deren Entlastung eine Geschwindigkeitsanzeigetafel am Ortseingang angebracht werde, erhielten vergangenen September nach 10 Jahren ihre Vorausbescheide für den Straßenausbau. Eine Bürgerversammlung zur Klärung wurde von der Bürgermeisterin abgelehnt. Auch bei den Projekten Kita-Erweiterung, Sanierung Grundschule und Umzug der Freiwilligen Ganztagsschule, Seniorenresidenz, Teilentsiegelung des Schulhofes suche man immer noch Ausführung und Termine, wobei die Ortsvorsteherin zu diesen Themen rhetorisch eher zum Schwert als Florett griff und bevor sie zum Bergmannsfrühstück einlud feststellte: „Politiker werden nicht nur für das gewählt was man ihnen zutraut in Zukunft umzusetzen, sondern auch für das was sie gemacht haben“.

Dieter Schnepp
Über die Ehrung von Dieter Schnepp während des Empfangs durch den Landrat a.D. Clemens Lindemann werden wir in der nächsten Ausgabe in einem gesonderten Artikel berichten.

SPD-Ortsverein Niederwürzbach
www.spd-niederwürzbach.de

 

 

Zum Neujahrsempfang der SPD gibt es auch eine Bildershow.
                              

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Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2018