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Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2019

 

Närrische Singstunde des MGV Liederkranz

Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach 20.01.2019

Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach 13.01.2019

 

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Närrische Singstunde des MGV Liederkranz am Dienstag, dem 5. März 2019          

Das Ende der fünften Jahreszeit

Der MGV Liederkranz beendete am Dienstag, dem 5. März traditionsgemäß die fünfte Jahreszeit mit einer närrischen Singstunde im Haus der Musik.

Um 1911 Uhr traf sich die Narrenschar zu eingelegten Heringen und Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat, liebevoll von den Damen des Liederkranz unter der Leitung von Margot Veith und Rita Kirsch zubereitet und serviert.

Nach dem Essen begann ein munteres Treiben mit lustigen Vorträgen und Büttenreden.

Mit Gesang und Allee Hopp setzten Margot Veith, Gertrud Schnepp, eine Liederkranz-Damenriege und Helmut Kröll mit ihren Vorträgen Glanzpunkte im Liederkranz-Karneval.

Da war der Sänger vom hohen C und eine Amateurin, die ihr Zimmer tapezieren wollte. Mit Schirm und „oh du schöne Barbara“ setzte Gertrud gekonnt eine jahrelange Tradition fort und Helmut glänzte als Kölner Opa auf der Suche nach dem Käppchen des Pastors am Altar.

Für die musikalische Unterstützung und Unterhaltung sorgten Bruni Esleben am Akkordeon und Rainer Klose mit seiner Musikbox.

Und noch vor der „Aschenkreuz-Zeit“ ging eine über vier Stunden dauernde närrische Singstunde zu Ende.

                                                                                                           (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                            

                                          

                                           

(Text und Photos: Helmut Kröll)                                                                                                                                                                             

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Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

Besondere Ehrungen im Mittelpunkt
Die sehr gut besuchte Jahreshauptversammlung stand in diesem Jahr im Zeichen der Ehrungen langjähriger verdienter Mitglieder des Löschbezirkes. Klaus Eisel und Henry Servatius erhielten im Verlauf der Versammlung im Namen des Landesfeuerwehrverbandes aus den Händen von Albert Zittdie Ehrenurkunden für 50- jährige Mitgliedschaft. Die Ehrung des Kameraden Dieter Bohr für 60-jährige Mitgliedschaft wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Henry Servatius begann seine aktive Feuerwehrlaufbahn bei der Freiwilligen Feuerwehr in Saarbrücken im Jahre 1968; seit 1972 ist er Mitglied im Löschbezirk Niederwürzbach, dem er 12 Jahre lang von 1995 bis 2007 als Löschbezirksführer vorstand; mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze im Jahre 2010 wechselte er in die Alterswehr. Klaus Eisel trat 1968 in die Jugendfeuerwehr Niederwürzbach ein und wurde 1974 in die aktive Wehr übernommen; im Jahre 2005 wechselte er in die Alterwehr über.
34 Einsätze im Jahresverlauf
In seinem Rechenschaftsbericht konnte Löschbezirksführer Robert Kendziora auf ein arbeitsintensives Jahr 2018 zurückblicken:
Zu 34 Einsätzen wurde der Löschbezirk alarmiert, wobei die Wehrleute insgesamt rd. 305 Stunden ehrenamtlich tätig waren.
Im Bereich der Aus- und Fortbildung fanden im Löschbezirk 49 Übungenstatt.
Mehrere Feuerwehrangehörige besuchten diverse Lehrgänge auf Stadt-, oder Kreisebene sowie an der Feuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken.
Positive Entwicklung des Personalstandes
Erfreulich auch die Mitgliederentwicklung im letzten Jahr; Martin Jochum, Yannik Martin und Ahmad Shbebe konnten aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden; insgesamt verrichten aktuell 27 Männer und 3 Frauen ihren Dienst bei der Feuerwehr in Niederwürzbach, so dass die Sollstärke von 28 sogar leicht übertroffen wird.
In der Altersabteilung sind 16 ehemalige Wehrleute sozusagen immer noch „aktiv“.
Beteiligung in der Dorf- und Vereinsgemeinschaft
Im Dorfgeschehen brachte sich der Löschbezirk Niederwürzbach ebenfalls ein. So wurde ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Am Seniorennachtmittag wurde die komplette Bestuhlung und Bühne durch die Feuerwehrangehörigen auf- und abgebaut. An der Fronleichnamsprozession sowie am Martinsumzug übernahm der Löschbezirk die Aufgabe der Verkehrssicherung. Am Volkstrauertag stellt die Feuerwehr in jedem Jahr die Ehrenwache.
Erfolgreiche Jugendarbeit
Der Beauftragte für die Jugendfeuerwehr im Löschbezirk Philipp Tönjes konnte in der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr, die unmittelbar vor der Versammlung der aktiven Wehr stattfand, mit Stolz berichten, dass er zwischenzeitlich mit 14 Jungen und Mädchen sehr erfolgreich Feuerwehr-Nachwuchsarbeit betreiben kann.
Laut seinem Rechenschaftsbericht traf sich die Jugendfeuerwehr regelmäßig freitagabends zwischen 18:00 Uhr und 19:30 Uhr zu insgesamt 46 Ausbildungseinheiten. Aber nicht nur feuerspezifische Themen standen auf dem Programm der Jugendfeuerwehr. So traf man sich bspw. zu einem Spieleabend mit gemeinschaftlichen Kochen und gemeinsamer Übernachtung im Feuerwehrhaus. Ziel war er es, das Interesse an gemeinschaftlichen Unternehmungen zu wecken sowie ein soziales Engagement ins Bewusstsein der Jugendlichen zu rufen.
Werbung und Aufruf zur Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr
Liebe Eltern:
Lassen Sie die „Faszination Feuerwehr“ auf ihre Kinder wirken und unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es sich für die Feuerwehr interessieren sollte.
Wir bieten eine hervorragende Jugendarbeit an; unsere Jugendfeuerwehr trifft sich jeden Freitag um 18 Uhr am Feuerwehrhaus. Die Ausbildung dauert etwa 1,5 Stunden.
Wir setzten auf Ihre Unterstützung!
Bitte denken Sie daran, dass nur mit einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit auch in Zukunft hier vor Ort eine funktionierende und einsatzfähige Feuerwehr vorgehalten werden kann.

Sie und wir alle brauchen eine Feuerwehr vor Ort, die schnell und kompetent helfen kann!
Weitere Informationen unter www.feuerwehr-niederwuerzbach.de
Beauftragter für die Jugendfeuerwehr: Philipp Tönjes; p.toenjes@fwnwb.de

                                                                                           (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                                    

                  Von links nach rechts:

                   Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur, Klaus Eisel, Michael Nehlig, Wehrführer; Albert Zitt, Kreisfeuerwehrverband

                                                                    

                Links Uwe Wagner, Kreisbrandinspekteur; rechts Henry Servatius, ehemaliger Löschbezirksführer

                (Photos: Andreas Motsch)

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Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach   13.01.2019

                                                 (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

"Spaltung der Gesellschaft überwinden"    

                                         

„Neues Jahr – neuer Vorsitzender“, begrüßte Patrick Hüther die Gäste zum traditionellen Neujahrsempfang der CDU Niederwürzbach. Und es ist gute Sitte im Dorf am Weiher, dass auch der politische Gegner beim Empfang dabei ist. So waren etliche Orts- und Stadtratsmitglieder der SPD vertreten. In diesem Jahr hatte man Ministerpräsident Tobias Hans als Gastredner gewinnen können. Und im Jahr des Kommunal- und Bürgermeisterwahlkampfes stand auch Amtsinhaberin Annelie Faber-Wegener ganz oben auf der Rednerliste. Patrick Hüther ging bei seiner Begrüßung kurz auf Würzbacher Probleme ein.

So forderte er ein Brückenkonzept für alle städtischen Brücken, denn auch in Niederwürzbach ist wieder eine Brücke über einen Weiherarm gesperrt. Gegen den Willen der CDU habe die Mehrheit im Ortsrat den Bau weiterer Parkplätze am Friedhof verhindert, stattdessen habe man einen Schotterweg ins  Allmend realisiert, „auf dem kein Kinderwagen fahren kann“, wie der neue Ortsvorsitzende kritisch anmerkte. Er wünschte sich für seine Partei wieder mehr Vertrauen, auf den Listen für die kommende Wahl habe man eine gute Mischung zwischen altbewährten und neuen Kräften gefunden.

                                              

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans, sozusagen auf der Durchreise von Münchwies nach Potsdam, hat eine besondere Beziehung zu Niederwürzbach, schließlich sei Günter Becker ja sehr lange sein Fraktionskollege gewesen. Der CDU-Politiker mahnte mehr Respekt und gegenseitige Achtung an, es gelte die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden. Hans zeigte sich gut informiert über das Ortsgeschehen. So lobte er Kurt Schwarz für dessen Engagement für die Lourdesgrotte.

Den Ortsverband der CDU lobte er ausdrücklich für den gelungenen Generationswechsel an der Parteispitze im Ort. Natürlich ging der Ministerpräsident auch auf die Teilentschuldung der Kommunen durch den Saarland-Pakt ein: „Politik muss den Menschen nützen. Deshalb haben wir auch Wort gehalten und den Kommunen wieder Spielraum für Investitionen geschaffen“, unterstrich der Ministerpräsident. Aber nicht nur die Kommunen wolle man stärken, auch die Hochschulen und den Mittelstand gelte es zu fördern, so der CDU-Landesvorsitzende. Großen Applaus dann auch für ihn, wie später auch für Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener. Die konnte mit einer Ankündigung punkten: Für das kommende Jahr versprach sie den Feuerwehrleuten aus Niederwürzbach ein neues Löschfahrzeug, was vor allem die anwesenden Feuerwehrmänner jubeln ließ.

                                                  

Die Verwaltungschefin ging auf die schwierigen Aufgaben der Feuerwehren ein, vor allem im vergangenen Jahr seien diese auch durch Naturereignisse besonders gefordert gewesen. Deshalb hat sie die Wehrleute und ihre Partner auch für das kommende Wochenende zu einem Dankeschön-Fest eingeladen: Da gibt es dann ein warmes Essen anstatt nur warmer Worte“, unterstrich die Bürgermeisterin. Sie erinnerte an den Kraftakt Bau der neuen Würzbachhalle und versprach für die Hallenstraße ein neues Gebäude, nämlich eine Seniorenresidenz. 

Diese Einrichtung sei ein Vorschlag der Niederwürzbacher CDU gewesen. Wie Insider wissen, hat der frühere Landtagsabgeordnete Günter Becker hier viele Wege geebnet und den Investoren sozusagen schmackhaft gemacht. Diese Seniorenresidenz, so die Bürgermeisterin, sei eine gute Ergänzung der örtlichen Infrastruktur und durch den Standort mitten im Ort und in der Nähe des Naherholungsgebietes Würzbacher Weiher der ideale Platz für eine solche Einrichtung.

                                                     

Am Ende des Neujahrsempfang hat traditionell Marcel Vogelgesang, Maire aus dem französischen Ormesviller, das letzte Wort. Er ging auf die Entwicklungen in seinem Heimatland ein, die ihm vieler Sorgen bereiteten. Aber im „kleinen Grenzverkehr“ sieht der französische Maire die große Chance: „In der großen Politik wird Europa struktuiert, im Kleinen wird Europa gelebt“, Vogelsang. (Text: Saarbrücker Zeitung 15. 01.2019, Erich Schwarz)

                                                   

Zum Neujahrsempfang der CDU gibt es auch eine Bildershow.

                              

 

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Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach   20.01.2019

                    (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

Bernd Hertzler sucht die Augenhöhe

                                                    

Proppenvoll war auch in diesem Jahr wieder der Saal des Feuerwehrhauses in Niederwürzbach beim Neujahrsempfang der SPD. Man hatte in diesem Wahljahr auf die "große Politprominenz" auf der Rednerliste verzichtet, stattdessen bot man dem Bürgermeisterkandidaten der Sozialdemokraten, Bernd Hertzler, eine Plattform, sich auch dem Niederwürzbacher Publikum zu präsentieren. Aber der Reihe nach: Der Vorsitzende der Würzbacher SPD, Harald Pauly begrüßte die "gut gelaunten Gäste" und überbrachte die Botschaft von Friede, Freundschaft und gegenseitiger Achtung. Er begrüßte auch die Ehrengäste, unter ihnen der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Stefan Pauluhn, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dieter Hamm, und wie in jedem Jahr der frühere Landrat Clemens Lindemann, dem - auch wie in jedem Jahr - ein besonders herzlicher Applaus beschert war.

                                                                   

Der Bürgermeisterkandidat der Blieskastler SPD, Bernd Hertzler, stellte in einer sachlichen Rede noch einmal die Eckpunkte seines Programmes vor. So ging er auf das Gebäude- und Baustellenmanagement ein und plädierte in diesem Zusammenhang bei den demnächst beginnenden Bauarbeiten am Altstadtrand Ost für ein verbessertes ÖPNV-Angebot für Senioren und nicht mehr so mobile Bürger. Er wolle die Verwaltung wieder "kundennah und unbürokratisch in den Dienst der Bürger stellen" und Verwaltungshandeln transparent machen: "Ich werde mit den Bürgern offen, ehrlich und auch Augenhöhe kommunizieren", versprach der Kandidat der Genossen. Er wolle den Bürgerinnen und Bürgerneine gute Infastruktur mit Schulen, bei der Kinderbetreuung und bei ihren Freizeitaktivitäten bieten. Hierbei nannte er ein Schwimmbad für Blieskastel unerlässlich. Und bei einer besseren touristischen Vermarktung der Region spiele auch das Naherholungsgebiet Würzbacher Weiher und die historischen Gebäude des Ortes eine große Rolle. Auch gelte es, den Bau des Biosphärenhauses nun zügig zu planen. In besserer interkommunaler Zusammenarbeit sieht Hertzler noch erhebliche Einsparmöglichkeiten. Hertzler erwähnte auch noch, dass er sich für die Kreismittel zur Sanierung des Freizeitzentrums bei Landrat Theophil Gallo eingesetzt habe.

                                                                       

Und nach der Rede des Bürgermeisterkandidaten, dem die anwesenden Genossinen und Genossen krtäftig applaudierten, zog dann Niederwürzbachs Ortsvorsteherin Petra Linz die Bilanz ihrer Tätigkeit seit den letzten Kommunalwahlen. Und wenn man den martialischen Begriff "Wahlkampf" gebraucht, so könnte man sagen, die Ortsvorsteherin hatte an diesem Sonntagvormittag aus allen Rohren und mit ganz scharfer rhetorischer Munition geschossen. Sie nahm die Gäste auf einen gedanklichen Orstrundgang mit, erläuterte dabei - getreu dem Politikermotto "Tue Gutes und rede darüber" -  die eigenen Verdienste und die ihrer SPD-Mitstreiter. Die anwesenden CDU-Mandatsträger (eine Woche zuvor waren umgekehrt auch viele SPDler auf dem Neujahrsempfang der CDU) mussten ziemlich schlucken und ordentlich Hiebe einstecken. Die anwesende Bürgermeisterin Annelie Faber Wegener bekam ebenso "ihr Fett" weg wie auch der alte (Michael Wons) und der neue CDU-Vorsitzende Patrick Hüther, die persönlich verbal attackiert wurden. Falsche politische Entscheidungen warf Linz den CDU-Kollegen im Ortsrat und der Mehrheit im Stadtrat vor, der Bürgermeisterin unter anderem einen nicht seriösen Umgang mit Wahlversprechen. Sie erwarte, so Linz ironisch, dass kurz vor der Wahl noch ein "Wunderkaninchen aus dem Hut gezaubert" werde. Man darf gespannt sein, ob bei der Schärfe dieser Angriffe in Zukunft noch gegenseitige Besuche bei Neuhahrsempfängen beibehalten werden, hieß es beim Empfang.

                                                       

Während des Neujahrsempfangs wurde Dieter Schnepp auf Vorschlag der Würzbacher SPD von  Clemens Lindemann für seine Verdienste für den Ort geehrt.

Traditionell wurde der SPD-Treff mit dem "Bergmannsfrühstück" beendet. (Text: Saarbrücker Zeitung 22. 01.2019, Erich Schwarz)

                                                     

 

Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach

Wir machen weiter
Proppenvoll war der Saal des Feuerwehrhauses in Niederwürzbach beim Neujahrsempfang der SPD. Die vielen Besucher waren gespannt, und wollten wissen, was aus den geplanten Projekten im Laufe von fünf Jahren geworden ist und ob die Hauptakteurin wieder antreten wird. Dazu Petra Linz: „Projekte erledigt und Harald Pauly, Andreas Motsch und ich machen weiter!“

Die sachlich faire Art ist das Maß aller Dinge
Grund genug auf Politiker aus Land und Bund auf der Rednerliste zu verzichten, denn was der Bürgermeisterkandidat der Sozialdemokaten, Bernd Hertzler und Petra Linz zur Wahl am 26. Mai dieses Jahr zu sagen hatten, war Stoff in Fülle und gegen Mittag wollte man ja auch noch, wie jedes Jahr „bergmannsfrühstücken“.
Harald Pauly, Vorsitzender der Würzbacher SPD, eröffnete und begrüßte die Besucher, unter ihnen der Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Stefan Pauluhn, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dieter Hamm, der SPD-OB Kandidat für St. Ingbert, Sven Meier und wie in jedem Jahr, mit besonders herzlichem Applaus der anwesenden Gäste bedacht, der Landrat a.D. Clemens Lindemann, sowie die Bürgermeisterin Annelie Faber Wegner.
Pauly betonte, dass es den politischen Frieden, die Freundschaft und gegenseitige Achtung in der Kommune brauche und unterschiedliche Meinungen könne man durchaus hart diskutieren, aber die sachlich faire Art sei das Maß aller Dinge. In diesem Zusammenhang begrüßte er auch die Konservativen Niederwürzbachs, die den Besuch der SPD bei ihrem Empfang erwiderten.

Die Chancen eines Wechsels stehen gut
Die Chancen eines Wechsels im Rathaus stehen gut, so Bernd Hertzler, bei der Vorstellung seiner Programm-Eckpunkte, hierzu gehöre ein Projektmanagement, um Zeit- und Kosten zukünftig im Rahmen zu halten.
Zur Altstadtumgehung gehöre ein Parkplatzkonzept und ein erweitertes Angebot des öffentlichen Nahverkehrs. Die Verwaltung müsse zukünftig wieder im Dienste der Bürger stehen, nicht umgekehrt, mit Fachdiensten, rasch und bürgerfreundlich. Er werde offen und ehrlich auf Augenhöhe mit den Bürgern kommunizieren. Eine zeitgemäße Infrastruktur für Kinderbetreuung, Schule, Sport, Freizeitgestaltung sei ebenso wichtig wie Schwimm- und Kombibad für die Förderung des Kinderschwimmens. Die Senkung der Kita-Beiträge um die Hälfte bis 2022, befürworte er ausdrücklich, auch weitere Senkungen danach.

Eine liebens- und lebenswerte Stadt
Nachdem man sich endlich für Blieskastel als Standort für das Biosphärenhaus entschieden habe, werde er die Umsetzung des Projektes zügig in Angriff nehmen.
Touristische Attraktionen, seien wichtiger Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung, mit bereitgestellten Geldern für Instandhaltungen von Wanderwegen und Brücken, hier besonders am Niederwürzbacher Weiher. Er befürworte die Bündelung der technischen Unterhaltung und Bewirtschaftung städtischer Gebäude in einem Gebäudemanagement und sehe in der Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen erhebliche Kooperations- und Einsparmöglichkeiten.
Blieskastels Stärkung sei nur mit Aufwertung und Einbindung der umliegenden Stadtteile sinnvoll und endete treffend seine Rede: „Ich will eine liebens- und lebenswerte Stadt gestalten, in der sich alle, einschließlich des Bürgermeisters, zu Haus fühlen“

Von Seelbach nach Niederwürzbach
Mit einem virtuellen Rundgang von Seelbach durch Niederwürzbach zog die Ortsvorsteherin Petra Linz, eine Bilanz der zu Ende gehenden Legislaturperiode.
In Seelbach, so Linz, seien Ruhebänke aufgestellt, der Stromanschluss zum Weihnachtsbaum erneuert, der Briefkasten zentral versetzt und der Schotterweg vom Friedhof bis zum Schützenhaus saniert worden. Der Kinderspielplatz habe eine neue große Schaukel mit zwei Schaukelvarianten und ein Klettergerüst erhalten. Von insgesamt 6 Mitfahrerbänke im gesamten Ortsbereich stehe auch eine in Seelbach. In der Planung seien eine solarbetriebene Geschwindigkeitsanzeigetafel an Ortseingang, die Installation einer Infotafel und die Anlage einer Blumenwiese.

Lärmminderung
In Niederwürzbach seien die beiden Bahnübergänge komplett erneuert und auf den neuesten Sicherheitsstand gebracht worden. Durch das Abschleifen der Schienen sei eine erhebliche Lärmminderung erreicht worden. Rechts und links der Bezirksstraße ist eine 30er Zonen eingerichtet worden. Im Ort, besonders rund um den Weiher sind Ruhebänke gestellt, alle Bänke renoviert, der Floriansbrunnen restauriert und die Zufahrt zur Fischerhütte geteert worden, außerdem wurde der Weiher 3-mal hintereinander gemäht und eine weitere Mahd durch Umweltminister Reinhold Jost 2019 ist genehmigt.

Badeplatz, Almend und Wiesental
Am Badeplatz werden noch in diesem Jahr eine barrierefreie Toilette und ein Wickelraum entstehen bzw. das Dach erneut. Der Fußweg ins Allmend wurde erneuert und die Brücke am Damm wurde nach mehrjähriger Sperrung nachhaltig saniert. Der Würzbachhalle wurde ein Defibrillator gespendet und man beginne jetzt mit der Erneuerung der Bestuhlung. Vor der Würzbachhalle wurde der Zunftbaum, nachdem er jahrelang in der alten Halle lagerte, gestellt. Auf dem Spielplatz in der Würzbachhallenstraße zwei neue große Klettergeräte aufgestelltund im Bankenviertel stehe nun ein Bücherbaum, der sehr gut frequentiert werde. Nicht zu vergessen die Blumenwiese mit Ruhebänken im Wiesental und das gelungene Grubenlok-Ensemble Ecke Marx-/Kirkeler Straße. Die Straße zum Friedhof im Dünnschichterfahren wieder befahrbar gemacht, der Urnenwandplatz neu und hochwertig gestaltet und die Bürger würden die anstehende Entscheidung für eine alternative Bestattungsform treffen.

Sozial engagiert
„Weiter“, so Linz, „haben wir seit 2015, mit großer Unterstützung unserer Flüchtlingspaten, geflohenen Familien eine Heimat gegeben und sie in unser tägliches Leben integriert, u. a. in die vielen ehrenamtliche Projekte des „Teams der fleißigen Hände“. 130 Neugeborene wurden begrüßt und weit über 25000 € Spendengelder gesammelt sowie unsere Vereine, Verbände, Organisationen, Kirchen und Feuerwehr unterstützt“.

Eher Schwert als Florett
Äußerst unzufrieden, so die Ortvorsteherin, sei sie über die Art wie die Verwaltung das Thema gesperrte große Holzbrücke am Weiher angehe, wo bereits seit einem Jahr das Gutachten über den maroden Zustand vorläge und außer der Sperrung keinerlei Planung. Zum Abriss der alten Würzbachhalle hätte die Bürgermeisterin zwei Tage vor der letzten Wahl verkündet, dass das Projekt auf den Weg gebracht sei, hier, so meinte Linz, sei ein seriöserer Umgang mit Wahlversprechen zu pflegen. Die Bezirksstraßen-Anlieger, zu deren Entlastung eine Geschwindigkeitsanzeigetafel am Ortseingang angebracht werde, erhielten vergangenen September nach 10 Jahren ihre Vorausbescheide für den Straßenausbau. Eine Bürgerversammlung zur Klärung wurde von der Bürgermeisterin abgelehnt. Auch bei den Projekten Kita-Erweiterung, Sanierung Grundschule und Umzug der Freiwilligen Ganztagsschule, Seniorenresidenz, Teilentsiegelung des Schulhofes suche man immer noch Ausführung und Termine, wobei die Ortsvorsteherin zu diesen Themen rhetorisch eher zum Schwert als Florett griff und bevor sie zum Bergmannsfrühstück einlud feststellte: „Politiker werden nicht nur für das gewählt was man ihnen zutraut in Zukunft umzusetzen, sondern auch für das was sie gemacht haben“.

Dieter Schnepp
Über die Ehrung von Dieter Schnepp während des Empfangs durch den Landrat a.D. Clemens Lindemann werden wir in der nächsten Ausgabe in einem gesonderten Artikel berichten.

SPD-Ortsverein Niederwürzbach
www.spd-niederwürzbach.de

 

 

Zum Neujahrsempfang der SPD gibt es auch eine Bildershow.
                              

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Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2018