Fachhochschule Zweibrücken


Veranstaltungen der Fachhochschule Zweibrücken in Zusammenarbeit mit dem Naturwissenschaftlichen Verein Zweibrücken  

 Alle Vorträge finden im Audimax der FH Zweibrücken statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. (Navi-fähige Zielkoordinaten: Amerikastraße 1, 66482 Zweibrücken) .

Anfahrtsbeschreibung zum Audimax (Gebäude B) auf dem Campus Zweibrücken:
http://www.hs-kl.de/fh/kontakt/zweibruecken.html

Dank der Unterstützung des Freundeskreises der Fachhochschule Zweibrücken e.V. können wir unsere öffentlichen Vorträge stets kostenlos anbieten.

Wir freuen uns über viele Besucher.

 

50 Jahre Mondlandung Apollo 11 – eine Veranstaltung des Naturwissenschaftlichen Vereins

Samstag, 20.07.2019, ab 18 Uhr
Audimax und Sternwarte am Hochschulcampus Zweibrücken
 
Am 20. Juli 1969 haben die ersten Menschen den Mond betreten. Anlässlich dieses historischen Ereignisses hat der Naturwissenschaftliche Verein eine entsprechende Veranstaltung geplant und lädt dazu herzlich ein.

AUSSTELLUNG:
Mondmeteorite unter dem Mikroskop
Lunar regolith simulant (Mondersatzboden) zum „Begreifen“ und „Betreten“
Moonvillage aus dem 3-D-Drucker
den Fußabdruck von „Buzz“ Aldrin
„lebensgroßer Astronaut“ (mit ihm kann man sich fotografieren lassen)
kleine Modelle der Mondlandefähre
und Bilder, Bilder, Bilder

PRÄSENTATION
eine etwa 2-stündige Präsentation welche die gut acht Tage dauernde Mission in Live-TV-Bildern Revue passieren lässt (kommentiert von Zeitzeugen)

BEOBACHTUNG auf der Sternwarte (nach Einbruch der Dunkelheit)

FUNKVERBINDUNG Erde-Mond-Erde

Von der Sternwarte senden Zweibrücker Funkamateure ein Signal zum Mond, welches nach Reflexion an der Mondoberfläche auf Burg Lichtenberg bei Kusel auf der dortigen Lunar-Party empfangen werden soll.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Rolf-Dieter Schad (Schriftführer des NAWI): dr.r.d.schad@t-online.de

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Überblick

Weitere Abendvorträge am Campus Zweibrücken

(nähere Beschreibungen zu den Vorträgen finden Sie weiter unten):

Mittwoch, 23.10.2019, 19:00 Uhr
50 Jahre Mondlandung (Teil 1): Von den Anfängen der Raketentechnik bis zu den ersten bemannten Raumflügen
Dr. Rolf-Dieter Schad, Augenarzt in Zweibrücken und NAWI-Mitglied

Mittwoch, 06.11.2019, 19:00 Uhr
50 Jahre Mondlandung (Teil 2): Der Wettlauf zum Mond
Martin Bertges, Amateurastronom aus Neunkirchen am Potzberg (bei Kusel)

Mittwoch, 27.11.2019, 19:00 Uhr
Echter Zufall - Vom Glück übers Wetter zur Quantenphysik
Prof. Dr. Jürgen Eschner, Experimentalphysik - Quantum Photonics, Universität des Saarlandes

Mittwoch, 18.12.2019, 19:00 Uhr
Star Trek-Weihnachtsvorlesung: Science && Fiction im Zeitalter der Mondlandungen
Hubert Zitt, Markus Groß, Manfred Strauß

Mittwoch, 08.01.2020, 19:00 Uhr
Altern. Sterben. Tod. - Die menschliche Vergänglichkeit aus der Sicht der Naturwissenschaften
Professor Dr. Dr. Oliver Müller, IMST, Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken

Kurzbeschreibungen zu den Vorträgen:

Mittwoch, 23.10.2019, 19:00 Uhr
50 Jahre Mondlandung (Teil 1): Von den Anfängen der Raketentechnik bis zu den ersten bemannten Raumflügen
Dr. Rolf-Dieter Schad, Augenarzt in Zweibrücken und NAWI-Mitglied

Der Vortrag führt durch die Zeit ab den ersten Raumfahrtideen und -versuchen zur Entwicklung der ersten Großrakete in Nazi-Deutschland, der so genannten Vergeltungswaffe V2. Nach dem 2. Weltkrieg ging es im Kalten Krieg darum, Trägersysteme zu entwickeln um atomare Sprengköpfe zu befördern. Das führte von der Mittelstreckenrakete bis zur Interkontinentalrakete. Letztere konnte in modifizierter Form auch zur Raumfahrt verwendet werden. Die USA bediente sich bei dieser Entwicklung zahlreicher ehemaliger Techniker und Wissenschaftler mit Nazi-Vergangenheit. Die Zeit der ersten bemannten Raumflügen der UdSSR und den USA beschließt diesen ersten Teil.

Mittwoch, 06.11.2019, 19:00 Uhr
50 Jahre Mondlandung (Teil 2): Der Wettlauf zum Mond
Martin Bertges, Amateurastronom aus Neunkirchen am Potzberg (bei Kusel)

Präsident Kennedys Rede am 12.09.1962 steckte das Ziel des Rennens der beiden Staaten UdSSR und USA ab: Der Mond sollte es sein. Mit dem Gemini-Programm der USA wurden die Systeme für eine Mondlandung entwickelt und erprobt. Das nachfolgende Apollo-Programm führte am 21.7.1969 zum Erfolg, die ersten Menschen betraten den Mond. Doch auch die UdSSR blieb nicht tatenlos. Und, obgleich sie den Wettlauf zum Mond nicht gewann, kann die Sowjetunion doch heute rückblickend als Sieger im Wettlauf ins Weltall angesehen werden. Ein Wettkampf mit zwei Gewinnern? Aus der Distanz von 50 Jahren ergeben sich interessante und verblüffende Erkenntnisse.

Mittwoch, 27.11.2019, 19:00 Uhr
Echter Zufall - Vom Glück übers Wetter zur Quantenphysik
Prof. Dr. Jürgen Eschner, Experimentalphysik - Quantum Photonics, Universität des Saarlandes

Glück oder Unglück - wir sind bereit, Ereignisse als zufällig zu akzeptieren. Das war nicht immer so: der Zufall wurde erst vor einigen Jahrhunderten in Europa "erfunden". Bald danach wurden auch mathematische Instrumente zu seiner Beschreibung entwickelt. Allerdings herrschte noch lange eine deterministische Weltsicht, wonach bei nur hinreichend genauer Kenntnis der Anfangsbedingungen die Zukunft vorhersagbar wäre. Inzwischen lehrt uns die Mathematik, dass es chaotische Systeme wie das Wetter gibt, wo dies praktisch unmöglich ist. Vor allem aber lehrt uns die Quantenphysik, dass in der mikroskopischen Welt der Zufall regiert, echter Zufall. Dennoch können wir auch mit den Gesetzen der Quantenphysik Vorhersagen machen und sogar Technologien entwickeln, die den Quantenzufall z. B. für echte Zufallszahlen und für die Nachrichtenverschlüsselung nutzen.

https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/eschner

Mittwoch, 18.12.2019, 19:00 Uhr
Star Trek-Weihnachtsvorlesung: Science && Fiction im Zeitalter der Mondlandungen
Hubert Zitt, Markus Groß, Manfred Strauß

Am 20. Juli 1969, also vor 50 Jahren, hat der erste Mensch den Mond betreten. Nachdem im Mai 1961 der damalige U.S.-Präsident John F. Kennedy einen bemannten Flug zum Mond angekündigt hatte, arbeiteten ca. 400.000 Wissenschaftler und Techniker daran, diese Vision innerhalb von nur acht Jahren wahr werden zu lassen. In dieser Zeit sind viele Disziplinen in der Wissenschaft vorangetrieben worden. Computer und die Digitaltechnik haben die Welt verändert und Science-Fiction-Autoren inspiriert.
Hubert Zitt wird in seinem Vortrag den damaligen Zeitgeist „einfangen“ und zeigen, wie die Menschen damals gedacht haben und welche Visionen sie hatten, sowohl im technologischen als auch im soziologischen Umfeld.

https://www.startrekvorlesung.de/

Mittwoch, 08.01.2020, 19:00 Uhr
Altern. Sterben. Tod. - Die menschliche Vergänglichkeit aus der Sicht der Naturwissenschaften
Professor Dr. Dr. Oliver Müller, IMST, Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken

Warum altern wir? Warum führt Altern immer zum Sterben und warum führt Sterben zum Tod? Sind diese Zusammenhänge immer zwangsläufig oder können wir sie verzögern oder vielleicht sogar verhindern? Was passiert mit uns, wenn wir altern, sterben, tot sind? Diese und viele andere Fragen zur menschlichen Vergänglichkeit werden gestellt und aus Sicht der modernen Naturwissenschaften beantwortet. Ein nüchterner Blick auf unser Leben und seine zeitliche Begrenztheit, der erhellt und auch Zweifel und Ängste mindert. Denn was man kennt, muss man nicht mehr fürchten.

Dr. Oliver Müller ist Professor für das Lehrgebiet "Angewandte Bio- und Medizinwissenschaften - Molekulare Onkologie" im Fachbereich "Informatik und Mikrosystemtechnik" am Hochschulcampus Zweibrücken.

https://www.altern-sterben-tod.de/

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