Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

Monat März

Im Römischen Reich war dieser Monat dem Kriegsgott Mars geweiht, der ursprünglich aber auch als Gott des Wetters und der Natur verehrt wurde. Im vorjulianischen Kalender begann mit dem Marsmonat (mensis martius ) das altrömische Jahr. (Martius = März). Seit 153 v.Chr. beginnt das neue Jahr am 1. Januar. Dadurch entfiel die Beziehung zwischen Namen und Zählung.  
Im Gregorianischen Kalender ist der März der dritte Monat des Jahres. Er hat 31 Tage. Alte deutsche Bezeichnungen für diesen Monat sind  Lenzinmanoth (althochdeutsch) und  Lenzing, Lenzmonat(Lenz = Frühling).

Bauernregeln:

Der März soll kommen wie ein Wolf und gehen wie ein Lamm.

Wenn's zu Kunigunde (3. März) friert, sie's noch vierzig Nächte spürt.

Säst du im März zu früh, ist es leicht vergebene Müh'.

Märzenschnee, tut der Saat sehr weh.

Lässt der März sich trocken an, bringt er Brot für jedermann.

Stößt der März rauh ins Horn, steht es gut mit Heu und Korn.

Wenn's im März donnert, wird's im April schneien.

Gregor (12. März) zeigt den Bauern an, ob er im Felde säen kann.

Ist der März recht nett, so kommt man auch im April freudig aus dem Bett.

Sieht St. Gertraud (17. März) Eis, wird das ganze Jahr nicht heiß.

Donnert's im Märzen, dann schneit's im Mai.

Wen der März nicht will, den holt sich der April.

Märzenblüte ist ohne Güte.

Ist der März recht nett, dann kommt man auch im April freudig aus dem Bett.

Wenn amal Josefi (19. März) is, endet der Winter gewiss.

Ist‘s am Josefstag (19. März) schön, kann’s nur gut weitergehen.

Willst Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick, dann sä' sie an Sankt Benedikt (21. März).

Gewitter im März überm kahlen Baum, Obst im Herbst gibt's dann wohl kaum.

Soviel Frost im März, so viel im Mai.

Märzenregen bringt wenig Sommersegen.

Im Märzen kühl und Sonnenschein, bringt uns 'ne gute Ernte ein.

Wenn im März viel Nebel fallen, im Sommer viel Gewitter schallen.

Siehst du im März gelbe Blumen im Freien, dann magst getrost den Samen streuen.

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