Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

Monat Mai

Im römischen Kalender war der Mai  ursprünglich der dritte Monat des Jahres. Im Gregorianischen Kalender ist er der fünfte Monat.  Er hat 31 Tage.
Der Monatsname Mai hat seinen Ursprung wohl beim römischen Gott "Jupiter Maius". Er wurde im alten Rom als Beschützer des Wachstums verehrt. Andere Quellen leiten den Namen Mai von der altitalischen Göttin "Maia" ab. Sie war ein Fruchtbarkeitsgöttin, die Göttin des Wachstums im Frühling.
Die altdeutsche Bezeichnung für den Monat Mai lautete Wunnimanoth, d.h. Weidemond oder Weidemonat. In diesem Monat wird das Vieh auf die Weide getrieben.

Bauernregeln:

Regnet's am ersten Maientag, viel Frucht man dann erwarten darf.

Wie's Wetter am Kreuzfindungstag (3. Mai), bis Himmelfahrt es bleiben mag.

Viel Nordwind im Mai, bringt Trockenheit herbei.

Sprießt Karfiol (Österr. = Blumenkohl) bereits im Mai, gibt’s Köpfe klein wie ein Ei.

Donnert es in Maien viel, hat der Bauer gewonnen Spiel.

Der Mai, zum Wonnemonat erkoren, hat den Reif oft noch hinter den Ohren.

Kühler, nicht nasskalter Mai, bringt guten Wein und viel Heu.

Viel Gewitter im Mai, da schreit der Bauer Juchhei !

Mairegen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten.

Ein nasser Mai schafft Milch herbei.

Pankratius (12. Mai) und Servatius (13. Mai) sieht kein Landmann gern, denn sie sind zwei strenge Herrn.

Bonifatius (14. Mai) muss vorüber geh'n, dann wirst du kaum mehr Nachtfrost seh'n.

Kalte Sophie (15. Mai), so wird sie genannt, denn oft kommt sie mit Kälte daher gerannt.

Erst Mitte Mai ist der Winter vorbei.

Abendtau und kühl im Mai, bringt viel Wein bringt viel Heu.

Donnert es im Mai ganz viel, hat der Bauer gewonnenes Spiel.

Mairegen bringt Segen.

Wenn Mai und Juni trocken sind, dann wird die Ernte meist gering.

Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun' und Fass.

Das Wetter auf St. Urban (25. Mai) zeigt des Herbstes Wetter an.

Gedeiht Schnecke und Brennessel, füllen sich Speicher und das Fässel.

Trockner Mai - der Juni nass! So die Regel, merk dir das.

Schöne Eichenblüt' im Mai, bringt ein gutes Jahr herbei.

Wie der Mai sich neigt, so der Juni sich zeigt.

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