Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

Monat November

Der alte römische Kalender kannte 12 Monate. Das Jahr begann im März. Der November war daher der neunte Monat des Jahres (lat. novem = neun).  Im Jahre 153 v. Chr. wurde der Jahresbeginn dann vom 1. März auf den 1. Januar verschoben. Der November war nun der elfte Monat. Der alte römische Name  wurde jedoch beibehalten.
Der November ist der elfte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Die alte deutsche Bezeichnung für diesen Monat lautete Herbistmanoth (Ahd.), später Windmond, Wintermond und Nebelmond (im November ist es oft neblig).

Bauernregeln:

Allerheiligen klar und helle, sitzt der Winter auf der Schwelle.

Fällt im November das Laub früh zur Erden, soll ein feiner Sommer werden.

November tritt oft hart herein, muss nicht viel dahinter sein.

Wenn der November blitzt und kracht, im nächsten Jahr der Bauer lacht.

Wenn auf Leonhardi (6. Movember) Regen fällt, ist's mit dem Weizen schlecht bestellt.

Fliegen im November noch Sommerfäden, wirst du lang' nicht vom Frühling reden.

Ist der November kalt und klar, wird trüb und mild der Januar.

Ist um Martini (11. November) der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.

Friert im November früh das Wasser, dann wird der Jänner umso nasser.

Im November viel nass, auf den Wiesen viel Gras.

Wenn im November die Stern' stark leuchten, lässt dies auf baldige Kälte deuten.

Ist im November die Buche im Saft, viel Nässe dann der Winter schafft.

Es kündet St. Elisabeth (19. November), was für ein Winter vor uns steht.

Maria Opferung (21. November)  klar und hell, naht ein strenger Winter schnell.

Sitzt November feste im Laub, wird das Wetter hart, das glaub.

Dem heiligen Clemens (23. November) traue nicht, denn selten kommt er mit mildem Gesicht.

Späte Rosen im Garten lassen den Winter warten.

Wie's um Katharina (25. November), trüb oder rein, wird auch der nächste Februar sein.

Novemberwasser auf den Wiesen, lässt das Gras im Lenze sprießen.

Friert es Virgilius (27. November), im Märzen Kälte kommen muss.

November hell und klar, ist nicht übel für's nächste Jahr.

Je mehr Schnee im November fällt, um so fruchtbarer wird das Feld.

Schau in der Andreasnacht (30.November), was für Gesicht das Wetter macht. So wie es ausschaut, glaub's für wahr, bringt gutes oder schlechtes Jahr.

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