Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

Monat September

Das römische Jahr begann ursprünglich mit dem 1. März. Der September war deshalb im alten römischen Kalender der siebte Monat (lat. septem = sieben). Im Jahre 153 v. Chr. wurde der Beginn des Jahres um 2 Monate vorverlegt und dadurch entfiel die Beziehung zwischen Namen und Zählung.  
Der September ist der neunte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 30 Tage. Alte historische Namen sind Witumanoth = Monat des Holzsammelns (Ahd.), Herbstmond, Herbsting, Holzmonat.

Bauernregeln:

Gib auf Ägidius (1. September) Acht, er verrät dir, was der September macht.

September warm und klar, verheisst ein gutes nächstes Jahr.

Sitzen die Birnen Anfang September fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.

Werden die Blätter früh welk und krumm, so sieh dich nach deinem Ofen um. 

Am Tag von Maria Geburt (8. September), fliegen die Schwalben furt.

Wenn im September viel Spinnen kriechen, sie einen harten Winter riechen.

Am Tage Mariä Namen (12. September), verabschiedet sich der Sommer - Amen !

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

Ist es hell am Kreuzerhöhungstag (14. September), so folgt ein strenger Winter nach.

St. Ludmilla (15. September), das fromme Kind, bringt gern Regen und Wind.

Bringt Lambertus (18. September) Regen, folgt ein Herbst ohne Segen.

Septemberdonner prophezeit gar viel Schnee zur Weihnachtszeit.

Verliert der Wald rasch sein Laub, wird er bald des Winters Raub.

Im Septemberregen viel Schleh', im Winter viel Schnee.'

Steigen die Nebel hernieder, kommt der Winter mit Nässe wieder.

Wie es Matthäus (21. September) treibt, es vier Wochen bleibt.

Ist Matthäus (21. September) hell und klar, gute Zeiten bringt's fürwahr 

Septemberregen, kommt Saat und Reben gelegen.

Wurde das Obst nur zögernd reif, kommt ein Winter mit viel Reif.

St. Kosmas und St. Damian (26. September), fängt das Laub zu färben an.

Verliert der Wald rasch sein Laub, wird er bald des Winters Raub.

Wenn die Zugvögel nicht ziehen vor Michael (29. September), wird es nicht Winter vor Christi Geburt.

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