Neues aus Niederwürzbach und Seelbach


        Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2018

Seniorentag 2018 in Niederwürzbach

9. Kastanienwanderung

Neueröffnung des Hofladens der Bliesgau-Schäferei Martin Ernst in Seelbach

MSC Niederwürzbach „Gaudi-Benefiz-Veranstaltung“

Der MGV Liederkranz Niederwürzbach feierte Kerb (2./3. September)

Einweihung der Mitfahrerbänke in Niederwürzbach am 24. August 2018

Sommerkonzert der Musikvereins Niederwürzbach 12. August 2018

Kunsthandwerkermarkt in der Würzbachhalle

Mitfahrerbänke machen mobil

Neues Spielgerät auf Spielplätzen in Niederwürzbach und Seelbach

Wiedereröffnung der Fischerhütte

Zugang zum Würzbacher Weiher neu gestaltet

Besuch im Wasserwerk Würzbachtal

Musik trifft Sport … und wir treffen uns

Sie ist wieder da ... „unsere“ Grubenlok

Sommerfest des CDU Ortsverbandes

Film- und Bilderreisen "Werzbach sellemols"

Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach  

Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach

 

(Gewünschtes bitte anklicken !)

 

Seniorentag 2018 in Niederwürzbach unter dem Motto „Im schönsten Wiesengrunde“

                                              

Zum Seniorentag hatte der Ortsrat alle Bürgerinnen und Bürger aus Niederwürzbach und Seelbach, die das 75. Lebensjahr vollendet haben, in die Würzbachhalle eingeladen. Rund 170 Damen und Herren waren der Einladung gefolgt und freuten sich über die von Blumen Zeller mit Alpenveilchen eingerahmte Bühne, auf der Pater Martin den Gottesdienst unter das Motto stellte „wir singen gemeinsam deutsche Volkslieder“ wobei er von Dieter Schnepp musikalisch begleitet wurde.
Anschließend bewirteten die Landfrauen die Gäste mit Kaffee und Kuchen.

Dank der Ortsvorsteherin
Ortsvorsteherin Petra Linz dankte Pater Martin, Frau Blase für die Altargestaltung und den Herren Klose und Mayer für die technische Unterstützung, besonders auch den Landfrauen, für Tischdekoration und Bewirtung. Ihr Dank galt auch den Auf- und Abbauern der Freiwilligen Feuerwehr und dem für die Planung zuständigen Team Jürgen Krancher, Ingrid Lehnert, Harald Pauly, Dieter Schnepp und Roswitha Veith sowie der Hallenwartin Barbara Klein.

Begrüßung und Ehrung
Petra Linz begrüßte die Orts-, Stadt- und Kreistagsmitglieder, sowie Herrn Arno Ripperger vom Seniorenbeirat und die Landtagsabgeordnete Jutta Schmitt-Lang.
Mit einem Präsent ehrte sie gemeinsam mit dem Stellv. Ortsvorsteher Harald Pauly die in der Halle anwesenden ältesten Damen aus Niederwürzbach und Seelbach, Frau Irma Engelmann und Frau Hilde Buchheit, den ältesten Herrn Edwin Graf sowie das älteste Ehepaar Gerda und Benno Groh

Wichtige Projekte für Senioren
In ihrer Ansprache ging sie auf wichtige Projekte für Senioren ein, wie z.B. die Mitfahrerbänke für ältere und immobile Menschen, die Neugestaltung des Urnenwandplatzes und der Blumenwiese mit Rastmöglichkeiten, zwei weiteren Sinnesbänke, die in Bälde vom Team der Fleißigen Hände aufgestellt würden. Das Team sei zurzeit auch bei der Aufstellung eines Bücherbaumes tätig, der gegenüber der Mitfahrerbank vor der Volks- und Raiffeisenbank errichtet wird. Die Allmender brauchten jetzt endlich nicht mehr zu Fuß die Straße, sondern könnten den mit wassergebundener Decke versehenen neu sanierten Fußweg daneben nutzen. Mit der zeitnahen Aufstellung von Tafeln in Seelbach und Niederwürzbach werde das Informationsangebot über Veranstaltungen erweitert.

Eine Städtereise
Danach gab sie die Bühne frei für Dieter Schnepp und das Akkordeonensemble. Mit einer musikalischen Städtereise durch Europa stellte Moderator und Dirigent Schnepp klar, hier bei uns im Würzbachtal, „Im schönsten Wiesengrunde“ lohne es sich zu leben, auch wenn es draußen noch so schön ist, die Welt kommt zu uns.
Zunächst machte sich das Orchester mit dem Potpourri Wiener Geschichte auf in die österreichische Metropole Wien, um dann musikalisch die Waterkant und Hamburg mit dem Titel „Maritim Festival“ zu besuchen. Zu unserem saarländischen Nachbar führte die „Tour des Chansons“ direkt in die Hauptstadt der Liebe nach Paris.

Im schönsten Wiesengrunde
Mit insgesamt sechs Volksliedern trug der Dirigent dem Titel Veranstaltung Rechnung. Begleitet vom Ensemble wurde mit allen Anwesenden gesungen und damit das auch klappte, hatte sich Schnepp seinen Liederkranz-Männerchor auf die Bühne geholt.
Mit dem Titellied „Im schönsten Wiesengrunde“, wurde der Lieder-Zyklus eröffnet und mit Ade zur Guten Nacht beendet, wobei Schnepp bei allen Titeln in kurzen Moderationen Bezug zum Würzbachtal nahm, von den vielen Brunnen im Dorf, vor der Zeit ohne Wasserleitungen, angefangen bis hin zu den 16 Gaststätten in den 70er Jahren, die sich erheblich reduziert hätten, jedoch, wie in den Liedern „Im Krug zum grünen Kranze“ und „Kein schöner Land“ besungen, immer noch dem Bedarf der Bürger gerecht würden. Die Europa Reise des Ensembles endete mit Akkordeon und Männerchor in Italien mit dem Chianti Lied um endlich zum Schluss mit Chor und Orchester tangoselig „Dankeschön und Aufwiedersehn“ zu singen.

Mit guten Gesprächen, einem liebevoll vorbereiteten Imbiss und leckeren Getränken, angeboten von den Landfrauen endete der unterhaltsame Seniorentag. (Petra Linz)

                                                         

                                                          

                                                             

                                                        

                                                       

Zum Seniorentag 2018 gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung A)

                                                                                                                                                                                                                                                   

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9. Kastanienwanderung – Ein Volksfest im Oktobersommer   13./14. Oktober 2018

                                      (Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                         

Ein Oktober Sommer wie im Bilderbuch machte die Kastanienwanderung rund um den Würzbacher Weiher zu einem regelrechten Volksfest. Weit über 5 000 Besucher und Wanderer ergingen sich in dem herrlichen Ambiente der Landschaft im Würzbach- und Geißbachtal, genossen was der goldene Oktober an Natur und die Vereine und Gaststätten an Kulinarik zu bieten hatten. Zudem hatte sich im Spiegelsaal des Annahofes die 6. Kunstwiese etabliert und die acht Künstler zeigten sich begeistert, wie die SZ berichtete, über den Besucheransturm in der Ausstellung.

Ungewöhnlich viele Eröffnungsbesucher
Am Samstagnachmittag eröffneten Bernhard Wesely, 1. Vorsitzender und Ortsvorsteherin Petra Linz, 2. Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, in Anwesenheit von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegner sowie dem Stellv. Ortsvorsteher Harald Pauly die Kastanienwanderung. Nach der Begrüßung der ungewöhnlich vielen Eröffnungsbesucher schnitt Manfred Schwabe, ältestes Vorstandsmitglied des HVV das Flatterband durch und gab den Wanderern den Weg frei.

Die Route zum Triebscheider Hof
Eine riesige Schar machte sich auf den Weg der Kastanie, vorbei am Stand der Würzbacher Grillstubb und Forellen Gutzler, den frisch gerösteten Kastanien von Kastanien Gärtner mit Einkehr-Stopp an der Petriklause, zum Wasgau-Stand Richtung Gut Junkerwald, um fast am Wendepunkt den Rastplatz des MGV Liederkranz zu erreichen. Von dort gings dann zum Biergarten des Triebscheider Hofes um dem Kastanienbier zu frönen.

Durch die „Geißbach“ zum Annahof
Durch das Geißbachtal, vorbei am nördlichen Weiherarm, gelangte man zum Zelt des Musikvereins um anschließend mit wenigen Schritten in den Bereich des Annahofes mit seinen liebenswerten Buden und dem Spiegelsaal der Künstler zu gelangen. Unweit des Annahofes erstreckte sich die Biergarten-Festmeile zur Philippslust, während der Livemusik bis auf den letzten Platz besetzt.

Abschluss unter der Platane
Den Abschluss der Wanderung bildete sonntags die Gärtnerei Zeller, die mit einem Tag der offenen Tür zu ihrer Verkaufs-Ausstellung einlud. Finale und Endpunkt war das Areal des Obst- und Gartenbauvereins im Schatten der herrlichen Platane, wo am Samstag und Sonntag bis weit über den offiziellen Schluss der Kastanienwanderung gefeiert wurde.

Zur Wander-, die Speisekarte
Nicht nur die Wanderer, auch die Genießer kamen entlang der Wanderroute auf ihre Kosten. Würste, Frikadellen, Wildschweinbraten, Salate, Pizza, Schnitzel, Suppe, Bote, Kuchen, Crémant, Bier, Liköre, Burger, Waffeln, Marmelade, Flammkuchen, Grillspezialitäten, Rostige Ritter und vieles mehr wurden mit Kastanien verfeinert angeboten und dankend und bis zu den letzten Resten am Sonntagabend vertilgt.

Mehr geht nicht!

Die große Freude über das tolle Wetter brachte dann auch noch die letzten Schlecht-Wetter-Miesepeter vor die Tür und die Helfer an den Ständen kamen an ihre physischen und psychischen Grenzen. Einige überschritten um des Vereinswohls diese Grenzen: am Sonntagabend waren dann alle "fertisch" und glücklich, dass alles so gut funktioniert hat. Der Heimat- und Verkehrsverein sagt allen Helferinnen und Helfern im Vorfeld und während der Kastanienwanderung und Sponsoren ein ganz herzliches Dankeschön!!!

Wanderpass-Auslosung
Die Gewinner aus den abgegebenen Wanderpässen werden in der "öffentlichen" Vorstandssitzung des Heimat- und Verkehrsvereins am Montag, dem 5. November 2018, 19 Uhr, im Hallenbistro in der Würzbachhalle gezogen. Sie erwarten großartige Präsente. (Petra Linz)

                                              

                                                               

                                                                  

                                                                

                                                                

                                                                                                                                                                                                                                                

                                                                 

                                                                        

                                                                 

                                                                

                                                                     

 Zur 9. Kastanienwanderung in Niederwürzbach   13./14. Oktober 2018 gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung A)                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Neueröffnung des Hofladens der Bliesgau-Schäferei Martin Ernst in Seelbach am 5. Oktober 2018

Am 5.Oktober 2018 wurde der Hofladen der Bliesgau-Schäferei Martin Ernst in Seelbach, im Ommersheimer Weg 5 neu eröffnet. 

                                                      (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                                           

                                                           

                                                                  

                            

Die Bliesgau-Schäferei Ernst kann auf eine mehr als fünfzigjährige Familien-Tradition zurückblicken. Bereits im Jahre 1964 wurde der landwirtschaftliche Betrieb von Arthur Ernst, dem Großvaters des heutige Besitzers ersteigert und befindet sich seitdem in Familienbesitz.

In der Anfangszeit wurden neben anderen landwirtschaftlichen Tätigkeiten auch Hühner gezüchtet und gehalten. Noch im Jahr 1964 eröffnete Arthur  Ernst ein Gasthaus und nannte es „Zum Hühnerhof“, besser bekannt als „Addis Hinkelsbix“. Dieses Gasthaus wurde bald weit über seine Grenzen hinaus bekannt für seine frittierten Hähnchen.   

Im Jahre 1986 übergab Arthur Ernst dann den Hof und die dazugehörige Gaststätte an seinen Sohn Theo und dessen Frau Edith. Sie bewirtschafteten beides bis zum Jahr 2015, bis sie in Rente gingen.

Seit dem Jahre 2016 ist nun inzwischen die dritte Generation der Familie Ernst Besitzer des Hofes: Martin Ernst und seine Lebensgefährtin Tanja. Sie bauten das frühere Gasthaus zu einem modernen Hofladen um.

Martin Ernst, der heutige Eigentümer, ist seit 1996 gelernter Metzger, seit 2005 Tierwirt mit dem Schwerpunkt Schafhaltung und außerdem seit 2012 auch noch Tierwirtmeister. Martin Ernst ist zudem  der einzige Schafwirt im Saarland, der seine 450 Schafe noch im Vollerwerb hält. Er besitzt neben den Schafen auch noch eine Herde von schottischen Hochlandrindern.

In dem neu eröffneten Hofladen der Bliesgau-Schäferei kann man Räucherwaren, Fleisch aus eigener Aufzucht und Wurstwaren aus eigener Herstellung erwerben.

Seit 2004 ist Martin Ernst zudem Jäger, der ein eigenes Revier besitzt. Das Fleisch des dort erlegten Wildes ist ebenfalls im Hofladen zu kaufen.    

                                                           

                                                           

                                                                                                                                               (Blick ins Schlachthaus)   

                                                    

                                                                                          (Schottische Hochlandrinder)   

                                                        

                                                         

                                                                               (Herr Martin Ernst und sein Adler)

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MSC Niederwürzbach „Gaudi-Benefiz-Veranstaltung“ am 1. September 2018

                                 

Am 01.09.2018 hat der MSC Niederwürzbach eine „Gaudi - Benefiz – Veranstaltung“ zu Gunsten der Kita St. Hubertus Niederwürzbach und der Jugendabteilung des MSC durchgeführt. Nach dem traditionellen Fassbieranstich durch den Stellv. Ortsvorsteher Harald Pauly wurde von unseren aktiven Fahrern ein kleiner Parcours aufgebaut und abgesteckt.

Für Jung bis Alt, von Fahrrad bis 300 ccm Motorroller hat der Parcours für viel Spaß und Begeisterung gesorgt. Für den starken sportlichen Einsatz wurden alle Teilnehmer mit schönen Sachpreisen prämiert.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Besonders die leckeren Kuchen, die unsere MSC-Frauen gebacken hatten, kamen bei allen Besuchern sehr gut an und waren eine willkommene Stärkung nach dem anstrengenden Tag auf der Strecke. Zum Kuchen, konnte man eine MSC-Kaffeetasse mit einer lebenslangen Kaffee-Flatrate auf dem MSC-Gelände erwerben.

Beim gemütlichen Ausklang ließen alle Teilnehmer noch einmal diesen gelungen Tag Revue passieren.

Die Verantwortlichen des MSC Niederwürzbach wollen sich auf diesem Wege bei allen Helfern, Besuchern und Teilnehmern für das Gelingen dieser tollen Veranstaltung recht herzlich bedanken.

Dies macht es uns möglich der Kita und unserer Jugendabteilung beachtliche Geldspenden zukommen zu lassen.

Wir vom MSC würden uns sehr freuen euch bald wieder auf unserem MSC-Gelände begrüßen zu dürfen.

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Der MGV Liederkranz Niederwürzbach feierte Kerb  (2./3. September)

                                             (Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                 

Herbstlicher Spätsommer

Die Freilicht-Kerb des MGV Liederkranz Niederwürzbach ist Wettersache, auch in diesem Jahr hielt sich das Wetter am Sonntag eher an den meteorologischen Herbstanfang. Der Himmel war überwiegend bedeckt doch regnen tat’s nicht, wobei die Temperaturen alles andere als sommerlich waren.

Offizielle Eröffnung

Der Kerwe-Platz am Haus der Musik hatte sich zwischenzeitlich gefüllt. Obwohl bedeckter Himmel, tat es der Stimmung keinen Abbruch. Schirmherr, Malermeister Gerd Lang, eröffnete offiziell mit einem gekonnten Fass-Bier-Anstich.

Die Werzbachkrainer

Und so freuten sich Kinder und Erwachsene, die einen über das Kinderkarussell und die anderen über Freibier und die Werzbachkrainer, die in professioneller Manier mit flotten Weisen und volkstümlichen Hits für Stimmung im proppenvollen Festbereich sorgten.

Erfüllte Erwartung

Als der erste Tag zu Ende ging beteuerte die Liederkanz-Mannschaft im Wirtschaftszelt, die herbstlichen Temperaturen bei „Grombeer-Pannekuche“ und „Spießbrode“ überhaupt nicht bemerkt zu haben, denn was die Damen und Herren an Pfanne, Kuchentheke, Getränkebar und Theke und Rudi und Harald Pauly an Dreh-Spieß und Grill zelebrierten machte warm, kam glänzend an und erfüllte, mehr als erwartet, die Erwartungen.

Spätsommer

Der Kerwe Montag ließ endlich den Spätsommer ahnen. Zur Kaffee - und Kuchen-Zeit wurde es merklich warm und es gab kaum Platz an Tischen und Bänken im Festzelt und dem Festplatz und die Servicekräfte hatten alle Hände voll zu tun, wobei Vorsitzende Margot Veith aktiv in das Servier-Geschehen eingreifen musste.

Musikalische Schmankerln

Gegen 18:00 Uhr begann dann die Zeit des Akkordeon Ensemble Würzbach um Dirigent Dieter Schnepp und bot gekonnt die besten Sachen, die „Schmankerln“ seines Repertoires und das Publikum ging mit bis in den späten Abend und vom Wirtschaftszelt kam zudem dann die Meldung, Ausverkauf!  (Text: Helmut Kröll - Bilder Helmut Kröll und Joachim Mayer)

                                   

                                                  

             

                                                

                                                

                                                

   Zu der MGV Liederkranz Niederwürzbach feierte Kerb gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   

                                                                                                                                                                     

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  Einweihung der Mitfahrerbänke in Niederwürzbach am 24. August 2018

Auf diesen Bänken bleibt keiner sitzen !

Abgeschlossen und der Öffentlichkeit übergeben sind die Sitzmöglichkeiten des Projektes „Mitfahrerbänke“ des Teams der „fleißigen Hände“ Niederwürzbach, des Arbeitskreises (AK) Mitfahrerbänke des Ortsrates Niederwürzbach und Seelbach sowie des AK Oberwürzbach. In einer kleinen Feierstunde im Bankenviertel des Weiherdorfes blickte Niederwürzbachs Ortsvorsteherin Petra Linz zurück: „Anja Kuhn schlug das Vorhaben als Ideengeberin vor, Oberwürzbach schloss sich an. Beide Orte haben ihre Initiativen gebündelt und abgestimmt, so dass insgesamt sieben seniorengerechte Bänke mit Schildern und Halterungen installiert werden konnten“, sagte Linz. Innerörtlich und als Ergänzung zum ÖPNV ermögliche dies besonders älteren Mitbürgern sowie in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen, die für ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wichtigen Standorte leichter zu erreichen.

Die Bänke seien unter den Aspekten bequem, nutzerfreundlich und schnell trocknend für diesen Personenkreis ausgesucht. Einfach zu bedienen seien die Schilder-Halterungen, die Schilder selbst übersichtlich gestaltet und jederzeit erweiterbar. Ein Dank von Harald Pauly galt den Spendern der Schilder im Wert von 5500 Euro sowie Stefan Paul für deren individuelle Herstellung und Anbringung. Sieben Standorte seien jetzt miteinander vernetzt, Geschäfte, Ärzte, Apotheke, Frisör, Friedhof und Banken so leichter erreichbar.

„Positiv wirkt sich dies auch auf den Weg zum und um den Würzbacher Weiher zur Erholung und Freizeitgestaltung aus, und die Angebote der Vereine, des DRK und die Wege zu den Kirchen sind durch die verbesserte Erreichbarkeit deutlich aufgewertet“, freute sich die Ortsvorsteherin. „Man sucht sich an einer der roten Mitfahrerbänke das Schild mit dem gewünschten Ziel aus, dreht es lesbar in der Haltung und setzt sich auf die Bank. So ist ersichtlich, dass die Person gern zum aufgezeigten Ziel mitgenommen werden möchte“, erklärte Petra Linz. Alle Fahrten seien durch die Haftpflicht versichert. „Das Projekt Mitfahrerbänke macht mobiler, die innerörtliche Kommunikation lebendiger und die überörtliche Verbundenheit von Nieder- und Oberwürzbach sowie Seelbach wird gestärkt. Es bietet uns die Chance, ein generationsübergreifendes Miteinander zu fördern.“

Lob für das gelungen umgesetzte Projekt gab es vom ersten Beigeordneten der Stadt Blieskastel Georg Wilhelm und von Mark Herzog vom Saarpfalz-Kreis. Eindrucksvoll umrahmt wurde die Feier von Bernadette Le Henne mit einem selbstverfassten Lied zu Dorf und Verein. Das Team der „fleißigen Hände“ engagiert sich seit zehn Jahren im Ort, größtes Vorhaben war die Umsetzung der Grubenlore. Dem Team gehören an: Esmail Alsankari, Alois Degel, Gerd Gramsch, Michael Klein, Bernhard Konrad, Jürgen Krancher, Petra Linz, Stefan Paul, Harald Pauly und Hugo Winzent.                                                                                                                                                                                         Saarbrücker (Quelle: Saarbrücker Zeitung  Sa./So. 1./2. September  2018   Text: Hans Hurth) 

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  Zur Einweihung der Mitfahrerbänke gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung A)                                                         

                                                                                                       

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Sechstes Sommerkonzert der Musikvereins Niederwürzbach 12. August 2018 

Schüler mit doppeltem Paukenschlag

Man kann Sommerkonzerte von Musikvereinen mit drei Orchestern zwei Stunden lang andauern lassen. Wird eine solche Aufführung zusätzlich mit Moderationen regelrecht überfrachtet, schauen die Besucher trotz tollen Programms irgendwann auf die Uhr und hoffen auf ein nahendes Ende.
Dass man eine solche Veranstaltung auf hohem Niveauauch anders durchführen kann, bewies am vergangenen Sonntagnachmittag der Musikverein Niederwürzbach in der Pfarrkirche St. Hubertus. Dorthin hatte der Verein zu seinem sechsten Sommerkonzert eingeladen.Vizevorsitzender Norman Sommer begrüßte trotz diverser Parallelveranstaltungen im Ort etliche Musikfreunde. Einen Paukenschlag setzte im doppelten Sinne das Schülerorchester, welches - wie alle weiteren Formationen auch -, unter Leitung von Nikolaus Burkhardt steht. Der Nachwuchs machte mit dem Andante aus der Sinfonie mit dem Paukenschlag" von Joseph Haydn den Auftakt. Perfekt zum Wetter passte auch der Coconut-Song (Luigi di Chisallo), ein Lied der Arbeiter bei der Kokosnuss-Ernte in der Karibik. Damit schien der Nachwuchs den Nerv des Publikums getroffen zu haben, wie man an dem ersten Bravo!-Ruf des Konzerts hören konnte. Es blieb nicht bei diesem einem Ausruf.
Das Jugendorchester LautStark läutete dann die Runde aus Rock und Pop ein, die dem Konzert einen besonderen Touch verlieh. So dominierten beim 60's Rock-Mix die Pauken und das Schlagzeug. Die anderen Instrumente standen dem aber in nichts nach. Der fetzige Sound begeisterte das Publikum. Lust auf schnellen Disco-Fox konnte man vor allem beim letzten von drei Teilen, nämlich bei "Disco Frisco", der Easy Pop Suite bekommen. Erinnerungen an die Fußball-WM 2008 kamen hoch, als "Seven Nation Army" im Gotteshaus erklang. "Rocken Sie mit uns. Bis zur nächsten WM sind es ja nur noch vier Jahre", scherzte ein Moderator, die Musiker wechselten sich mit den Ansagen ab. Vor dem Titel "A Good Start", einen guten Anfang hatte auch das Große Orchester. Der Marsch von Luigi di Ghisallo kam bei den Besuchern an. Geschichtsunterricht der anderen Art erlebte man bei "The Great Locomotive Chase" (Robert W. Smith).
"Hoffentlich entgleisen wir heute Mittag nicht", meinte die Moderatorin hier. Soweit kam es nicht. Doch die Dramatik eines Zugüberfalls war angesichts der Geräusche und Pfiffe, die die Musiker von sich gaben, mehr als deutlich spürbar.
Spätestens als der Queen-Klassiker "Don't stopp me now" erschallte, war klar, dass es nun auf dieser Schiene weiter geht. Bei diesem Stück hatte Timo Kahr sein Saxofon-Solo. Als dann "Uptown Funk" von Bruno Mars erklang, kam Schwung auf. Eine Stmmung, die sich auch bei "Firework" von Kathy Perry, was man zusammen LautStark präsentierte, hielt. Auch bei "Call me Maybe" (Carly Ray Jepsen) war das nicht anders. Da passte die Zugabe "Born this Way"(Lady Gaga) wie die Faust aufs Auge. Sommerkonzert kann auch anders gehen.
(Quelle: Saarbrücker Zeitung Sa./So. 19. August 2018   Text: Jörg Martin)   

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 Zum Sommerkonzert des Musikvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B) 

                                                                                                                                                                                                                                                                                 

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Kunsthandwerkermarkt in der Würzbachhalle  12. August 2018

Von Teddybär bis Glitzerschmuck

Ein Volltreffer war  der Kunsthandwerkermarkt des Ortsrates Niederwüzbach/Seelbach, der viele Beuscher in die Würzbachhalle lockte. Stöbern und Staunen - das Angebot der 41 Hobbykünstler aus der Region begeisterte und weckte Lust auf Schönes. Keiner ging ohne ein Mitbringsel oder Geschenk nach Hause.
Den ersten Applaus gab es bei der Eröffnung durch Ortsvorsteherin Petra Linz für die musikalische Begrüßung duch den MGV Liederkranz und seinen Leiter Dieter Schnepp. Diesmal waren es ausschließlich die sangesfreudigen MGV-Damen, die das Liedgut mit "Donna Maria" als Auftakt gekonnt rüberbrachten. "Es gibt heute ein breites Spektrum an Kreativität mit hochwertigen, von den Hobbykünstlern selbst gefertigten Arbeiten", stellte Petra Linz heraus. Traditionellen afrikanischen sowie modernen Schmuck gab es bei Anna Kuhn aus Wolfersheim, während bei Swetlana Butschbach selbst hergestellte Seifensorten Aufmeksamkeit weckten. "Meine Seifen sind fas alle rund, denn diese Form liegt besser in der Hand", erklärte uns die Limbacherin, bei der Rosenseife mit Ziegenmilch, Klettenseife mit Teebaumöl und Brennessel-Seife für das Haar besonders gefragt waren.
Dekoratives aus unterschiedlichen Naturmaterialien für den Innen- und Außenbereich sowie Pflanztöpfe aus Torfbeton fanden bei Marianne Deckarm aus Bexbach Interesse und Glitzerträume wurden bei der Kirkelerin Heike Dreier bei deren Handarbeiten aus Edelstahlschmuck wahr. Der Bär steppte bei Claudia Gross - sie hatte große und kleine Bären mit Füllmaterial hergestellt. "Ich verwerte selbst der letzten Stoffrest zu einem kleinen Bären-Werk", gab die Bären-Freundin aus Bexbach Besucherin Heidi Bech aus Eschringen einen Einblick in ihr Schaffen.
Zum vierten Male in Würzbach dabei war Dorothee Willie aus Ormeheim mit ihren Acryl- und Aquarell-Bildern. "Meine Motive zeigen die schöne Biosphärenlandschaft und südliche Länder, diees mir seit 1989 angetan haben". Erstmals in der Würzbachhalle vertreten war der Briefmarkensammler-Verein St. Ingbert. Auf Ersttagsbriefen und auf Briefmarken präsentierten Gerhard Martini (80) und Dietmar Kühnel (75) ein Stück deutscher Geschichte, etwa rund um das Brandenburger Tor, den Mauerfall oder Politiker im zackigen Viereck, selbst eine aus dem Jahre 1914 mit Kaiser Wilhelm war zu sehen. "Wir treffen uns alle 14 Tage und bearbeiten bestimmte Themen, denn Briefmarken stellen bewegte Geschichte dar", erzählte uns Gerhard Martini. Wie dort waren alle Stände ständig umlagert.
Gäste und Aussteller zeigten sich hochzufrieden und den Organisatoren liegen für einen weitere Auflage im kommenden Jahr schon jetzt erste Zusagen vor.
(Quelle: Saarbrücker Zeitung  Freitag,17. August 2018   Text: Hans Hurth)

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  Zum Kunsthandwerkermarkt in der Würzbachhalle  gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung A)                                                                 

                                                                                                         

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Mitfahrerbänke machen mobil

                                      

                                                                                                                      Bild: Rolf Meyer
                                        Bild v. l.: Gerd Gramsch, Michael Klein, Alois Degel, Harald Pauly, Hugo Winzent, Petra Linz
                                                             auf dem Bild fehlen: Esmail Alsankari, Jürgen Krancher, Stefan Paul

 

In Niederwürzbach wurde an fünf Standorten jeweils eine rote „Mitfahrerbank“ aufgestellt.
1. am Ortsanfang aus Richtung Lautzkirchen kommend
2. im Umfeld der Apotheke
3. am Friedhof
4. im Umfeld des Wasgaumarktes
5. an der Liegewiese am Würzbacher Weiher
Ortsübergreifend wurden eingangs Seelbach sowie in der Ortsmitte von Oberwürzbach wurden ebenfalls „Mitfahrerbänke“ errichtet.  So wurde eine komfortable Verbindung nach Niederwürzbach und wieder zurück geschaffen.
Ergänzend zum öffentlichen Personennahverkehr sollen alle „Mitfahrerbänke“ kostenlos die Mobilität verbessern. Besonders den Seniorinnen und Senioren sowie mobilitätseingeschränkten Personen sollen sie ermöglichen, die für ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wichtigen Standorte leichter zu erreichen. Die „Mitfahrerbänke“ wurden gezielt so ausgesucht, dass sie auch von ihnen einfach genutzt werden können.
Geschäfte, Ärzte, Apotheke, Friseure, Friedhof, Banken – alles wird künftig besser erreichbar sein. Optimierend wirkt sich dies auch auf den Weg zum und um den Würzbacher Weiher zur Erholung und Freizeitgestaltung aus. Ebenso werden die Angebote der Vereine, des Roten Kreuzes und die Wege zu den Kirchen durch die verbesserte Erreichbarkeit deutlich aufgewertet.
Bei jeder dieser Bänke steht eine Schilderhalterung, an der die Schilder der anderen Standorte der „Mitfahrerbänke“ angebracht sind. Man sucht sich das Schild mit dem gewünschten Ziel aus, dreht dieses so weit bis es gut lesbar auf der Halterung liegt und setzt sich dann auf die „Mitfahrerbank“.
Für jeden der vorbeifährt ist nun ersichtlich, dass die Person auf der Bank gerne zum aufgezeigten Ziel mitgenommen werden möchte. Wenn ein Fahrzeug anhält bleibt es natürlich jeder Person überlassen, ob sie das Angebot zum Mitfahren annehmen möchte. Alle Fahrten sind durch die ohnehin für jedes Kraftfahrzeug vorgeschriebene Haftpflicht versichert.
Das Projekt „Mitfahrerbänke“ macht mobiler, die innerörtliche Kommunikation lebendiger und die örtliche Verbundenheit Niederwürzbachs, Seelbachs und Oberwürzbachs stärker. Es bietet die große Chance ein generationenübergreifendes Miteinander zu fördern.

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Neues Spielgerät auf Spielplätzen in Niederwürzbach und Seelbach

Neue Kletterkombination auf dem Spielplatz in der  Würzbachhallenstraße in Niederwürzbach

  (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                              

Der Ortsrat hat auf dem Spielplatz in der Würzbachhallenstraße mit der Aufstellung einer Kletterkombination das Angebot für die Kinder attraktiver gestaltet und weitere bewegungsattraktive Spielmöglichkeiten angeboten. Die   Auswahl   der   Kletterkombination erfolgte gemeinsam mit dem zuständigen Fachgebietsleiter Herrn Alban Degel   und Herrn Wolfgang Langenbahn vom Baubetriebshof der Stadt Blieskastel. Herr Langenbahn hat außerdem für die fachgerechte Aufstellung und die Herstellung des Fallschutzes gesorgt. Dafür herzlichen Dank.

Die Kosten der Anschaffung und Aufstellung von rd. 6 000 Euro für die neuen Spielgeräte in Seelbach und Niederwürzbach haben sich der Ortsrat und die Stadt geteilt. Eine sinnvolle Investition!

An dieser Stelle bedanken wir uns auch für den konsequenten Rückschnitt der Hecken um den Spielplatz bei den Mitarbeitern des Baubetriebshofes. Das Sicherheitsgefühl durch die jetzt bessere Einsicht wird damit gestärkt.
(Petra Linz)

Neue 3-Eck-Kletterkombination auf dem Spielplatz in Seelbach

                                         

"Spielgerät ist eingeweiht. Vielen Dank von den Kindern". Diese Nachricht hat den Ortsrat von Niederwürzbach und Seelbach erreicht und das Bild spricht Bände.
Nach der Aufstellung einer zweisitzigen Schaukel vor zwei Jahren hat der Ortsrat entschieden den Spielplatz am Schützenhaus mit einer 3-Eck-Kletterkombination zu komplettieren. Und die Kinder haben Spaß daran, wie man den strahlenden Gesichtern ansieht.
Für die Unterstützung bei der Auswahl der Kletterkombination und deren Beschaffung bedanken wir uns bei Herrn Alban Degel und Herrn Wolfgang Langenbahn von der Stadtverwaltung. Herr Langenbahn begleitete auch kompetent die Aufstellung und die Herstellung des Fallschutzes. (Petra Linz)

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Wiedereröffnung der Fischerhütte

Am Freitag, 06.07.18, um 18 Uhr öffnete die Fischerhütte des ASV Würzbacher Weiher unter neuer Führung. Dazu hatte die neue Pächterin Vera und ihr Team und der ASV Würzbacher Weiher eingeladen.

Die neue Pächterin und ihr Team wollten sich an diesem Abend bei einem Sektempfang und einem kleinen Imbiss vorstellen.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt . Für Speis und Trank war ausgiebig gesorgt. Und auch das Wetter spielte mit, es war meist sonnig und so wurde es ein gelungener Abend.   

                                                   (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                               

 

                               

 

                              

 

                               

 

                               

 

                                  

     

                                                                                                             

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Zugang zum Würzbacher Weiher neu gestaltet

                                                   

                                                 (Das Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern!)

Im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnübergangs an der Dammstraße wurde auch die Zufahrt zum Parkplatz am Würzbacher Weiher in einen ansehnlichen nachhaltigen Zustand gebracht. Mit Unterstützung des Teams der fleißigen Hände wurden die Steine und ca. 30 cm des zugewucherten Bodens rund um den Kastanienbaum entfernt und mit wasserdurchlässigem Unkrautvlies belegt. Dies soll einem künftigen Zuwuchern durch Unkraut vorbeugen. Auf der Fläche wurden schön ansehender Schotter und anschließend die Steine wieder aufgebracht.

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 Besuch im Wasserwerk Würzbachtal                        

                                                  

                                                                                (Das Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern!)

„Da habt ihr aber das alte Mädchen fein herausgeputzt und in seinem vitalen Bereich komplett erneuert“, staunte Petra Linz, Ortvorsteherin von Niederwürzbach, nicht schlecht als sie am vergangenen Donnerstag auf Einladung der TNA (Talsperren- und Grundwasser- Aufbereitungs- und Vertriebsgesellschaft mbH) und WVW (Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH) mit Ortsrat und Gästen das Wasserwerk Würzbachtal im Kirkeler Tal besuchte.
Das am besten kontrollierte Lebensmittel
Dipl. Ingenieurin Corinna Schenkelberger, Fachbereichsleiterin Planung, Bau und Betrieb Wassergewinnung und -aufbereitung im VVS-Konzern, hier zuständig für die Überwachung der Wasserqualität, des am besten kontrollierten Lebensmittels, begrüßte die Gäste, unter ihnen vom Ortsrat Dorothee Klenner, Andreas Motsch, Harald Pauly, Michael Wons und Kirsten Schwarz. Als WVW-Gastgeber stellten sich Günter Schnur (Techn. Leiter) und Hans Josef Kopp (Betriebsleiter Wasserwerk) vor. Herrn Kopp oblag es dann auch die Historie des Wasserwerks, seinen Umbau und die neue Funktionsweise darzustellen.
Achtzig Jahre im Dienst
Das Wasserwerk Würzbachtal liefert bereits seit seiner Erbauung in den Jahren 1937/38 achtzig Jahre aus acht Bohrungen jährlich rund vier Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Da die Technik in die Jahre gekommen war, wurden von November 2015 bis Juni 2017 eine neue Stromtrasse von Niederwürzbach zum Wasserwerk verlegt, die Maschinen, hier besonders 2 Hochleistungskreiselpumpen -, Elektro-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie zwei neue Reinwasserbehälter installiert. Die Bau- und Umrüstarbeiten erfolgten im laufenden Betrieb und dauerten insgesamt 20 Monate.
Vorgaben fast eingehalten
Insgesamt belief sich die Summe der Investition auf 3,3 Mio. € und, so betonte Prokurist Schnur, überschritt verhältnismäßig nur gering die Vorgabe von 3,1 Mio. Euro. Die Mehrkosten seien aus Situationen während der Bauphase entstanden, die bei der Auftragsvergabe nicht erkannt werden konnten. Hier habe ein Zusammenspiel auf engstem Raum von Bau-, Elektro- und Montagefirmen stattgefunden. Stress pur, bei dem die Koordination das Maß aller Dinge gewesen sei und ganz besondere in der Hochphase um die Weihnachtszeit 2016 hätte sehr wohl die Nerven blank gelegen. Doch es sei gelungen in ständigem Kontakt Eskalationen zu vermeiden.
Betriebskosten deutlich gesenkt
Nach dem Abschluss der umfangreichen Modernisierungen wurde die Anlage dann offiziell am 8. Juni 2017, im Beisein von Landrat Recktenwald vom Landkreis St. Wendel, in Betrieb genommen. Das Bauvorhaben ist für das St. Wendeler Land bedeutsam denn rund zwei Mio. Kubikmeter Trinkwasser aus dem Wasserwerk Niederwürzbach fließen jedes Jahr in die Region, zudem, so betonte Schnur, konnten dank der Investition die Betriebskosten deutlich gesenkt werden. Zudem führe die moderne Aufbereitungstechnik, hier insbesondere die beiden neuen Reinwasserbehälter zu einer erhöhten Betriebssicherheit.
Führung durch die Pumpenhalle
Nach so viel Historie und Theorie war es an der Zeit für eine Führung durch die Pumpenhalle um das aufgeputzte, modernisierte, alte Mädchen zu bestaunen. Dem Fluss des Wassers folgend ging es vorbei an den alten Filterbehältern mit neuer Permanent-Überwachung von Ein- und Auslauf zur redundanten UV-Anlage, die den beiden Reinwasserbehältern vorgeschaltet ist. Aus den Reinwasserbehälter werden die die beiden Hochdruck-Kreiselpumpen gespeist. Eine Pumpe fördert, während die andere im Bypass geschaltet ist. Die Förderung wird frequenzgeregelt im Bereich von 80 bis 480 Kubik-Meter pro Stunde, bei 14 bar gefahren und erhält die Signale für die Fördermengenregelung vom Sammelbehälter in Bildstock, der für die weitere Verteilung ins St. Wendeler Land sorgt. Im Bypass zur Hauptversorgung nach Bildstock ist die Wasserversorgung für Niederwürzbach über den Hochbehälter Kieselberg gesichert.
Pumpen tragen Frauennamen
Zum Schluss der Führung bemerkten die Besucher, dass alle Pumpen Frauen-Namen trugen. Als ein kleines Bonmot, so betonten sowohl Schnur als auch Kopp, habe man als Reminiszenz an die sehr kooperative Würzbacher Ortsvorsteherin die Filtergutpumpe „Petra“ genannt.
Würzbach in guten Händen
Petra Linz dankte dann den Akteuren im Wasserwerk für das was in 20 Monaten so großartig geleistet worden sei. Dass es im Würzbachtal so ganz als selbstverständlich gesehen werde, wäre einfach an der Tatsache geschuldet, dass sogar während der 14tägigen Umschlussphase nichts von der Hektik an der Baustelle zu spüren gewesen sei, da die Versorgung stets sichergestellt war. Wir wissen, so Linz, dass wir bei euch in guten Händen sind.
(Bericht und Bild: Helmut Kröll)

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 Musik trifft Sport … und wir treffen uns (09./10.06.2018)

Das Motto der drei Vereine TV 08 Handball, Tennisclub und Musikverein ging auch bei der bereits 4. Auflage des Festes voll auf, denn viele Gäste von innerhalb und außerhalb unseres Ortes konnten auf dem Festplatz vor dem Tennisclub über die zwei Festtage begrüßt werden und das, obwohl das Wetter samstags nicht ganz optimal war.
Garant für den Erfolg dieses Dorffestes ist einerseits die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit der drei Vereine unter der Federführung von Arno Ripperger (Tennisclub), Arno Gebhardt (TV08 Handball) und Hans-Jürgen Geiger (Musikverein) mitsamt ihren vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund und andererseits das ausgewogene Programm und die Integration verschiedener Vereine und Gruppen unseres Dorfes. Dazu gehört zum Beispiel unser Grundschulchor „Das singende Klassenzimmer“ unter der Leitung von Dagmar Betz, der einen hervorragenden und unterhaltsamen Auftakt zu unserem Fest bot. Dieser Chor hatte in der Woche zuvor beim Chorwettbewerb der Schulchöre in Homburg den ersten Platz belegt. Sein Können stellte auch das Schülerorchester des Musikvereins unter Leitung von Niko Burgard unter Beweis. Sein Können im Bierfassanschlagen stellte Umweltminister und Schirmherr Reinhold Jost unter Beweis, der mit 2 gekonnten Schlägen das Fest offiziell eröffnete. Zuvor resümierte unsere Ortsvorsteherin Petra Linz, die uns in vielfältiger Weise im Vorfeld immer wieder unbürokratisch unterstützte, den Werdegang des Festes seit 2015 und würdigte die Arbeit der drei Vereine im Blick auf die Dorfgemeinschaft.
Eine Neuerung im Programm stellte das DART-Turnier unter der Mithilfe des örtlichen Dartvereins „Mystic flights“ in Person von Marco Peter und seinen Helfern dar. Sechs Mannschaften waren gemeldet, Musikverein 1 und 2, das DRK, Tennisclub, Firma Altherr und die DEG St. Ingbert. Unter der Leitung von Marco Peter konnte samstags die Vor- und Zwischenrunde reibungslos absolviert werden. Sonntags standen sich dann der Musikverein I mit den Spielern/innen Niko Burgard, Nicole Luck, Emil Traudt und Ansgar Bruchmüller der Mannschaft der DEG gegenüber. Dass die Musiker/innen nicht nur gut Musik machen können, haben sie im Finale eindrucksvoll unter Beweis gestellt und sich den 1. Preis in Höhe von 60 € gesichert. Die Vier versicherten, dass sie das Geld kameradschaftlich dem Sommerfest des Orchesters zur Verfügung stellen wollen. Nach dem Fassbieranstich unterhielt das Große Orchester des Musikvereins die Gäste auf gewohnt unterhaltsame Art und Weise.
Abends stand dann die Niederwürzbacher Kultband „The EARLS“ auf der Bühne. Sie zauberten mal wieder eine tolle Stimmung mit Songs zum Mitsingen und Mittanzen.
Wer zu viel feierte und sich beim 3. Würzbachlauf angemeldet hatte, verspürte beim Start sonntagsmorgens womöglich ein Problem. Eine Rekordzahl von rund 250 Läuferinnen und Läufern standen bei traumhaftem Laufwetter am Start. Unter ihnen Cliff Hämmerle, der diesmal nur die 6 km absolvierte, weil er noch kochen musste … Danach unterhielt das große Orchester wieder die Gäste in den vollbesetzten Zelten beim Mittagessen.
Einen besonderen Auftritt hatte dann der Kindergartenchor, der unter der Leitung von Joelle Wagner und Nadine Zehlicke französische Lieder und einen tollen Schmetterlingstanz vorführte. Zuvor begrüßte in Vertretung der Kindergartenleiterin Susanne Werner die vielen Mamas, Papas, Omas und Opas. Nach dem Auftritt unterhielten Mary Paltz-Ripperger und Tanja Jansen die vielen Kindern mit kleinen Wettbewerbsspielen, bei denen alle eine süße Belohnung bekamen. Zwischendurch starteten Professor Ton Marton und die Sängerin Bernadette LaHengst im Rahmen der vom Saarpfalzkreis unterstützen Aktion „Vereint Euch“ zur Förderung der Zusammenarbeit von Vereinen einige tolle Aktionen. Das Lob von Professor Ton Marton fiel dann überwältigend aus, denn er bezeichnete die Zusammenarbeit der 3 Vereine als vorbildlich und innovativ. Danach spielten die Würzbachkrainer auf. Eine tolle Truppe aus Oberwürzbach, die es versteht, Stimmung zu machen. Und als die Musiker „Die Fischerin vom Würzbachsee“ sangen, schwappte die tolle Stimmung vollends über und der Applaus war riesengroß. Sie boten einen gelungenen musikalischen Abschluss des Festes.
Für die Organisatoren der 3 Vereine war aber das Fest noch lange nicht vorbei. Gefeiert wurde die gelungene gemeinsame Arbeit bis tief in die Nacht hinein, denn so ein großes Fest kann man nur gemeinsam stemmen. Ein großer Dank geht hier im Besonderen an die vielen Helferinnen und Helfer der Vereine und die Kuchenbäcker/innen, die diesen tollen Erfolg durch ihre tatkräftige Unterstützung erst möglich gemacht haben. Zudem steuerten auch die Kunstturnmädels als Bedienung und Helmut Kröll als
Kreateur unseres Plakats ihren Teil zum Gelingen des Festes bei.
Dieses Fest hat wieder mal bewiesen, dass, wenn alle an einem Strang ziehen, ein großes Fest zur Freude der Bevölkerung gelingen kann. Ganz nach unserem Slogan „Musik trifft Sport“ und wir treffen uns“.

                                                          (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                      

                                                    

                                                         

                                                               

                                                                                                                                                       Zweiter Tag  (10. Juni)

                                                       

                                                        

                                                        

                                                  

        Zu Musik trifft Sport … und wir treffen uns gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)                                                                                                                                                  

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Sie ist wieder da ... „unsere“ Grubenlok

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Am vergangenen Samstag war es soweit, die Grubenlok ist an ihren alten Standort Ecke Kirkeler-/Marxstraße zurückgekehrt. Was war das doch für eine Aufregung im Ort als sie plötzlich nicht mehr da und sogar von Diebstahl des 10-Tonners die Rede war. Und wild spekuliert wohl auch noch durch unsere Freunde, die 1974 im Weltmeisterspiel gegen uns verloren haben. Das geht doch gar nicht! Da forderten sogar die, die ½ Jahr am Team der fleißigen Hände während deren Arbeit fleißig vorbeigefahren sind vollumfängliche Information von der Ortsvorsteherin, was denn wohl mit „unserer Lok“ wäre und warum sie nicht informiert worden seien. Schmunzeln und Klappe halten hilft in solchen Situationen, habe ich mir sagen lassen.

Mit schwerem Gerät und vielen fleißigen Händen der Bergleute des Erlebnisbergwerkes Velsen wurde sie wieder sie, von den Team-Mitgliedern Harald Pauly, Helmut Kröll und mir begrüßt, auf ihre Gleise gesetzt und glänzt und leuchtet jetzt wieder in der Signalfarbe Gelb.

                                      
                      
Hintergrund des Transportes nach Velsen war der Versuch zumindest zu sehen wie die Kupplung der Grubenlok aussieht, wenn möglich sogar diese der baugleichen Grubenlok in Velsen zur Verfügung zu stellen, um diese
wieder in Betrieb zu setzen. Aber hier gab es eine große und sehr enttäuschende Entdeckung, denn auch unsere Lok hat keine Kupplung mehr. Vermutet wird, dass alle stillgelegten Loks die Kupplung ausgebaut wurde, um Sicherheitsgefahren durch rechtlich nicht zulässige Inbetriebnahmen auszuschließen.

Wenn wir auch an dieser Stelle nicht helfen konnten, so haben wir zumindest unsere Bereitschaft zur Unterstützung gezeigt und konnten mit der Zurverfügungstellung des Abgas- und Ansaugkrümmers und der Einspritzpumpe eine große Lücke auf dem Weg zur Inbetriebnahme der Lok in Velsen schließen.

Alle Augen richten sich jetzt auf die unbedingt benötigte Kupplung und hier werden wir die Kollegen – wie wir es im Bergbau gewohnt waren – solidarisch unterstützen.


                                                            

     
Danke dem „Team der fleißigen Hände“, die in den Personen Harald Pauly und Gerd Gramsch den Grubenlokplatz wieder auf Vordermann gebracht und für eine neue Solarbeleuchtung in der Nacht gesorgt haben. (Petra Linz)

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Sommerfest des CDU Ortsverbandes Niederwürzbach am 10.05. 2018

Wie in den vergangenen Jahren eröffnete der Ortsverband der CDU Niederwürzbach mit seinem Sommerfest am "Vatertag" den Reigen der lokalen Feste im Dorf. Leider spielte "Petrus" in diesem Jahr nicht mit und bescherte am Vormittagnass-kaltes Herbstwetter. Das war natürlich schade für die vielen engagierten Mitglieder, Helferinnen und Helfer, die sich für ein Gelingen des Festes mächtig ins Zeug gelegt hatten. Überhaupt muss man gerade den Helferinnen im Hintergrund einmal ein "großes Dankeschön " sagen. Ohne ihren Einsatz an der Salat-, Kaffee- und Kuchenbar könnte dieses Fest nicht reibungslos ablaufen.
Nach schleppendem Beginn  wegen des Wetters kam das Fest dann doch noch gut in Gang. Ab dem Mittag blieb es schließlich trocken und die Sonne sandte hie und da ihre Strahlen zur Erde. Das Angebot an Speisen: allen voran die allseits beliebte Paella -von Günter Becker  persönlich zubereitet und serviert- aber auch Spießbraten, Rostwürste vom Holzkohlengrill, Salat, Kaffee und Kuchen ließen die doch noch zahlreichen Besucher herzhaft zugreifen. Ein "kühles Blondes" vom Fass, ein Crémant oder ein "Verdauungsschnäppschen" vom heimischen Obst- und Gartenbauverein ergänzten das Essensangebot ideal.

Auch die politische Prominenz von Land, Kreis und Stadt fand sich zum Sommerfest ein. So ist die Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener mit ihrem Mann seit Jahren eine treue Besucherin des Festes. Aber auch die Landtagsabgeordnete und frisch gewählte Stadtverbandsvorsitzende Jutta Schmitt-Lang, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag  und stellvertretender Landrat, Peter Nagel, der CDU-Fraktionsvorstzende im Stadtrat, Holger Schmitt, und weitere Mitglieder des Stadtverbandes und CDU-Vorsteher ließen des sich nicht nehmen bei den Parteifreunden in Niederwürzbach vorbeizuschauen.

"Ausdauernde  und standfeste Beucher" sorgten schließlich dafür, dass das Fest recht spät ausklang, waren sich aber auch hie und da nicht zu schade beim Aufräumen mitzuhelfen. Auch dies soll einmal lobend erwähnt werden. War auch der Auftakt am Vormittag wenig vielversprechend, so gab es vom Wetter her doch noch ein friedliches und freundliches Bild zum Abschluß. (Text: Blieskastler Nachrichten Nr.20/2018)

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Zum Sommerfest des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   

                                                                                                                                                                      

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Film- und Bilderreisen "Werzbach sellemols" des Heimat- und Verkehrsvereins

Als lebens- und liebenswerter Ort präsentiert sich Niederwürzbach, wobei das rege Vereinsleben seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielt. Dies wurde bei einer Film- und Bilderreise deutlich, zu der der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) an vier Sonntagen ins DRK-Heim eingeladen hatte. Mit jeweils mit 70 Interessierten bis auf den letzten Platz besetzt, gab es beim Blick in die Vergangenheit beim Motto „Werzbach sellemols“ Eindrücke der nostalgischen Art. Jürgen Baquet mit seinem Team vom Filmclub Würzbach hatte sich mächtig ins Zeug gelegt die Super-8 Filme zu schneiden, aufzubereiten und Sehenswertes auf die Leinwand gebracht. So gab es für die rd. 280 Besucher jeweils einen Rückblick auf das erste Strand- und Heimatfest im Jahre 1971, bei dem es vier Tage im großen Festzelt am Weiher, auf dem Weiher, um den Weiher und durch Niederwürzbach hoch herging. Otto Hemmerling, Gründungsmitglied des Heimat- und Verkehrsvereins hatte damals mit 51 Spulen Super-8 Filmen das Geschehen festgehalten, allerdings schnell festgestellt, dass die Zusammenstellung eines größeren Films alleine nicht zu stemmen war. So entstand die Idee, den Filmclub zu gründen - was im Jahre 1972 mit 32 Interessenten im Gasthaus Nussbaum auch geschah. „Der Ton musste damals separat aufgenommen und dem Film nachträglich beigefügt werden“, erinnert sich Filmclub-Chef Jürgen Baquet. „Da das Tonband sowie zur Untermalung eine Schallplatte für die bewegten Bilder zu schnell lief, musste Otto Hemmerling mit einem Finger auf der Platte als Geschwindigkeitsgeber fungieren“, schmunzelt heute Baquet. Doch wie die Filmnachmittage eindrucksvoll zeigten - beim 1. Strand- und Heimatfest war der ganze Ort auf den Beinen. Ein riesiger Festzug unter dem Motto „Märchen der Welt“ führte durch den Ort zum Festplatz, die Teilnehmer, insbesondere die Kinder auf den toll geschmückten Märchenwagen, zu Fuß oder auf ihren Fahrrädern waren farbenfroh gekleidet und winkten den Zuschauern zu. Auf dem Weiher gab es Ruderwettbewerbe und gar eine Wasserski-Vorführung der Vizeweltmeisterin Susi Kniffler. Im Festzelt begrüßte Bürgermeister Kurt Hartz Prominente und Bürger sowie als Mitwirkende den 24-Mann starken Spielmannszug des TVN, eine französische Militärkapelle sowie den MGV und das Akkordeonorchester, schon damals unter der noch heute bewährten Leitung von Dieter Schnepp. Höhepunkt neben einem Feuerwerk zweifellos der Auftritt des jungen Mainzer Mädels Margit Sponheimer. Für diesen Film gab es ebenso Anerkennung und Beifall wie für Sepp Allgeiers lustiger filmischer Zukunftsblick als Professor ins Jahr 2070 mit dem Titel „Die letzte Geisseknoddel“.

In der Pause, bevor Klaus Ruffing aus seinem unerschöpflichen Bilderarchiv zeigte wie sich Niederwürzbach und seine Umgebung historisch bis heute verändert hat, wurden die Anwesenden mit selbst gebackenem Kuchen und liebevoll hergerichteten Schnittchen vom Team des Roten Kreuzes verwöhnt. Ergänzt um viele Anekdoten und Hinweise der insbesondereälteren anwesenden Bürger zu den Filmen und Bildern. Mit weiteren Film- und Bilderabenden wird der Heimat- und Verkehrsverein „Werzbachsellemols“ fortführen.Der Erlös aus den Eintrittsgeldern, finanziell aufgestockt vom HVV, in Höhe von 900 Euro wurde komplett während der Veranstaltungen an die Jugendfeuerwehr, das Jugend-Rote-Kreuz, die Pfadfinder und die Jugendarbeit betreibenden Vereine Kaninchenzuchtverein, Musikverein, FC 09, Motorsportclub, TV 08, Tennisclub, als Spende durch den 1. Vorsitzenden Bernhard Wesely und die 2. Vorsitzende, Ortsvorsteherin Petra Linz überreicht.

                                                             

       Spendenübergabe:  Bild v. l. Klaus Ruffing, Petra Linz,Bernhard Wesely,Jürgen Baquet,  Ann-Katrin Kötzle,Werner Breier 

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Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach   21.01.2018

Lob für „fleißige Hände“ von Würzbach                          

Beim Neujahrsempfang der SPD im Würzbacher Feuerwehrgerätehaus wollte man sich „kurz Fassen“, wie es Ortsvereinsvorsitzender Harald Pauly bei der Begrüßung der vielen Gäste erklärte. Am Ande wurde es dann doch ein wenig unruhig ob der längeren Redebeiträge, aber pünktlich um zwölf Uhr schloss die Ortsvorsteherin Petra Linz mit ihrem obligatorischen „Glückauf“ und dem Hinweis auf das ebenso obligatorische Bergmannfrühstück den offiziellen Teil des Neujahrsempfang. Zuvor hatte es bemerkenswerte Redebeiträge gegeben, ewta von Landrat Theophil Gallo oder er Ortsvorsteherin.

SPD-Ortsvorsitzender Harald Pauly hatte bei seiner Begrüßung über die vielenAktivitäten der „fleißigen Hände“ in Niederwürzbach berichtet. Und ärgerlich fügte er dann hinzu, das inzwischen viele Schmierereien im Ort zu finden seien. „Das sind keine dummen Junge- Streiche, das ist Vandalismus, und es ist kriminell“, erzürnte sich der Würzbacher SPD-Chef. Zur Dokumentation hatte Pauly Bilder von den Schmierereien aufgehängt, Etwas gemächlicher ließ es dann der Gastredner Landrat Theophil Gallo angehen. Sanft im Ton, aber klar in der Sache erläuterte Gallo seine Ziele im Saarpfalz-Kreis.

Er berichtete von seinen Reisen nach Georgien, in die Ukraine und nach Polen, um zu dem Schluss zu kommen, dass man hierzulande „auf hohem Niveau“ jammere. Gallo erläuterte seine Ziele auch in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Biosphärenregion. Er wolle dabei auch besonders den Südkreis stärken. Hier hob er zudem besonders hervor, dass man sich für Blieskastel als Standort für das Biosphärenhaus festgelegt habe. Gallo will auch stärke Anstrengungen im Bereich sanfter Tourismus unternehmen, klagte aber auch über jetzt schon fehlende Fachkräfte.

Und dann ging er auch auf seine umstrittene Entscheidung ein, dem Besitzer des Kirchheimer Hofes den Baueines Wohnhauses zu erlauben: „Wir sind nur so ein Stückchen auseinander“, erklärte der Landrat und zeigte etwa zwei Zentimeter zwischen Daumen und Zeigefinger. Etwas ratlos stellte er fest, dass einige Zeitgenossen wohl wünschten, dass der Besitzer dort zwar den Kirchheimer Hof erhalten solle, „aber bauen darf er nicht“, Er sei einfach überzeugt, dass der Unternehmer und Besitzer der einzige sei, der den historischen denkmalgeschützten Hof erhalten könne. „Es ist sonst keiner in der Lage, den Hof zu erhalten – auch der Kreis nicht“, unterstrich der Landrat. Er appellierte an den guten Willen  aller, sich noch einmal zusammenzusetzen und den Streit nicht juristisch auszutragen. Auch wehrte er sich gegen das Gerücht, er sein in Sachen Kalksteinbruch in Rubenheim „umgefallen“. Gallo dazu: „Wer das behauptet, ist ein Dummschwätzer“. Der Besitzer des Kirchheimer Hofes ist auch gleichzeitig der Betreiber des Steinbruchs in Rubenheim.

Dann zog Ortsvorsteherin Petra Linz ihr jährliche  Bilanz,  zuvor von Gallo als „Stachel in Fleisch des Landrates“ bezeichnet. Schwerpunkte der Bemühungen im Ort seien derzeit die Kindertagesstätte und die energetische Sanierung der Schule: „Die Schule wird immer eines unserer wichtigsten Themen sein“. Lob gab es für die vielen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger und auch die „fleißigen Hände“, die unter der Anleitung von Harald Pauly schon viel im Dorf bewegt hätten. Lob gab es auch für die Feuerwehr und deren unermüdlichen Einsatz gerade in den letzten Regen- und Sturmtagen. Linz verwies auf das altersschwache Löschfahrzeug der Wehr. „Die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs ist unbedingt erforderlich“, stellte die Ortsvorsteherin fest. Man könne nicht eine Seniorenresidenz planen und sich dann auf ein altersschwaches Löschfahrzeug verlassen.

Petra Linz konnte auf ein reges Vereinsleben verweisen, das durch eine 16-seitige Liste von Terminen in 2017 dokumentiert sei. Wir sind angetreten, nicht nur das Bewährte zu behalten, sondern die Orte Seelbach und Niederwürzbach für die Menschen entsprechend ihrer Bedürfnisse und Wünsche weiter zu entwickeln“, unterstrich die Ortsvorsteherin. Neben vielen weiteren Ehrengästen, darunter auch Vertreter anderer Parteien, gab es einen besonders großen Applaus für den früheren Landrat Clemens Lindemann. Im Rahmen des Neujahrsempfangswurde auch Peter Schwarz geehrt, der am 1. Januar genau 50 Jahre der sozialdemokratischen Partei in Niederwürzbach angehört. (Text:  Saarbrücker Zeitung  23.01.2018, Erich Schwarz)    

(Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                                     

                                    

                                     

                                        

                                        

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          

Zum Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   

                                                                                                                                                                                                                                 

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Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach   07.01.2018

Niederwürzbach lebenswert gestalten
Die Bundes- und Landespolitik stand dieses Jahr im Fokus des traditionellen Neujahrsempfangs der CDU in Niederwürzbach
Die Christdemokraten in Niederwürzbach nehmen für sich in Anspruch, einen der ältesten Neujahrsempfänge in der Region zu veranstalten. Jedenfalls sind die Würzbacher meist die ersten im Reigen der Neujahrsempfänge. Und entsprechend ist auch die Resonanz. Es ist schon seit langen Jahren ebenfalls guter Brauch, dass sich die Parteien auch gegenseitig bei den Neujahrsempfängen besuchen. So waren SPD-Ortsvorsitzender Harald Pauly, der Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Andreas Motsch sowie Ortsvorsteherin Petra Linz (SPD) Gäste bei den Christdemokraten. Der CDU-Vorsitzende Michael Wons konnte für seine Partei im Ort auf ein "ereignisreiches Jahr zurückblicken". Neben vielfätigen Aktivitäten seiner Partei hob er besonders die Einweihung der Ruhebank hervor, ebenso das Sommerfest an der Brennerei und die Fahrt in den Landtag und zur Firma Leffer. Auch sei es durch die Vermittlung von Günter Becker gelungen, einen Investor für eine Seniorenresidenz nach Niederwürzbach zu locken.

Wons betonte die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung ebenso wie mit der SPD im Ort. Man wolle Niederwürzbach weiterhin "liebens- und lebenswert gestalten". Und Wons weiter: "Wir werden auch in Zukunft mit Elan für unseren Heinatort arbeiten". Für Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (in Urlaub) war der Erste Beigeordnete Georg Wilhelm als Vertreter der Stadt Blieskqastel zum Neujahrsempfang nach Niederwürzbach gekommen. Und er nahm Bezug auf die Witterungssituation der vergangenen Tage, indem er (wie auch alle anderen Redner vor und nach ihm) den Hilfsorganisationen Feuerwehr, DRK und THW ganz besonders für ihre zum Teil pausenlose Einsätze dankte. Hier konnte man erneut spüren, wie wirkliche Gemeinschaft funktioniert", unterstrich der Bierbacher Kommunalpolitiker. Er lobte die "intakte Dorfgemeinschaft und den tollen Zusammenhalt" der Würzbacher: "Das ist Blieskastel, nicht nur die Kernstadt, sondern vor allem auch die Stadtteile", unterstrich Wilhelm. Insofern "ist der wichtige Stadtteil Niederwürzbach nie vergessen und wird auch nie vergessen sein", stellte Wilhelm heraus. Er lud alle Bürgerinnen und Mitbürger zur Mitarbeit auf: "Wer Kraft und Lust am Gestalten hat, ist mit Ideen immer willkommnen", so der CDU-Fraktionsvize im Stadtrat. Und er wandte sich auch an den neuen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, Schirmherr des diesjährigen Neujahrsempfang in Niederwürzbach: "Beendet in Berlin endlich das Drama der Regierungsbildung", rief er unter großem Applaus der zahlreichen Gäste dem Abgeordneten zu.

Markus Uhl sprach von einem historischen Moment, schließlich habe man in Berlin zeitgleich mit dem Neujahrsempfang auch mit den Sondierungen begonnen. Uhl ging auf bundespolitische Themen ein, ließ die für die Partei im Saarland sehr erfolgreichen Wahlkämpfe Revue passieren. Hier gab es viel Lob und auch Dank für die aktiven Parteifreunde. Uhl setzte Akzente mit wirtschaftspolitischen Thesen, sprach sich energisch für die Alters- und Identitätsüberprüfung von Flüchtlingen und gegen die Einheitsversicherung im Gesundheitswesen aus. Auch er hoffe auf eine zügige Regierungsbildung, verwies indes auch darauf, dass sich das Parlament nun organisiert habe und man zügig mit der Ausschussarbeit beginnen werde. Und einen kleinen saarländischen Schuss Humor gab es dann auch noch. Mit Anke Rehlinger, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier seien drei Saarländer im Verhandlungsteam: “Und wenn es nicht klappt, dann machen wir halt eine saarländische Lösung“, lachte der Abgeordnete und neue Generalsekretär seiner Partei im Saarland.  (Text:  Saarbrücker Zeitung 10.01.2018, Erich Schwarz)

                                                    (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern!)

                           

                                  

                                                        

                                      

                                                    

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Zum Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B) 

                              

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