Neues aus Niederwürzbach und Seelbach


        Neues aus Niederwürzbach und Seelbach im Jahr 2018

 

Wiedereröffnung der Fischerhütte

Besuch im Wasserwerk Würzbachtal

Sie ist wieder da ... „unsere“ Grubenlok

Sommerfest des CDU Ortsverbandes

Film- und Bilderreisen "Werzbach sellemols"

Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach  

Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach

 

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Wiedereröffnung der Fischerhütte

Am Freitag, 06.07.18, um 18 Uhr öffnete die Fischerhütte des ASV Würzbacher Weiher unter neuer Führung. Dazu hatte die neue Pächterin Vera und ihr Team und der ASV Würzbacher Weiher eingeladen.

Die neue Pächterin und ihr Team wollten sich an diesem Abend bei einem Sektempfang und einem kleinen Imbiss vorstellen.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung gefolgt . Für Speis und Trank war ausgiebig gesorgt. Und auch das Wetter spielte mit, es war meist sonnig und so wurde es ein gelungener Abend.   

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 Zur Wiedererffnung der Fischerhütte in Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   
                                                                                                                      

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 Besuch im Wasserwerk Würzbachtal                        

                                                  

                                                                                (Das Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern!)

„Da habt ihr aber das alte Mädchen fein herausgeputzt und in seinem vitalen Bereich komplett erneuert“, staunte Petra Linz, Ortvorsteherin von Niederwürzbach, nicht schlecht als sie am vergangenen Donnerstag auf Einladung der TNA (Talsperren- und Grundwasser- Aufbereitungs- und Vertriebsgesellschaft mbH) und WVW (Wasser- und Energieversorgung Kreis St. Wendel GmbH) mit Ortsrat und Gästen das Wasserwerk Würzbachtal im Kirkeler Tal besuchte.
Das am besten kontrollierte Lebensmittel
Dipl. Ingenieurin Corinna Schenkelberger, Fachbereichsleiterin Planung, Bau und Betrieb Wassergewinnung und -aufbereitung im VVS-Konzern, hier zuständig für die Überwachung der Wasserqualität, des am besten kontrollierten Lebensmittels, begrüßte die Gäste, unter ihnen vom Ortsrat Dorothee Klenner, Andreas Motsch, Harald Pauly, Michael Wons und Kirsten Schwarz. Als WVW-Gastgeber stellten sich Günter Schnur (Techn. Leiter) und Hans Josef Kopp (Betriebsleiter Wasserwerk) vor. Herrn Kopp oblag es dann auch die Historie des Wasserwerks, seinen Umbau und die neue Funktionsweise darzustellen.
Achtzig Jahre im Dienst
Das Wasserwerk Würzbachtal liefert bereits seit seiner Erbauung in den Jahren 1937/38 achtzig Jahre aus acht Bohrungen jährlich rund vier Millionen Kubikmeter Trinkwasser. Da die Technik in die Jahre gekommen war, wurden von November 2015 bis Juni 2017 eine neue Stromtrasse von Niederwürzbach zum Wasserwerk verlegt, die Maschinen, hier besonders 2 Hochleistungskreiselpumpen -, Elektro-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie zwei neue Reinwasserbehälter installiert. Die Bau- und Umrüstarbeiten erfolgten im laufenden Betrieb und dauerten insgesamt 20 Monate.
Vorgaben fast eingehalten
Insgesamt belief sich die Summe der Investition auf 3,3 Mio. € und, so betonte Prokurist Schnur, überschritt verhältnismäßig nur gering die Vorgabe von 3,1 Mio. Euro. Die Mehrkosten seien aus Situationen während der Bauphase entstanden, die bei der Auftragsvergabe nicht erkannt werden konnten. Hier habe ein Zusammenspiel auf engstem Raum von Bau-, Elektro- und Montagefirmen stattgefunden. Stress pur, bei dem die Koordination das Maß aller Dinge gewesen sei und ganz besondere in der Hochphase um die Weihnachtszeit 2016 hätte sehr wohl die Nerven blank gelegen. Doch es sei gelungen in ständigem Kontakt Eskalationen zu vermeiden.
Betriebskosten deutlich gesenkt
Nach dem Abschluss der umfangreichen Modernisierungen wurde die Anlage dann offiziell am 8. Juni 2017, im Beisein von Landrat Recktenwald vom Landkreis St. Wendel, in Betrieb genommen. Das Bauvorhaben ist für das St. Wendeler Land bedeutsam denn rund zwei Mio. Kubikmeter Trinkwasser aus dem Wasserwerk Niederwürzbach fließen jedes Jahr in die Region, zudem, so betonte Schnur, konnten dank der Investition die Betriebskosten deutlich gesenkt werden. Zudem führe die moderne Aufbereitungstechnik, hier insbesondere die beiden neuen Reinwasserbehälter zu einer erhöhten Betriebssicherheit.
Führung durch die Pumpenhalle
Nach so viel Historie und Theorie war es an der Zeit für eine Führung durch die Pumpenhalle um das aufgeputzte, modernisierte, alte Mädchen zu bestaunen. Dem Fluss des Wassers folgend ging es vorbei an den alten Filterbehältern mit neuer Permanent-Überwachung von Ein- und Auslauf zur redundanten UV-Anlage, die den beiden Reinwasserbehältern vorgeschaltet ist. Aus den Reinwasserbehälter werden die die beiden Hochdruck-Kreiselpumpen gespeist. Eine Pumpe fördert, während die andere im Bypass geschaltet ist. Die Förderung wird frequenzgeregelt im Bereich von 80 bis 480 Kubik-Meter pro Stunde, bei 14 bar gefahren und erhält die Signale für die Fördermengenregelung vom Sammelbehälter in Bildstock, der für die weitere Verteilung ins St. Wendeler Land sorgt. Im Bypass zur Hauptversorgung nach Bildstock ist die Wasserversorgung für Niederwürzbach über den Hochbehälter Kieselberg gesichert.
Pumpen tragen Frauennamen
Zum Schluss der Führung bemerkten die Besucher, dass alle Pumpen Frauen-Namen trugen. Als ein kleines Bonmot, so betonten sowohl Schnur als auch Kopp, habe man als Reminiszenz an die sehr kooperative Würzbacher Ortsvorsteherin die Filtergutpumpe „Petra“ genannt.
Würzbach in guten Händen
Petra Linz dankte dann den Akteuren im Wasserwerk für das was in 20 Monaten so großartig geleistet worden sei. Dass es im Würzbachtal so ganz als selbstverständlich gesehen werde, wäre einfach an der Tatsache geschuldet, dass sogar während der 14tägigen Umschlussphase nichts von der Hektik an der Baustelle zu spüren gewesen sei, da die Versorgung stets sichergestellt war. Wir wissen, so Linz, dass wir bei euch in guten Händen sind.
(Bericht und Bild: Helmut Kröll)

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Sie ist wieder da ... „unsere“ Grubenlok

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Am vergangenen Samstag war es soweit, die Grubenlok ist an ihren alten Standort Ecke Kirkeler-/Marxstraße zurückgekehrt. Was war das doch für eine Aufregung im Ort als sie plötzlich nicht mehr da und sogar von Diebstahl des 10-Tonners die Rede war. Und wild spekuliert wohl auch noch durch unsere Freunde, die 1974 im Weltmeisterspiel gegen uns verloren haben. Das geht doch gar nicht! Da forderten sogar die, die ½ Jahr am Team der fleißigen Hände während deren Arbeit fleißig vorbeigefahren sind vollumfängliche Information von der Ortsvorsteherin, was denn wohl mit „unserer Lok“ wäre und warum sie nicht informiert worden seien. Schmunzeln und Klappe halten hilft in solchen Situationen, habe ich mir sagen lassen.

Mit schwerem Gerät und vielen fleißigen Händen der Bergleute des Erlebnisbergwerkes Velsen wurde sie wieder sie, von den Team-Mitgliedern Harald Pauly, Helmut Kröll und mir begrüßt, auf ihre Gleise gesetzt und glänzt und leuchtet jetzt wieder in der Signalfarbe Gelb.

                                      
                      
Hintergrund des Transportes nach Velsen war der Versuch zumindest zu sehen wie die Kupplung der Grubenlok aussieht, wenn möglich sogar diese der baugleichen Grubenlok in Velsen zur Verfügung zu stellen, um diese
wieder in Betrieb zu setzen. Aber hier gab es eine große und sehr enttäuschende Entdeckung, denn auch unsere Lok hat keine Kupplung mehr. Vermutet wird, dass alle stillgelegten Loks die Kupplung ausgebaut wurde, um Sicherheitsgefahren durch rechtlich nicht zulässige Inbetriebnahmen auszuschließen.

Wenn wir auch an dieser Stelle nicht helfen konnten, so haben wir zumindest unsere Bereitschaft zur Unterstützung gezeigt und konnten mit der Zurverfügungstellung des Abgas- und Ansaugkrümmers und der Einspritzpumpe eine große Lücke auf dem Weg zur Inbetriebnahme der Lok in Velsen schließen.

Alle Augen richten sich jetzt auf die unbedingt benötigte Kupplung und hier werden wir die Kollegen – wie wir es im Bergbau gewohnt waren – solidarisch unterstützen.


                                                            

     
Danke dem „Team der fleißigen Hände“, die in den Personen Harald Pauly und Gerd Gramsch den Grubenlokplatz wieder auf Vordermann gebracht und für eine neue Solarbeleuchtung in der Nacht gesorgt haben. (Petra Linz)

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Sommerfest des CDU Ortsverbandes Niederwürzbach am 10.05. 2018

Wie in den vergangenen Jahren eröffnete der Ortsverband der CDU Niederwürzbach mit seinem Sommerfest am "Vatertag" den Reigen der lokalen Feste im Dorf. Leider spielte "Petrus" in diesem Jahr nicht mit und bescherte am Vormittagnass-kaltes Herbstwetter. Das war natürlich schade für die vielen engagierten Mitglieder, Helferinnen und Helfer, die sich für ein Gelingen des Festes mächtig ins Zeug gelegt hatten. Überhaupt muss man gerade den Helferinnen im Hintergrund einmal ein "großes Dankeschön " sagen. Ohne ihren Einsatz an der Salat-, Kaffee- und Kuchenbar könnte dieses Fest nicht reibungslos ablaufen.
Nach schleppendem Beginn  wegen des Wetters kam das Fest dann doch noch gut in Gang. Ab dem Mittag blieb es schließlich trocken und die Sonne sandte hie und da ihre Strahlen zur Erde. Das Angebot an Speisen: allen voran die allseits beliebte Paella -von Günter Becker  persönlich zubereitet und serviert- aber auch Spießbraten, Rostwürste vom Holzkohlengrill, Salat, Kaffee und Kuchen ließen die doch noch zahlreichen Besucher herzhaft zugreifen. Ein "kühles Blondes" vom Fass, ein Crémant oder ein "Verdauungsschnäppschen" vom heimischen Obst- und Gartenbauverein ergänzten das Essensangebot ideal.

Auch die politische Prominenz von Land, Kreis und Stadt fand sich zum Sommerfest ein. So ist die Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener mit ihrem Mann seit Jahren eine treue Besucherin des Festes. Aber auch die Landtagsabgeordnete und frisch gewählte Stadtverbandsvorsitzende Jutta Schmitt-Lang, der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag  und stellvertretender Landrat, Peter Nagel, der CDU-Fraktionsvorstzende im Stadtrat, Holger Schmitt, und weitere Mitglieder des Stadtverbandes und CDU-Vorsteher ließen des sich nicht nehmen bei den Parteifreunden in Niederwürzbach vorbeizuschauen.

"Ausdauernde  und standfeste Beucher" sorgten schließlich dafür, dass das Fest recht spät ausklang, waren sich aber auch hie und da nicht zu schade beim Aufräumen mitzuhelfen. Auch dies soll einmal lobend erwähnt werden. War auch der Auftakt am Vormittag wenig vielversprechend, so gab es vom Wetter her doch noch ein friedliches und freundliches Bild zum Abschluß. (Text: Blieskastler Nachrichten Nr.20/2018)

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Zum Sommerfest des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   

                                                                                                                                                                      

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Film- und Bilderreisen "Werzbach sellemols" des Heimat- und Verkehrsvereins

Als lebens- und liebenswerter Ort präsentiert sich Niederwürzbach, wobei das rege Vereinsleben seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielt. Dies wurde bei einer Film- und Bilderreise deutlich, zu der der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) an vier Sonntagen ins DRK-Heim eingeladen hatte. Mit jeweils mit 70 Interessierten bis auf den letzten Platz besetzt, gab es beim Blick in die Vergangenheit beim Motto „Werzbach sellemols“ Eindrücke der nostalgischen Art. Jürgen Baquet mit seinem Team vom Filmclub Würzbach hatte sich mächtig ins Zeug gelegt die Super-8 Filme zu schneiden, aufzubereiten und Sehenswertes auf die Leinwand gebracht. So gab es für die rd. 280 Besucher jeweils einen Rückblick auf das erste Strand- und Heimatfest im Jahre 1971, bei dem es vier Tage im großen Festzelt am Weiher, auf dem Weiher, um den Weiher und durch Niederwürzbach hoch herging. Otto Hemmerling, Gründungsmitglied des Heimat- und Verkehrsvereins hatte damals mit 51 Spulen Super-8 Filmen das Geschehen festgehalten, allerdings schnell festgestellt, dass die Zusammenstellung eines größeren Films alleine nicht zu stemmen war. So entstand die Idee, den Filmclub zu gründen - was im Jahre 1972 mit 32 Interessenten im Gasthaus Nussbaum auch geschah. „Der Ton musste damals separat aufgenommen und dem Film nachträglich beigefügt werden“, erinnert sich Filmclub-Chef Jürgen Baquet. „Da das Tonband sowie zur Untermalung eine Schallplatte für die bewegten Bilder zu schnell lief, musste Otto Hemmerling mit einem Finger auf der Platte als Geschwindigkeitsgeber fungieren“, schmunzelt heute Baquet. Doch wie die Filmnachmittage eindrucksvoll zeigten - beim 1. Strand- und Heimatfest war der ganze Ort auf den Beinen. Ein riesiger Festzug unter dem Motto „Märchen der Welt“ führte durch den Ort zum Festplatz, die Teilnehmer, insbesondere die Kinder auf den toll geschmückten Märchenwagen, zu Fuß oder auf ihren Fahrrädern waren farbenfroh gekleidet und winkten den Zuschauern zu. Auf dem Weiher gab es Ruderwettbewerbe und gar eine Wasserski-Vorführung der Vizeweltmeisterin Susi Kniffler. Im Festzelt begrüßte Bürgermeister Kurt Hartz Prominente und Bürger sowie als Mitwirkende den 24-Mann starken Spielmannszug des TVN, eine französische Militärkapelle sowie den MGV und das Akkordeonorchester, schon damals unter der noch heute bewährten Leitung von Dieter Schnepp. Höhepunkt neben einem Feuerwerk zweifellos der Auftritt des jungen Mainzer Mädels Margit Sponheimer. Für diesen Film gab es ebenso Anerkennung und Beifall wie für Sepp Allgeiers lustiger filmischer Zukunftsblick als Professor ins Jahr 2070 mit dem Titel „Die letzte Geisseknoddel“.

In der Pause, bevor Klaus Ruffing aus seinem unerschöpflichen Bilderarchiv zeigte wie sich Niederwürzbach und seine Umgebung historisch bis heute verändert hat, wurden die Anwesenden mit selbst gebackenem Kuchen und liebevoll hergerichteten Schnittchen vom Team des Roten Kreuzes verwöhnt. Ergänzt um viele Anekdoten und Hinweise der insbesondereälteren anwesenden Bürger zu den Filmen und Bildern. Mit weiteren Film- und Bilderabenden wird der Heimat- und Verkehrsverein „Werzbachsellemols“ fortführen.Der Erlös aus den Eintrittsgeldern, finanziell aufgestockt vom HVV, in Höhe von 900 Euro wurde komplett während der Veranstaltungen an die Jugendfeuerwehr, das Jugend-Rote-Kreuz, die Pfadfinder und die Jugendarbeit betreibenden Vereine Kaninchenzuchtverein, Musikverein, FC 09, Motorsportclub, TV 08, Tennisclub, als Spende durch den 1. Vorsitzenden Bernhard Wesely und die 2. Vorsitzende, Ortsvorsteherin Petra Linz überreicht.

                                                             

       Spendenübergabe:  Bild v. l. Klaus Ruffing, Petra Linz,Bernhard Wesely,Jürgen Baquet,  Ann-Katrin Kötzle,Werner Breier 

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Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach   21.01.2018

Lob für „fleißige Hände“ von Würzbach                          

Beim Neujahrsempfang der SPD im Würzbacher Feuerwehrgerätehaus wollte man sich „kurz Fassen“, wie es Ortsvereinsvorsitzender Harald Pauly bei der Begrüßung der vielen Gäste erklärte. Am Ande wurde es dann doch ein wenig unruhig ob der längeren Redebeiträge, aber pünktlich um zwölf Uhr schloss die Ortsvorsteherin Petra Linz mit ihrem obligatorischen „Glückauf“ und dem Hinweis auf das ebenso obligatorische Bergmannfrühstück den offiziellen Teil des Neujahrsempfang. Zuvor hatte es bemerkenswerte Redebeiträge gegeben, ewta von Landrat Theophil Gallo oder er Ortsvorsteherin.

SPD-Ortsvorsitzender Harald Pauly hatte bei seiner Begrüßung über die vielenAktivitäten der „fleißigen Hände“ in Niederwürzbach berichtet. Und ärgerlich fügte er dann hinzu, das inzwischen viele Schmierereien im Ort zu finden seien. „Das sind keine dummen Junge- Streiche, das ist Vandalismus, und es ist kriminell“, erzürnte sich der Würzbacher SPD-Chef. Zur Dokumentation hatte Pauly Bilder von den Schmierereien aufgehängt, Etwas gemächlicher ließ es dann der Gastredner Landrat Theophil Gallo angehen. Sanft im Ton, aber klar in der Sache erläuterte Gallo seine Ziele im Saarpfalz-Kreis.

Er berichtete von seinen Reisen nach Georgien, in die Ukraine und nach Polen, um zu dem Schluss zu kommen, dass man hierzulande „auf hohem Niveau“ jammere. Gallo erläuterte seine Ziele auch in Hinblick auf eine Weiterentwicklung der Biosphärenregion. Er wolle dabei auch besonders den Südkreis stärken. Hier hob er zudem besonders hervor, dass man sich für Blieskastel als Standort für das Biosphärenhaus festgelegt habe. Gallo will auch stärke Anstrengungen im Bereich sanfter Tourismus unternehmen, klagte aber auch über jetzt schon fehlende Fachkräfte.

Und dann ging er auch auf seine umstrittene Entscheidung ein, dem Besitzer des Kirchheimer Hofes den Baueines Wohnhauses zu erlauben: „Wir sind nur so ein Stückchen auseinander“, erklärte der Landrat und zeigte etwa zwei Zentimeter zwischen Daumen und Zeigefinger. Etwas ratlos stellte er fest, dass einige Zeitgenossen wohl wünschten, dass der Besitzer dort zwar den Kirchheimer Hof erhalten solle, „aber bauen darf er nicht“, Er sei einfach überzeugt, dass der Unternehmer und Besitzer der einzige sei, der den historischen denkmalgeschützten Hof erhalten könne. „Es ist sonst keiner in der Lage, den Hof zu erhalten – auch der Kreis nicht“, unterstrich der Landrat. Er appellierte an den guten Willen  aller, sich noch einmal zusammenzusetzen und den Streit nicht juristisch auszutragen. Auch wehrte er sich gegen das Gerücht, er sein in Sachen Kalksteinbruch in Rubenheim „umgefallen“. Gallo dazu: „Wer das behauptet, ist ein Dummschwätzer“. Der Besitzer des Kirchheimer Hofes ist auch gleichzeitig der Betreiber des Steinbruchs in Rubenheim.

Dann zog Ortsvorsteherin Petra Linz ihr jährliche  Bilanz,  zuvor von Gallo als „Stachel in Fleisch des Landrates“ bezeichnet. Schwerpunkte der Bemühungen im Ort seien derzeit die Kindertagesstätte und die energetische Sanierung der Schule: „Die Schule wird immer eines unserer wichtigsten Themen sein“. Lob gab es für die vielen ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger und auch die „fleißigen Hände“, die unter der Anleitung von Harald Pauly schon viel im Dorf bewegt hätten. Lob gab es auch für die Feuerwehr und deren unermüdlichen Einsatz gerade in den letzten Regen- und Sturmtagen. Linz verwies auf das altersschwache Löschfahrzeug der Wehr. „Die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs ist unbedingt erforderlich“, stellte die Ortsvorsteherin fest. Man könne nicht eine Seniorenresidenz planen und sich dann auf ein altersschwaches Löschfahrzeug verlassen.

Petra Linz konnte auf ein reges Vereinsleben verweisen, das durch eine 16-seitige Liste von Terminen in 2017 dokumentiert sei. Wir sind angetreten, nicht nur das Bewährte zu behalten, sondern die Orte Seelbach und Niederwürzbach für die Menschen entsprechend ihrer Bedürfnisse und Wünsche weiter zu entwickeln“, unterstrich die Ortsvorsteherin. Neben vielen weiteren Ehrengästen, darunter auch Vertreter anderer Parteien, gab es einen besonders großen Applaus für den früheren Landrat Clemens Lindemann. Im Rahmen des Neujahrsempfangswurde auch Peter Schwarz geehrt, der am 1. Januar genau 50 Jahre der sozialdemokratischen Partei in Niederwürzbach angehört. (Text:  Saarbrücker Zeitung  23.01.2018, Erich Schwarz)    

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                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Zum Neujahrsempfang des SPD-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B)   

                                                                                                                                                                                                           

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Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach   07.01.2018

Niederwürzbach lebenswert gestalten
Die Bundes- und Landespolitik stand dieses Jahr im Fokus des traditionellen Neujahrsempfangs der CDU in Niederwürzbach
Die Christdemokraten in Niederwürzbach nehmen für sich in Anspruch, einen der ältesten Neujahrsempfänge in der Region zu veranstalten. Jedenfalls sind die Würzbacher meist die ersten im Reigen der Neujahrsempfänge. Und entsprechend ist auch die Resonanz. Es ist schon seit langen Jahren ebenfalls guter Brauch, dass sich die Parteien auch gegenseitig bei den Neujahrsempfängen besuchen. So waren SPD-Ortsvorsitzender Harald Pauly, der Fraktionsvorsitzende im Ortsrat Andreas Motsch sowie Ortsvorsteherin Petra Linz (SPD) Gäste bei den Christdemokraten. Der CDU-Vorsitzende Michael Wons konnte für seine Partei im Ort auf ein "ereignisreiches Jahr zurückblicken". Neben vielfätigen Aktivitäten seiner Partei hob er besonders die Einweihung der Ruhebank hervor, ebenso das Sommerfest an der Brennerei und die Fahrt in den Landtag und zur Firma Leffer. Auch sei es durch die Vermittlung von Günter Becker gelungen, einen Investor für eine Seniorenresidenz nach Niederwürzbach zu locken.

Wons betonte die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung ebenso wie mit der SPD im Ort. Man wolle Niederwürzbach weiterhin "liebens- und lebenswert gestalten". Und Wons weiter: "Wir werden auch in Zukunft mit Elan für unseren Heinatort arbeiten". Für Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (in Urlaub) war der Erste Beigeordnete Georg Wilhelm als Vertreter der Stadt Blieskqastel zum Neujahrsempfang nach Niederwürzbach gekommen. Und er nahm Bezug auf die Witterungssituation der vergangenen Tage, indem er (wie auch alle anderen Redner vor und nach ihm) den Hilfsorganisationen Feuerwehr, DRK und THW ganz besonders für ihre zum Teil pausenlose Einsätze dankte. Hier konnte man erneut spüren, wie wirkliche Gemeinschaft funktioniert", unterstrich der Bierbacher Kommunalpolitiker. Er lobte die "intakte Dorfgemeinschaft und den tollen Zusammenhalt" der Würzbacher: "Das ist Blieskastel, nicht nur die Kernstadt, sondern vor allem auch die Stadtteile", unterstrich Wilhelm. Insofern "ist der wichtige Stadtteil Niederwürzbach nie vergessen und wird auch nie vergessen sein", stellte Wilhelm heraus. Er lud alle Bürgerinnen und Mitbürger zur Mitarbeit auf: "Wer Kraft und Lust am Gestalten hat, ist mit Ideen immer willkommnen", so der CDU-Fraktionsvize im Stadtrat. Und er wandte sich auch an den neuen Bundestagsabgeordneten Markus Uhl, Schirmherr des diesjährigen Neujahrsempfang in Niederwürzbach: "Beendet in Berlin endlich das Drama der Regierungsbildung", rief er unter großem Applaus der zahlreichen Gäste dem Abgeordneten zu.

Markus Uhl sprach von einem historischen Moment, schließlich habe man in Berlin zeitgleich mit dem Neujahrsempfang auch mit den Sondierungen begonnen. Uhl ging auf bundespolitische Themen ein, ließ die für die Partei im Saarland sehr erfolgreichen Wahlkämpfe Revue passieren. Hier gab es viel Lob und auch Dank für die aktiven Parteifreunde. Uhl setzte Akzente mit wirtschaftspolitischen Thesen, sprach sich energisch für die Alters- und Identitätsüberprüfung von Flüchtlingen und gegen die Einheitsversicherung im Gesundheitswesen aus. Auch er hoffe auf eine zügige Regierungsbildung, verwies indes auch darauf, dass sich das Parlament nun organisiert habe und man zügig mit der Ausschussarbeit beginnen werde. Und einen kleinen saarländischen Schuss Humor gab es dann auch noch. Mit Anke Rehlinger, Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Altmaier seien drei Saarländer im Verhandlungsteam: “Und wenn es nicht klappt, dann machen wir halt eine saarländische Lösung“, lachte der Abgeordnete und neue Generalsekretär seiner Partei im Saarland.  (Text:  Saarbrücker Zeitung 10.01.2018, Erich Schwarz)

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Zum Neujahrsempfang des CDU-Ortsvereins Niederwürzbach gibt es auch eine Bildershow. (Sammlung B) 

                              

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