Neues aus unserem Ort 1. Quartal 2017


                               

                                                                                                                    Ortsschild: Niederwürzbach Stadtteil von Blieskastel           

Neues aus Niederwürzbach:      

1. Quartal 2017:

Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach 15. Januar 2017

Ein Schluck Wasser aus der Region - Sommelier Thomas Mück will aus Niederwürzbacher Quelle schöpfen

Wintervergnügen auf dem Würzbacher Weiher

Übergabe der Genussführer-Urkunde an Familie Born vom Hubertushof Born in Niederwürzbach

Neujahrsempfang der CDU Niederwürzbach

Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

Heimat- und Verkehrsverein Niederwürzbach vor Insolvenz gerettet

Werzbacher Weiberfasching - 23. Februar 2017

Bundesjustizminister Heiko Maas in Niederwürzbach

Helmut Bohr-Medizintechnik und SPD Ortsverein übergeben Defibrillator

10 Jahre Malbibelschule Niederwürzbach – Ausstellung und Andacht

 

Neujahrsempfang der SPD Niederwürzbach 15. Januar 2017

Wie die Wintersonne über dem Haus der Feuerwehr so strahlten die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortvereins als Andreas Motsch am vergangenen Sonntag, eine Stunde früher als üblich, um 10 Uhr, den Neujahrempfang der SPD Niederwürzbach eröffnete.

Gelungene Integration
Den geübten Augen der Besucher entging nicht, dass im proppenvollen Saal neben der Prominenz aus Land, Kreis, Kommune und der Geschäftswelt Niederwürzbachs viele Syrer waren, ein anschaulicher Beweis gelungener Integration in die dörfliche Gemeinschaft Niederwürzbachs, wie sich bei der späteren Ehrung der Ehrenamtler darstellte.

Nur gut gelaunte Menschen
Stargast und Hauptrednerin Anke Rehlinger, die noch stellvertretende Ministerpräsidentin, wie es Ortsvorsteherin Petra Linz formulierte, setzte in der Eröffnung ihrer Rede ein großes Lob den Würzbacher Bürgern :„Bei all meinen Besuchen hier in Niederwürzbach habe ich immer gutgelaunte Menschen getroffen“, und, im Hinblick auf das Mähboot „Anke“ des Fischereiverbandes, das seinen Ersteinsatz auf dem Würzbacher Weiher absolvierte, „ich bin mir sicher, dass es nicht viele Ministerinnen gibt nach denen ein Mähboot benannt ist.

Politik ist für die Bürger da
In ihrer weiteren Rede beschwor Rehlinger den Zusammenhalt der Gesellschaft, dass Politik für die Bürger da sei und nicht umgekehrt, es gelte soziale Kälte abzubauen, wer ein Leben lang gearbeitet habe dürfe mit seiner Rente nicht unter die Armutsgrenze fallen und dass verabschiedete Gesetze in dieser Richtung überarbeitet und geändert werden müssten.

Paradies schaffen und erhalten
Petra Linz, die Ortsvorsteherin, stellte ihre Rede, die eher eine Zwiesprache mit den Bürgern war, unter das Motto: „Ich wünsche den Niederwürzbacher Bürgern, dass sie ihr kleines Paradies schaffen und erhalten können“, wie es Landrat a.D. Clemens Lindemann im Jahr zuvor ins Goldene Buch von Niederwürzbach geschrieben hatte.
Zudem stehe sie mit ganzer Kraft für eine gute Zukunft der Kinder und für deren Wohlergehen. Sie sind unser Gewissen, hob Linz hervor.

Zügige Entscheidungen
Wie bereits vorher schon Andreas Motsch, befasste sie sich mit dem Abzug eines Löschfahrzeuges, trotz unveränderter Gefahrenlage. Hier habe man die Verwaltung aufgefordert die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges in den Haushalt 2017/18 zu stellen.In diesem Zusammenhang, so Linz und Motsch, seien zügige Entscheidungen der Verwaltung für Niederwürzbach und deren Ausführung eher selten. Nur bei der Entscheidung Abzug des Löschfahrzeugs und Schließung der Verwaltungsaußenstelle Niederwürzbach sei das anders gewesen, hier sei schnell und am Bürgerwillen vorbei entschieden worden.

Ehrung der Ehrenamtler
Im Weiteren erläuterte die Ortsvorsteherin die initiierten Aktivitäten in und um den Ort und hob hier besonders ihren Stellvertreter Harald Pauly hervor. Pauly hatte bereits zuvor die Ehrung der Ehrenamtler vorgenommen. Hier ging es um die Restaurierung des Floriansbrunnens, die Instandsetzung des Boulplatzes und um die aufwendige Sanierung und Aufstellung der Grubenlok an ihrem endgültigen Standort Kirkelerstraße. Sie dankte nochmals allen Helfern die unter dem Namen „Das Team der fleißigen Hände“ firmierten und hob das besondere Engagement der syrischen Mitbürger in Niederwürzbach hervor.

Sponsoren
Ihr Dank galt aber auch all den Firmen und Geschäften aus Niederwürzbach und Umgebung, ohne deren Sponsoring und Man-Power diese Arbeiten überhaupt nicht zu leisten gewesen wären. Stolz sei sie, dass die Würzbacher das alles aus Eigen und Sponsorenmittel, ohne Belastung des Stadtsäckels erreicht hätten.
Wie hatte doch Motsch bei seiner Begrüßung formuliert: „Bei der Eintreibung von Sponsoringmittel ist die Ortsvorsteherin sehr erfolgreich, durchsetzungsstark bis hin zur Penetranz!“ Mit Blick auf den Fraktionsvorsitzen im saarländischen Landtag Stefan Pauluhn erinnerte Linz dann in dieser ihrer Eigenschaft an die Zusage der Mittel für die energetische Sanierung der Schule am Würzbacher Weiher.

Gelungene Feste
Die Liebenswürdigkeit des Würzbachtals sei, so Linz, auch an den vielen gelungenen Festen auszumachen, hier im Besonderen, Musik trifft Sport, Kunsthandwerker Markt und Kunstspektakel, Kastanienwanderung, Rosenfest und Kirmes am Haus der Musik. Sie bezog sich da auch ausdrücklich auf die Gewerbe- und Handeltreibenden sowie die ortsansässige Gastronomie, denn nur durch deren großzügige Unterstützung sei so manches Projekt zu stemmen.

Bergmannsfrühstück
Zum Abschluss des Neujahrsempfangs lud der SPD Ortsverein traditionell wieder zum Bergmannsfrühstück ein. Und so mancher stellte im Gespräch danach fest: Noch nie war‘s im Haus der Feuerwehr so voll, Würzbach kann stolz auf die gelungene Integration der syrischen Mitbürger sein und auch in Wahlkampfzeiten kann‘s ohne Seitenhiebe auf politische Gegner gehen.(Text:Helmut Kröll)

 

                               

                                  

                                      

                                

                                

                                

                                 

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Ein Schluck Wasser aus der Region
Sommelier Thomas Mück will aus Niederwürzbacher Quelle schöpfen

                             

Von diesem Haus aus in Seelbach soll ab Anfang Februar der Vertrieb der „Heimatquelle“ erfolgen.            Foto: Erich Schwarz

Bald soll es in ausgewählten Restaurants Wasser aus der Niederwürzbacher „Heimatquelle“ geben. Das ist zumindest der Plan des Wasser-Sommeliers Thomas Mück. Die Ortsvorsteherin ist „völlig überrascht“.

Wird demnächst in den guten Lokalen der Region Wasser aus einer Niederwürzbacher Quelle zum feinen Essen kredenzt werden? Geht es nach Thomas Mück, könnte dies spätestens ab etwa Anfang Februar der Fall sein. Der aus Saarbrücken stammende Mück ist ausgebildeter Wasser-Sommelier, und er selbst sagt: „Wasser ist meine Leidenschaft“. Seit Jahren schon beschafft sich Mück sein Wasser von der Lourdes-Grotte im Kirkeler Tal. Diese Wasserquelle hatte bereits vor einigen Jahren viele Bürgerinnen und Bürger angezogen, dort wurde das Wasser kistenweise abtransportiert.

Eine frühere Anfrage unserer Zeitung zur „besonderen“ Wasserqualität wurde seinerzeit von der Stadtverwaltung sinngemäß so beantwortet: Gutes Quellwasser, leicht durch den Oberlauf der Quelle verschmutzt, aber ansonsten nichts Besonderes. Doch Mück ist fasziniert von dem Wasser, es sei unvergleichlich gut. Zudem liege ihm etwas an der Nachhaltigkeit: „Oft wird das Wasser, das wir in den Lokalen zu trinken bekommen, über Hunderte oder gar Tausende Kilometer transportiert. Und hier haben wir das beste Wasser vor der Haustür“, unterstreicht der Wasser-Experte.

„Die hohe Qualität der Heimatquelle wird regelmäßig von einem unabhängigen Institut kontrolliert und der hervorragende Geschmack von deutschen Wassersommeliers bestätigt“. Dies stellt Mück auf seiner Homepage fest. Man könne sich „von der geschmacklichen Reinheit und der Ursprünglichkeit dieses Quellwassers überzeugen“. Als Unternehmen aus dem Bliesgau möchte Mück mit dem Projekt „Heimatquelle“ einen aktiven Beitrag zum Erhalt heimischer Naturlandschaften leisten. Heimatquelle werde in ausgewählten regionalen Restaurants angeboten und sei eine klimafreundliche Alternative zu „weit gereistem“ Wasser. Soweit also die Philosophie des Wasser-Sommeliers.

„Völlig überrascht“ zeigte sich Niederwürzbachs Ortsvorsteherin Petra Linz von der Idee. Mück sei zwar bei ihr schon vorstellig geworden, aber sie habe das nicht entscheiden können. Auch sei sie nicht einverstanden, dass nun ein Waldweg zur Quelle geschottert werden müsse. Alles nur halb so schlimm, kontert „Wald“-Beigeordneter Georg Wilhelm und auch Förster Helmut Wolf. „Die einen kochen Biosphären-Marmelade, andere füllen Wasser an einer Quelle ab“, sagt Helmut Wolf, er findet die Idee angesichts der Vermarktung von Biosphären-Produkten sehr interessant. Im Gestattungsvertrag der Stadtverwaltung, in dem die „Schürfrechte“ geklärt sind, steht zudem, dass die Entnahme des Wasser an der Quelle in der Nähe des „Tanzplatzes“ nur erfolgen darf „unter der Maßgabe der von der zuständigen Fach- und Genehmigungsbehörden erteilten Auflagen und Bedingungen“. Mück darf die Quelle „ausschließlich zum Abfüllen von Wasser in dafür geeigneten Verhältnissen in dafür geeigneten Behältnissen in üblichem Maße nutzen“. Ausdrücklich, so bestätigte das auch Stadtbeigeordneter Georg Wilhelm, dürfe an der Quelle keine Abfüllanlage aufgebaut werden. Mück füllt also das Wasser der Quelle sozusagen „von Hand“ in Flaschen ab, die zuvor in Saarbrücken gereinigt wurden. Der Vertrieb erfolgt von einem Lager in Seelbach aus. Beim runden Geburtstag eines Niederwürzbacher Geschäftsmannes, so ließ Mück wissen, habe man am vorigen Sonntag im privaten Rahmen eine erste Verkostung vorgenommen. (Saarbrücker Zeitung,  Erich Schwartz   19. Januar 2017)

                                                               

                                                                                                                                                             

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Wintervergnügen auf dem Würzbacher Weiher     

                                          

Wintervergnügen auf dickem  Eis

Der Würzbacher Weiher wurde am Wochenende zum Mekka für Schlittschuhfahrer.
Die klirrende Kälte hat dafür gesorgt, dass sich auf dem Würzbacher Weiher eine gut 15 Zentimeter dicke Eisschicht gebildet hat. Das nutzten am Wochenende zahlreiche Schlittschuhfahrer für eine winterliche Eispartie.
Volksfeststimmung als wäre es ein Winterfest: Der Würzbacher Weiher entwickelte sich am letzten Wochenende zum Anziehungspunkt für alle Schlittschuh-Freaks. Es kommt immer nur alle paar Jahre vor, dass der Würzbacher Weiher ganz zugefriert, so dass man ihn auch betreten kann. Und so gab es manche Jahre, da konnte man nicht einmal den Hauch einer Eisschicht im Winter ausmachen. Ganz anders in diesem Jahr: Nach tagelangen Minusgraden, in der Nacht zum Samstag und Sonntag sogar zweistellig,, war der Weiher dick zugefroren. Wie man hörte, hat man bei inoffiziellen Bohrungen eine über 15 Zentimeter dicke Eisschicht gemessen.

Einladende Wintersonne

Und zu den zweistelligen Minusgraden kam dann am Tag herrlicher Wintersonnenschein dazu. AIso gab es für die Kufen-Freaks kein Halten mehr: Am Wochenende herrschte sozusagen Ausnahmezustand, es war mehr los als früher bei den Weiherfesten.Am Sonntagnachmittag gab es rund um den Weiher und auch in den anliegenden Straßen kaum mehr einen Parkplatz. Aus dem gesamten Saarland und der angrenzenden Westpfalz kamen die Besucher nach Niederwürzbach auf den Weiher geströmt. Und es war sozusagen ein Erlebnistag für die gesamte Familie. Die Kleinsten wurden auf dem Schlitten über das Eis gezogen, die etwas Größeren wagten erste Kufenschwünge auf dem Eis. Eine Mutter schob ihr Kleinkind auf einem Kinderstuhl auf der Eisfläche vor sich her. Und wie immer, wenn der Weiher zugefroren ist, sind auch schnell Felder für Eishockey-Spieler präpariert. Da werden von zu Hause die Schneeschieber mitgebracht, und schnell ist ein Eishockey-Feld abgegrenzt. Und natürlich darf bei solch einer Partystimmung im Saarland auch der Schwenker nicht fehlen: So war auf dem Eis eine Schwenkerstation aufgebaut, mit allem was dazu, gehörte. Auch auf der Wiese hinter dem Café am See wurde schon gegrillt. Alle Hände voll zu tun hatte auch Manfred Becker mit seinen Helferinnen und Helfern vom Biergarten Philippslust. Becker hatte einen Essens- und Getränkestand unten am Ufer aufgebaut.

Rostwürste und Heißgetränke

Dort gab es kalte und warme Getränke, selbstverständlich. auch Schnäpse und die obligatorischen Rostwürste. Und kurzerhand hatte auch jemand am Ufer zum Mühlendamm hin einen kleinen, improvisierten Getränkestand aufgebaut. Auch hier Heißgetränke und klare Schnäpse. Um die Schilder "Das Betreten der Eisfläche ist verboten" kümmerte sich da niemand mehr. Man genoss das kurze Wintervergnügen, schließlich kann der Spaß bei höheren Temperaturen schnell vorbei sein.

(Text: Erich Schwarz  Saarbrücker Zeitung, 21.01.2017)   

                                  

                               

                                     

                                  

                               

                                                                     

                                                          

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Übergabe der Genussführer-Urkunde an Familie Born vom Hubertushof Born in Niederwürzbach

                                                               
                                     (Bild: Holger Gettmann)

Am 25.01.17 überreichte Holger Gettmann von Slow Food Saarland der Familie Born die Genussführer Urkunde. Damit würdigt Slow Food Restaurants, die nach den Grundsätzen der Bewegung „Gut, sauber und fair“ arbeiten. Das Niederwürzbacher Restaurant bietet traditionelle Küche mit vielen regionalen Produkten, insbesondere aus dem Bliesgau.
In Anwesenheit von Ortsvorsteherin Petra Linz und ihrem Stellvertreter Harald Pauly nahmen Christel und Hans-Georg Born die Ehrung entgegen. Die Leitung des Gasthauses, das 2017 sein 50-jähriges Bestehen feiert, geht gerade auf die nächste Generation über. Manuela Hennrich und Alexander Born haben ihr Handwerk bei nahmhaften Restaurants gelernt und sind inzwischen ins elterliche Haus zurückgekehrt.

Die bodenständige Landhausküche mit Schwerpunkt auf Wild hat Slow Food beeindruckt. Die Lebensmittel stammen soweit möglich aus der Nähe. Die Lieferantenliste in der Speisekarte verzeichnet die guten Adressen der Region von Metzgerei Petermann über Bliesgaumolkerei bis zu Henrys Eismanufaktur. Viele Produzenten und ihre Erzeugnisse sind auch in der Glasvitrine des Restaurants zu zu besichtigen, Frau Born hält weitere Details bereit.

Die Küche versteht es, daraus einfache, aber köstliche Gerichte zu verarbeiten, in denen das Eigenaroma des Produkts im Vordergrund steht. Die passenden Weine kommen aus dem Saarland und den angrenzenden Regionen. Ob hausgemachte Wildpastete oder gefüllte Maispoularde – es war alles lecker! Natürlich folgen Borns dem Lauf der Saison und dem Jagdglück: Martinsgans oder Wildgerichte gibt es nach Angebot. Köstliches Beispiel als Vorspeise war Wildschweinschinken an Einöder Linsen mit Rote Bete Sorbet. Wenn sich die dezente Räuchernote des Schinkens mit dem konzentrierten Aroma der Roten Bete auf der Zunge vereint, erlebt der Gast ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Auch die Bliesgau Biosphäre kann sich glücklich schätzen. Mit dem Hubertushof in Niederwürzbach wurde jetzt schon das vierte Restaurant (nur elf im Saarland) auf die Empfehlungsliste von Slow Food gesetzt.  Das “Haus am Waldrand” verheißt mit seiner Lage am Ende eines kleinen Talausläufers Naturgenuss und Beschaulichkeit mit Blick auf Wald und Wiesen, inmitten des Biosphärenreservats.
(von links: Petra Linz, Christel Born, Alexander Born, Hans-Georg Born, Manuela Hennrich, Harald Pauly)

Weitere Informationen bei:
www.slowfood.de
Guido O. Saarland, Elsass und Lothringen, Luxemburg 2017/18, Verlag Perlenschnur, ISBN 978-3-9810696-9-3; mit dem Guide O. im Gepäck finden Sie von Luxemburg über das Saarland bis ins nahe Frankreich Klassiker und Geheimtipps, kurz: alles, was das Feinschmecker- und Entdeckerherz begehrt!
Hubertushofhof Born, Kirschendell 32, 66440 Blieskastel-Niederwürzbach
www.hubertushof-born.de, Tel.: 06842-6544
 

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Neujahrsempfang der CDU Niederwürzbach                      

Er wird mir fehlen", meinte Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer in ihrer Rede beim Neuiahrsempfang der Niederwürzbacher CDU. Er ist Günter Becker, der dem neuen Landtag nicht wieder angehören wird. Für ihn gab's viel Lob von der CDU-Landesvorsitzenden.

                      

Großer Bahnhof für die Ministerpräsidentin: Das DRK-Heim in Niederwürzbach platzte am Sonntag fast aus den Nähten beim Neujahrsempfang der Würzbacher Christdemokraten. Und sozusagen als letzten Bonbon hatte der aus dem Landtag scheidende Abgeordnete Günter Becker seinen Parteifreunden Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als Gastrednerin für den Neujahrsempfang vermittelt. "Und es ist für mich  ein ganz besonderer Neujahrsempfang, weil es der letzte mit dem Abgeordneten Günter Becker ist", so Annegret Kramp-Karrenbauer.
Günter Becker wird für den neuen Landtag nicht mehr kandidieren. "Er wird mir fehlen", stellte die Ministerpräsidentin fest'. In der Fraktion sei Günter Becker bei den Sitzungen immer ihr unmittelbarer Sitznachbar gewesen. Und er habe ihr bei den montäglichen Sitzungen immer "seine Sicht der Dinge vermittelt'. Man sei nicht immer einer Meinung gewesen, aber sie schätze an Günter Becker seine Geradlinigkeit. " Ich kann mir einen Start in die Woche  ohne Günter Becker im Moment noch gar nicht vorstelIen", resümierte die Landeschefin der CDU. Wer auch immer in Zukunft an ihrer Seite sitze: "So e Scheener kommt nemmee nooh", stellte Becker dann fest.

Stets an ihrer Seite

Die Ministerpräsidentin betonte die gute Zusammenarbeit mit Günter Becker, der immer deutlich gesagt habe, was er auch denke. "Und er hat immer gewusst, was die Leute so umtreibt", sah sie Günter Becker immer sozusagen mit dem Ohr am Volk. Aber mit der Blieskastlerin Jutta Schmitt-Lang ziehe dann ja wahrscheinlich eine neue Abgeordnete aus der Region in den neuen Landtag ein. Die

Ministerpräsident trat in ihrer Niederwürzbachr Rede quasi auch für den Fortbestand der großen Koalition ein. Insofern gab es keine großen Angriffe gegen den politischen Gegner. Man stehe für Redlichkeit bei den Versprechungen. Und so rechnete sie auch den Gästen vor, dass eine Beitragsfreiheit bei den Kitas zwar überaus wünschenswert sei, aber man müsse auch erklären, wie man das finanzieren wolle.
Spitzen gab es eher gegen Finanzminister Wolfgang Schäuble. Bei den Verhandlungenum den Bund-Länder-Finanzausgleich habe man zuerst die Länder auf Linie bringen müssen "und dann gab es noch so Kleinigkeiten zu knacken wie Wolfgang Schäuble". Oder: "Wer mit Schäuble verhandelt, muss bis am Schluss warten, dass auch alles in trockenen Tüchern ist". Jedenfalls versprach sie Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, dass im Gegensatz zum letzten Länder-Finanzausgleich, damals "unter dem Ministerpräsidenten mit dem Anfangsbuchen L", nun auch ein Teil des Geldes an die Kommunen fleßen werde: "Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft. Und den Bürgern ist es egal, ob die Schlaglöcher in kommunalen Straßen oder in Landesstraßen sind."

Thema lnklusion

Die Ministerpräsidentin bezog auch Stellung zum Thema Inklusion. Sie erteilte der Abschaffung der Förderschulen eine klare Absage.: "Wir würden uns an den Kindern mit Behinderung versündigen", Auch bei der Schaffung von Ganztagesschulen solle der Elternwille Vorrang haben: "Wer keine Ganztagsschule für sein Kind möchte, soll auch aus einem anderen Angebot auswählen konnen", so die Landeschefin der Christdemokraten.

(Text: Erich Schwarz  Saarbrücker Zeitung, 31.01.2017)   

                          

                          

                          

                          

                             

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Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr Niederwürzbach

                           

Am Samstag, 28. Januar 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Löschbezirkes Niederwürzbach statt. Im Schulungsraum des Feuerwehrhauses konnte Löschbezirksführer Robert Kendziora neben den Kameraden des Löschbezirkes und den Angehörigen der Jugendfeuerwehr den Kreisbrandmeister Thomas Hauck, Albert Zitt vom Kreisfeuerwehrverband sowie von Seiten der Politik die Ortsvorsteherin Petra Linz und ihren Stellvertreter Harald Pauly, Kreistags- und Ortsratsmitglied Ulrike Mauß, den Fraktionsvorsitzenden der „Linken“ im Stadtrat Antonio Reda sowie  die Ortsratsmitglieder Jürgen Krancher und Andreas Motsch begrüßen.
Wehrführer Nehlig und Verwaltungsspitze enttäuschen den Löschbezirk
Der Wehrführer hatte als Reaktion auf eine bei einem politischen Neujahrsempfang geäußerte Kritik an der  ersatzlosen Verlegung des LF8/6 von Niederwürzbach nach Pinningen seine Teilnahme an der Jahreshauptversammlung abgesagt. Da auch die Bürgermeisterin der Einladung nicht gefolgt war, standen den Angehörigen des Löschbezirkes keine in der Hierarchie der Verwaltung maßgeblichen Ansprechpartner für ihre Anliegen, Fragen und Wünsche zur Verfügung. “So geht man nicht mit den Ehrenamtlichen um“, „Wo ist hier die Wertschätzung unserer Feuerwehrmänner- und –frauen“ brachten es Ulrike Mauß und Antonio Reda auf den Punkt. Kreisbrandmeister Thomas Hauck merkte an, dass man von einem Wehrführer in dieser besonderen Leitungsfunktion sicherlich einen professionelleren Umgang mit Kritik erwarten müsse; er werde mit dem Wehrführer das Gespräch suchen mit dem Ziel eine Aussprache mit allen Beteiligten zu organisieren. Auch alle anwesenden Ortsratsmitglieder über die Parteigrenzen hinweg kritisierten die mangelnde Kritikfähigkeit des Wehrführers und verwiesen auf einstimmige Beschlüsse im Ortsrat von Niederwürzbach gegen eine Verlegung des LF 8. Dem Wehrführer sei wohl nicht bewusst, dass in Deutschland immer noch die Meinungsfreiheit im Grundgesetz festgeschrieben sei. „Wir lassen uns doch keinen Maulkorb verpassen“, fasste Jürgen Krancher die Redebeiträge treffend zusammen.
Runder Tisch gefordert
Angesichts der offensichtlich sehr angespannten Situation zwischen Wehrführung und dem Löschbezirk wurde allseits die Forderung erhoben, dass die Bürgermeisterin die Angelegenheit zur Chefsache erklärt und alle Beteiligten zu einem Runden Tisch einlädt. Die Löschbezirksführung ist hierzu jedenfalls bereit.
Löschbezirksführer Kendziora ließ sich jedoch auch von den „Widrigkeiten“ nicht beirren und führte in bekannt souveräner Art durch die Jahreshauptversammlung und gab folgenden positiven Rechenschaftsbericht für das Jahr 2016 ab.

Erfolgreiche Arbeit in 2016
Auf ein arbeitsintensives Jahr 2016 konnte Löschbezirksführer Robert Kendziora zurückblicken.
Zu 21 Einsätzen wurde der Löschbezirk alarmiert; insgesamt wurden hierbei rd. 175 Einsatzstunden abgeleistet.
Im Bereich der Aus- und Fortbildung fanden im Löschbezirk 45 Übungen, also im Prinzip einmal wöchentlich montags abends statt.
Mehrere Feuerwehrangehörige besuchten diverse Lehrgänge auf Stadt-, oder Kreisebene sowie an der Feuerwehrschule des Saarlandes in Saarbrücken.
Führerschein der Klasse C für Nachwuchskräfte
„Was lange währt, wird endlich gut“, mit diesen Worten umschrieb der Löschbezirksführer die letztlich von Erfolg gekrönten Diskussionen mit der Wehrführung hinsichtlich der Finanzierung des Erwerbs des Führerscheins der Klasse C (frühere Klasse 2) für insgesamt 5 Nachwuchskräfte des Löschbezirkes. Ansonsten wäre der Löschbezirk wegen des in den nächsten Jahren anstehenden Generationenwechsels ohne Fahrer/Maschinisten da gestanden und nicht mehr einsatzbereit gewesen.
Mitarbeit in der Dorfgemeinschaft
In das Dorfgeschehen brachte sich der Löschbezirk Niederwürzbach ebenfalls ein. So wurde auch im letzten Jahr traditionell am ersten Wochenende im Monat Juni ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Am Seniorennachtmittag wurde die komplette Bestuhlung und Bühne durch die Feuerwehrangehörigen auf- und abgebaut. Die Ehrenwache der Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen am Volkstrauertag ist Ehrensache. Des Weiteren beteiligte man sich beim Austausch der defekten Glühbirnen der Beleuchtung am Weiherdamm sowie bei Verkehrssicherungsmaßnahmen bei örtlichen Veranstaltungen wie dem Martinsumzug, der Fronleichnamsprozession und bei der Einweihung der Grubenlok. Schließlich rundet die Stellung von Brandsicherheitswachen bei Veranstaltungen wie bspw. dem Hexenfeuer in der Lettkaul das Engagement der Wehr innerhalb der Dorfgemeinschaft ab.
Erfolgreiche Jugendarbeit
Von einer erfolgreichen Jugendarbeit konnte der Jugendfeuerwehrbeauftragte Philipp Tönjes berichten. Zurzeit nehmen 8 Jugendfeuerangehörige immer freitags abends von 18.15 bis 19.30 Uhr „mit Feuereifer“ an den Ausbildungsmaßnahmen teil. Aber nicht nur feuerwehrspezifische Themen standen auf dem Programm der Jugendfeuerwehr. Auch viele andere Unternehmungen, die nichts mit der eigentlichen Feuerwehrarbeit zu tun haben, wurden durchgeführt. Ziel war er es, den Spaß an gemeinschaftlichen Unternehmungen, das Für- und Miteinander in einer Gemeinschaft zu fördern, also kurzum ein soziales Engagement ins Bewusstsein der Jugendlichen zu rufen.
50 Jahre Jugendfeuerwehr in Niederwürzbach; Dank an Bevölkerung
Highlight des Jahres 2016 war sicherlich die Großübung der Jugendfeuerwehren der Stadt Blieskastel hier in Niederwürzbach anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums der Niederwürzbacher Jugendfeuerwehr. In seinem Jahresrückblick ging Tönjes auf den reibungslosen und wirklichkeitsnahen Übungsablauf ein. „Die sehr große Resonanz von Seiten der Bevölkerung hat uns in unserer Arbeit sehr bestärkt“, merkte Tönjes mit Stolz an. Die Tatsache, dass auch viele junge Familien mit ihren Kindern die Übung verfolgten und ihr Interesse bekundeten, stimme ihn zuversichtlich, dass er demnächst den bzw. die ein oder andere  Jugendliche zumindest zu einer „Schnupperausbildung“ im Feuerwehrhaus begrüßen könne.
Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges
Das nach dem Abzug des LF 8 letztlich einzig am Standort in Niederwürzbach verbliebene Löschfahrzeug, ein Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug, LHF 16/25, ist mittlerweile mit 33 Jahren altersschwach und reparaturanfällig geworden.
Nach dem Brandschutzbedarfsplan ist eine Neuanschaffung vorgesehen. Der Löschbezirk geht davon aus, wie Kendziora in seinem Bericht formulierte, dass die Vorgaben des Brandschutzbedarfsplanes in diesem Fall genauso konsequent berücksichtigt und umgesetzt werden wie dies beim Abzug des LF 8 der Fall gewesen war. Er appellierte an die anwesenden Kommunalpolitiker bei den jetzt anstehenden Beratungen über den Doppelhaushalt 2017/2018 entsprechende Finanzmittel bereitzustellen.
Kassenwart und Schriftführer im Amt bestätigt
Als Kassenwart wurden Hans-Clemens Stephan und als Schriftführer Andreas Motsch in ihren Ämtern jeweils einstimmig für weitere 3 Jahre bestätigt.
Konzept für Personalrekrutierung im Bereich Brandschutz seitens der  Stadt angemahnt
Aktuell zählt der Löschbezirk Niederwürzbach 25 aktive Feuerwehrmitglieder, darunter zwei Frauen. Die Sollstärke des Löschbezirks beträgt 28 aktive Feuerwehrangehörige. Der Löschbezirk selbst hat und wird auch weiterhin mit Nachdruck insbesondere in die Nachwuchsarbeit investieren.
Aber man erwarte von der Stadt ein Konzept, um den Herausforderungen, die der demografische Wandel jetzt schon mit sich bringt, zu begegnen.
Die Gründung und Unterhaltung einer Feuerwehr AG an einer der weiterführenden Schulen in der Stadt wäre sicherlich aus Sicht des Löschbezirkes ein geeignetes Mittel, um erfolgversprechende Nachwuchsarbeit zu leisten. Darüber und vieles mehr hätte man gerne in der Jahreshauptversammlung mit den für das Feuerwehrwesen Verantwortlichen der Stadt gesprochen, aber … siehe eingangs des Berichtes.
In eigener Angelegenheit
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger von Niederwürzbach und Seelbach.
„Ihre“ Feuerwehr wurde im abgelaufenen Jahr zu 21 Einsätzen alarmiert. Tag und Nacht, Jahr aus, Jahr ein stehen wir ehrenamtlich und unentgeltlich zur Verfügung, um in Notsituationen zu helfen. Wir benötigen hier in Niederwürzbach dringend personelle Verstärkung.
Erschwerend kommt hinzu, dass die (ohnehin zu wenigen) Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen tagsüber ihrer Arbeit nachgehen, so dass es gerade zu diesen Zeiten zu sehr kritischen Situationen kommen kann.
„Stell Dir vor, es brennt, und niemand kommt zu Hilfe ???“ – oder die Wehren aus den Nachbarorten kommen zu spät ???
Der Löschbezirk Niederwürzbach sucht daher dringend neue Mitglieder. Weitere Informationen und Ansprechpartner sind auf der Homepage des Löschbezirk Niederwürzbach unter www.feuerwehr-niederwuerzbach.de zu finden.

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Heimat- und Verkehrsverein Niederwürzbach vor Insolvenz gerettet

Am 22. Februar 2017 fand nach fast 2 Jahren wieder eine ordentliche Mitgliederversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Niederwürzbach statt. Im Hubertushof konnte der 1. Vorsitzende Bernhard Wesely zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Nach der Totenehrung und der Feststellung der Beschlussfähigkeit las Schriftführer Hans-Jürgen Geiger das Protokoll der letzten Mitgliederversammlung vom 04.05.2015 vor. Den Anwesenden wurde so klar, in welcher prekären Situation sich der Verein vor fast 2 Jahren und in den letzten 2 Jahren befand. In seinem Rechenschaftsbericht nahm Wesely diese Tatsache als Ausgangspunkt für seinen detaillierten Bericht. Er stellte fest, dass die Zeit des neuen Vorstandes mit einem Anfangsbudget in Höhe von rd. 400 € turbulent war und, dass das Weiterbestehen des Vereins aus verschiedensten Gründen zeitweise in Frage stand. Durch eine gute Teamleistung des gesamten Vorstands konnte dies jedoch letztendlich erfolgreich abgewendet werden. Er bedankte sich bei Kassierer Wolfgang Moses, der die SEPA-Umstellung veranlasst und durchgeführt hat. So konnten die Mitgliedsbeiträge von 2014 und 2015 noch nachträglich eingezogen werden.

Wesely wies daraufhin, dass 2016 aufgrund der vielen Unwägbarkeiten bezüglich eines anhängigen Rechtsstreits im Zusammenhang mit dem Weiherfest 2013 und dem beabsichtigten Verkauf des Vereinsheims eine Mitgliederversammlung nicht sinnvoll hätte durchgeführt werden können. Der Vertrag mit der betroffenen Firma wurde vom vorhergehenden Vorstand des HVV einseitig mündlich gekündigt, wogegen die Firma klagte und Recht bekam. Dem neuen Vorstand gelang eine außergerichtliche Einigung und der finanzielle Schaden konnte auf 2.500 € reduziert und in Teilbeträgen abgestottert werden. Die dadurch entstandene prekäre finanzielle Situation und die daraus drohende Insolvenz des Vereins zwangen den HVV dazu, sein Vereinshaus zum Verkauf zu stellen, was sich jedoch als sehr schwierig und langatmig gestaltete. Durch eine zeitweise sehr unkooperative Zusammenarbeit seitens der Stadt Blieskastel, trotz der Zusage der Unterstützung durch die Bürgermeisterin, zog sich der Verkauf immer mehr in die Länge. Die laufenden Kosten für das Gebäude und den Rechtsstreit jedoch blieben, noch offene Rechnungen vor Mai 2015 mussten beglichen werden, sodass eine Insolvenz des Vereins unabwendbar schien. Diese konnte jedoch kurzfristig durch eine finanzielle Privateinlage von 6 Vorstandsmitgliedern abgewendet werden.
Durch ein von der Stadt Blieskastel in Auftrag gegebenes Verkehrswertgutachten für das Gebäude mit Grundstück wurde ein Verkehrswert von 54.000 € ermittelt. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 18.11.2016 wurde dem Antrag des Vorstandes auf Verkauf des Vereinsheimes an einen privaten Interessenten zugestimmt. Die Stadt Blieskastel machte auf der Grundlage dieses notariell beurkundeten Kaufvertrages letztendlich von ihrem Rückübertragungsrecht Gebrauch, so dass der Kaufvertrag mit dem privaten Interessenten nicht zustande kam. Die Rückübertragung an die Stadt Blieskastel ist zwischenzeitlich auch notariell beurkundet und nach der Eintragung ins Grundbuch zugunsten der Stadt Blieskastel wird der Heimat- und Verkehrsverein seinen finanziellen Anteil an dem Verkauf in Höhe von rd. 11.000 € erhalten.
 
Aufgrund dieser enormen Kraftanstrengung sei, so Wesely, das 50-jährige Vereinsjubiläum nebensächlich geworden und finanziell nicht zu stemmen gewesen

Wesely wies darauf hin, dass in diesem Zeitraum trotzdem 2 äußerst erfolgreiche Kastanien-wanderungen durchgeführt wurden. Zudem wurde 2015 der Zunftbaum vor der Würzbachhalle durch ein Team der fleißigen Hände unter der Federführung der Ortsvorsteherin Petra Linz nach mehr als 4 Jahren in kürzester Zeit fertiggestellt und im Rahmen der Kastanienwanderung feierlich eingeweiht. Alles in allem konnte der Verein durch enorme Anstrengungen und den engagierten Einsatz des Vorstandes gerettet werden, sodass man sich in Zukunft den eigentlichen und wichtigen Aufgaben des Heimat-und Verkehrsverein wieder widmen kann.

Nach diesen Ausführungen erteilte die Versammlung dem Vorstand die Entlastung und es folgte die Neuwahl des Vorstandes wie folgt:
1. Vorsitzender          Bernhard Wesely
2. Vorsitzende            Petra Linz
Kassierer                    Wolfgang Moses    
Schriftführer               Hans-Jürgen Geiger
Beisitzer/innen           Uwe Maier, Margot Veith, Harald Pauly, Manfred         
                                     Schwabe, Henry Servatius, Manfred Bubel, Harald Hauth
Kassenprüfer/innen   Hans-Jürgen Becker und Joseph Wachs

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Werzbacher Weiberfasching - 23. Februar 2017  

Attacke auf die Werzbacher Geschäftswelt

In Niederwürzbach waren die Weiber los und Petrus hatte, entgegen aller Prognosen, ein Einsehen mit dem närrischen Volk. Die Sonne lachte vom Himmel als sich die „verbootzten" Damen aller Altersklassen aus den Dorf um 14 Uhr am Dorfplatz trafen. Aufgerufen war zur Attacke auf die Werzbacher Geschäftswelt und alle hatten sich gerichtet. Theresia Priester von der Boutique Coquette, Friseurmeisterin Sabrina Groh, Malermeisterin Michaela Lang, die Mannschaften der Metzgerei Werth, Sparkasse Saarpfalz, Volks- und Raiffeisenbank Saarpfalz, die Teams um Apotheker Wolfram Ettgen und Dr. Tom Ring.  
 
Löschfahrzeug als Marketenderwagen
Das zweite Löschfahrzeug, das von der Stadt bei der Würzbacher Wehr konfisziert worden war, hatten sich die munteren Damen von Helmut Kröll einfach auf einen Bollerwagen bauen lassen. Mit diesem Löschfahrzeug 8/6 als Marketenderwagen, vollbeladen mit feinen geistigen Getränken, setzte sich die närrische Menge in Bewegung und traktierte Personal und Inhaber der Geschäfte.
 
Energiespritzen
Beim Eintreffen im Bankenviertel schwappte die Stimmung bereits auf ihrem Siedepunkt und es bedurfte vieler Energiespritzen zum Durchhalten von Dr. Ring. Einige Zeit später als angekündigt – es war nämlich unterwegs so schön - ergoss sich der närrische Lindwurm in den Hof der geschlossenen Verwaltungsaußenstelle und man ließ es mit dem Sturm auf das Gemäuer sein.
 
Vor die Tür verfrachtet
Ortsvorsteherin Petra Linz aber erklärte dazu, dass man die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr achtet und auch den Ortsrat hätte vor die Tür verfrachtet. Die Werzbacher um eine Alternative nie verlegen, hätten jetzt aber die erste mobile Verwaltungsstelle mit einem Zelt bis hin zu einem roten Roller.
 
Löschfahrzeug und „neue“ Feuerwehrmänner- und -frauen
Zum zweiten Löschfahrzeug der Wehr habe man fix zunächst auf eigene Kosten Ersatz beschafft doch das letzte Wort in dieser Sache sei noch nicht gesprochen. Freudig ging sie dann auf die Würzbacher Gebärfreudigkeit ein, die es unerlässlich mache eine zweite Krippengruppe in der Kita und eine dritte Nachmittagsgruppe in der Schule sowie einen Sonnenschutz in der Schule zu installieren
 
Crémant und Karnevalsklänge
Der Ortsrat kam in diesem Jahr an einer Abreibung durch Gerda Groh wegen ihres erkrankten Vogels, einem grauen Star, haarscharf vorbei. Diese drohte aber bereits an, dass es im kommenden Jahr deshalb doppelt so wuschd wird. Das närrische Volk wurde in die Hände der Marketender vom Liederkranz und Musikverein entlassen. Die ersten Rostwürste des Jahres, Crémant und Bier  zu wummernden Karnevalsklängen aus der Musikbox von Rainer Klose leisteten ihren Beitrag zu einem tollen Fest sowohl im als auch vor dem Haus des Heimat- und Verkehrsvereins. Aber auch in der ortsansässigen Gastronomie wurde bis in die Morgenstunden des nächsten Tages gefeiert. (Petra Linz)

                                         

                                       

                                       

                                       

                                                                    

                                          

                         (Bilder:    Helmut Kröll und Joachim Mayer)       

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Bundesjustizminister Heiko Maas in Niederwürzbach

                                              

Bundesjustizminister Heiko Maas als besondere Unterstützung für den Landtagswahlkampf 2017 zu Gast in Niederwürzbach

Am Samstagmorgen, dem 04.03.2017 war Niederwürzbach ein Ort, in dem sich die politische Prominenz der SPD Saar für eine interessante Diskussion mit den Bürgern eingefunden hatte. Im Vorfeld wurden bereits Plakate veröffentlicht, in denen die Akteure angekündigt wurden, damit sich die Bürgerinnen und Bürger von Niederwürzbach und Seelbach reichlich auf dem Vorplatz der Sparkasse einfinden konnten, um dort über die soziale Arbeit der SPD Saar und des Ortsvereins informiert zu werden.

SPD-Kommunalpolitiker aus Orts- und Stadtrat sowie die Ortsvorsteherin Petra Linz und ihr Stellvertreter Harald Pauly sorgten neben der politischen Diskussion gemeinsam mit der Mannschaft des SPD Ortsvereins dafür, dass die interessierten Bürgerinnen und Bürger ab 9 Uhr mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Mit diesem Wahlstand sollte unsere Spitzenkandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, für die anstehende Landtagswahl mit ihren Zielen für eine sozial gerechte Politik unterstützt werden.  

Ein Highlight war die Ankunft des Pressomobils mit seinem Fahrer, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Landtag Stefan Pauluhn in Begleitung seiner Tochter. So konnte das Getränke- und Essensangebot um frischen Presso erweitert werden.

Neben Stefan Pauluhn fanden sich auch Elke Eder-Hippler, Landtagsabgeordnete aus Homburg sowie die Kandidatin für den nächsten Landtag Dunja Sauer aus Oberwürzbach ein.

Gegen 10:45 Uhr konnten die Ortsvorsteherin und die zahlreichen anwesenden interessierten Bürger Bundesjustizminister und Landesvorsitzender der SPD Saar Heiko Maas begrüßen, der sich ausgiebig Zeit für viele Einzelgespräche bis nach 12 Uhr nahm. Zuletzt zu Besuch war Heiko Maas im Jahr 2014. In diesem Jahr wurden der sozialdemokratische Landrat Dr. Theophil Gallo sowie die Ortsvorsteherin Petra Linz in ihre Ämter gewählt. Wenn dies kein gutes Zeichen für Anke Rehlinger ist.

Bundesjustizminister Maas freute sich sehr über seinen Besuch und die vielen Anwesenden und überreichte Petra Linz, stellvertretend für alle ehrenamtlich Aktiven als Dank einen wunderschönen Blumenstrauß mit roten Rosen.  Er erklärte sich sehr zufrieden mit der Arbeit des SPD-Ortsvereins und brachte dies mit dem Spruch „Wir sind Ortsvorsteherin“ zum Ausdruck. Großes Interesse zeigte er für den Würzbacher Weiher und ließ sich von Harald Pauly die aktuelle Situation erläutern. Harald – wie immer wenn es um Würzbach geht – nicht verlegen, lud Heiko Maas zu einem Gespräch bzgl. der Weiterentwicklung im Rahmen des ausstehenden Gewässerentwicklungsplanes nach Niederwürzbach ein.

Heiko Maas zeigte sich sehr bürgernah in den vielen Gesprächen, genoss den Krimmelkuchen und das Würzbacher Kranewasser, das es in dieser Qualität in Berlin nicht gibt.
(Michaela Linz)

                         

                             

                              

                              

                  (Bilder:    Helmut Kröll)  

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Helmut Bohr-Medizintechnik und SPD Ortsverein übergeben Defibrillator

                      

Am vergangenen Wochenende spielten die Handballer des TV 08 Niederwürzbach gegen die Mannen des TV Merchweiler. Für unsere Fans war ausgemacht, hier muss gewonnen werden. Vor vollen Rängen enttäuschten die Männer auch nicht, bereits zur Halbzeit hatten sie mit 20:12 einen 8 Tore Vorsprung herausgespielt, der sich mit dem Endergebnis 38:24, gar auf 14 Tore erhöhte.  

Firma Helmut Bohr-Medizintechnik
In der Halbzeitpause bat Abteilungsleiter Arno Gebhardt, der das Spielgeschehen moderierte und kommentierte, um Aufmerksamkeit. Der SPD Ortsverein, vertreten durch Harald Pauly, habe sich für eine Sachspenden-Übergabe der Firma Helmut Bohr-Medizintechnik angesagt. Zunächst stellte Pascal Bohr dann in einem kurzen Statement, die Firma seines Vaters vor, die im Bereich der Medizintechnik mit dem Vertrieb Kardiologischer Geräte, sowie Verkauf und Reparatur als Fachhandelspartner von General Electric, und Mindray im Bereich AED Defibrillatoren, hauptsächlich in Südwestdeutschland aber auch in Luxemburg, Frankreich und der Schweiz tätig sei.

Keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben
Der Defibrillator im Werte von 1 541 Euro, der an diesem Abend übergeben werde leiste lebensrettende oder lebenserhaltende Funktionen und sei in der heutigen Gesellschaft immer notwendiger. Darum sollte bei Veranstaltungen in der Würzbachhalle ein Gerät vorhanden sein, das diese Technik bereitstelle, wobei er eingangs die Philosophie des Gerätes mit dem Wirken eines Airbags in Automobilen verglich: keiner will ihn sehen, aber jeder will ihn haben.

Das Gerät spricht mit dem Bediener
Der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Harald Paul nahm die Spende entgegen mit den Worten, dass im Vorstand des SPD Ortsvereins Übereinstimmung bestanden hätte, dass der Defibrillator in der Würzbachhalle platziert werden solle. Die Bedienung des Gerätes sei für Laien verständlich und brauche kein medizinisch geschultes Personal, die Technik mache es möglich, da das Gerät mit dem Bediener spreche.

Mit diesen Worten übergab er den Defibrillator an die Stadt Blieskastel, Eigentümerin der Würzbachhalle, vertreten durch deren Ehrenbeamtin, Ortsvorsteherin Petra Linz.

Hundert bis zweihunderttausend Herztote
Petra Linz belegte mit einigen Zahlen die Wichtigkeit des Gerätes auf der Basis von hundert bis zweihunderttausend Herztoten im Jahr in Deutschland. Die Kürze der Zeit zwischen Eintreten des Herzstillstandes und Einleitung erster Maßnahmen sei entscheidend für ein Überleben und die Folgen einer Sauerstoff-Unterversorgung. Gerade im Leistungs-und Hallensport sei das Risiko eines Infarktes zweieinhalbmal höher als bei Otto-Normalverbraucher und speziell für den typisch Würzbacher Sport seien weltweit fast achtzigtausend Handballer betroffen. Herzuntersuchungen, in der ersten und zweiten Handballbundesliga gefordert, gelte es auch in den unteren Ligen einzufordern. Mit dem Defibrillator sei ein erster Schritt eingeleitet. Sie bedankte sich bei den Herren Helmut und Pascal Bohr sowie dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Pauly und wies noch darauf hin, dass der Standort Würzbachhalle vor dem Hintergrund der Vielzahl von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen der richtige sei.  

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10 Jahre Malbibelschule Niederwürzbach – Ausstellung und Andacht

              Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen   (Ursula Esther Reichmann)   

Seit zehn Jahren gibt es die Malbibelschule Niederwürzbach von Frau Ursula Ester Reichmann. Am Samstag, 11. März 2017 wurde dieses Jubiläum mit einer Ausstellung ihrer Bilder und einer Dankandacht in der Heiligengeistkirche Niederwürzbach gefeiert. Beginn war 14 Uhr.

Die Ukulele-Gruppe mit Trommel eröffnete die Feier mit Lobpreisliedern im Beisein von Mitgliedern der Malbibelschule, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Ortsvorsteherin Petra Linz.

Thema: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen.

Im Namen Malbibelschule, den Gott selbst in Berlin während einer Workship-Konferenz nannte, sind für Frau Reichmann drei Begriffe zusammengezogen:

• Malen: Die Freude sich mit Farben kreativ auseinanderzusetzen.

• Bibel: Das Buch mit den vielfältigsten Ideen und Gott, dem Geber der kreativen Gaben, mit Pinsel und Farbe zu ehren und zu danken.

• Schule:  Frau Reichmann gibt Mal- und Zeichenunterricht für Kinder und Erwachsene und lässt auch die Bibel sprechen.

Zur Frage, ob nur biblische Themen gemalt werden, antwortet die Künstlerin: "Natürlich nicht! Wir wollen malen, was Gott hat wachsen lassen, geschaffen hat, was wir fühlen, was uns beschäftigt, was uns Freude bereitet."

Mit der Ukulele und dieses Mal mit Trommel, singen wir Gott zur Ehre. Wir laden Gott im Gebet ein, mit uns zu malen, uns kreativ freizusetzen und uns gute Ideen zu geben. Es ist ein Lobpreismalen oder die englische Version: Prayer paintings. Malen ist eine Form von Beten, Gott mit allem was in uns ist zu ehren.

Herr Pfarrer Beck hielt um 18 Uhr den Dankgottesdienst, den der lebendige Kunterbunt Chor und die Ukulele-Gruppe mit Lobpreisliedern begleitete.

Pfarrer Beck sprach über das "Vater unser". Wir alle dürfen vertrauensvoll zu unserem himmlischen Vater gehen, der uns niemals loslassen wird und in jeder Situation zu uns steht. Die Gegenwart Gottes berührte uns stark in einer freudigen Atmosphäre.

Umtrunk, Kaffee, Kuchen, Brezeln sorgten für das leibliche Wohl der vielen Gäste während des ganzen Nachmittages und Abends.

                                   

                                  

                                        

                     (Bilder:  Malbibelschule  Ursula Ester Reichmann)

 

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SR 3 Saarlandwelle verschenkt ein Dorffest  

SR 3 Saarlandwelle verschenkt ein dreitägiges Dorffest im August - mit Heino als Stargast, mit Bühne, Organisation und allem, was sonst noch zu solch einer Veranstaltung dazu gehört.
35 saarländische Dörfer haben sich für das Dorffest "Higlife mit Heino" im August beworben.  Neun Kandidaten hat eine Fachjury ausgewählt, die sich der Fachjury live und vor Ort präsentieren mussten. Die Entscheidung, wo das Volksfest mit Heino stattfinden wird, fällt am Dienstag, 11. April.
Bei uns in Niederwürzbach war die Fachjury am Freitag, den 31. März zu Gast.

                                                                                   

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