Geschichte der Würzbacher Schule


Schule gestern:

Ein erstes eigenes Schulhaus und einen ersten eigenen Lehrer bekam Niederwürzbach im Jahre 1751, als der Gemeinsmann Lorentz Schwartz einen "schuhlmeyster" anstellt. Das Schulhaus war wahrscheinlich aus Lehmziegeln erbaut und besaß ein Strohdach.
In der Zeit davor unterrichtete wohl der Schulmeister von Lautzkirchen die Gemeindekinder; er übernahm ja auch den Kirchendienst in der Hubertuskapelle.
Wo das 1751 errichtete Schulhaus gestanden hat, ist bis heute nicht bekannt. Die Gemeinderechnungen der Folgejahre wiesen aber immer wieder Ausgaben für Reparaturen auf. 1759 wurde z.B. noch einmal das Dach repariert.
Ein Jahr später (1760) wurde das alte Schulhaus abgerissen und ein neues errichtet. Es war ein Steinbau mit hartem Ziegeldach. 146 fl. 21 alb. zahlte der Gemeinderechner 1761 an Johannem Wesel "für erbauung des neuen schulhaußes ahn zimmer-, mauer- und steinhauerarbeyth und sonsten".  Während der Bauzeit des Schulhauses wurden die Kinder im Hause des "Jörg Petter" unterrichtet. Er erhielt dafür eine Jahremiete in Höhe von 4 fl.  Der leyische Geometer Johann Philipp Schwarz erstellte 1783 einen Flurplan von Niederwürzbach. Im dazugehörigen Bannbuch wird auch das neue Schulhaus, Bezirksstraße 145, aufgeführt unter Traktur I : "Nr. 261, 3  3/8 Ruthen, das Schulhaus und Stall, einerseits der oberwürzbacher weg".

1773 verlegte das Reichsgrafenpaar Franz Karl und Marianne von der Leyen, geb. von Dalberg, ihre Residenz von Koblenz nach Blieskastel. Um der Verwilderung der „fünf Gebrechen“ der Zeit: Prozesssucht, Trinkerei, Bogerei, übermäßige Erbteilung und Überbevölkerung entgegenzuwirken, erließ der Reichsgraf einen Erlass zum zwangsmäßigen Besuch der Christenlehre. Es kommt zur Schaffung der Elementarschule, „Trivialschule“ genannt.   Der Schulmeister war damals an erster Stelle Kirchen- und Schuldiener, er läutete die Glocken, putzte die Kirche, war Hostienbäcker, Kerzenzieher,  Organist und auch verantwortlich für den Polizeidienst. Nach der Erfüllung all dieser Dienstpflichten kamen erst an zweiter Stelle seine Erziehungsaufgaben. Die Unterrichtszeit lag zwischen Martini 11. November) und Mariä Verkündigung (25. März). Unterrichtsfächer waren Lesen, Schreiben, Rechnen und Katechismus.

Nach dem Tode ihres Ehemannes (25.09.1775) wurde die Gräfin Marianne Regentin in Blieskastel für ihren minderjährigen Sohn Graf Philipp. Sie gründete so viele Schulstellen wie Pfarrstellen da waren und erließ sogar im Januar 1789 eine förmliche Schulordnung.

Mit der Französischen Revolution wurden die von der Leyen 1793 vertrieben. Das 1760 erbaute Schulhaus ist wohl wie andre Leyenbauten in den Revolutionsjahren zerstört worden.

1795 kam Blieskastel, wie das ganze linksrheinische Gebiet, unter französische Regierung und wurde 1798 zum Kantons-Hauptort im Saardepartement ernannt. Durch den Frieden von Luneville (1801) erhielt Frankreich die seit 1794 besetzten  linksrheinischen Gebiete, auf die es schon früher Anspruch erhoben und die es am 4. November 1797 gesetzlich mit dem französischen Staatsgebiet verbunden hatte. Napoléon Bonaparte nahm sie am 9. März 1801 offiziell in Besitz. Und nun galten auch bei uns die französischen Gesetze. Ein Gesetz vom 11. Mai 1802 und ein napoleonisches Gesetz vom 10. Mai 1806 regelten nun das Schulwesen. Die Gemeinde errichtete eine Primärschule; Maire (Bürgermeister) und Munizipalräte (Gemeinderäte) wählten den Lehrer und bestimmten seine Bezahlung. Der Einfluss der Geistlchkeit, das Pfarrers, wird in der französischen Zeit beseitigt. Der Lehrer war ein des Lesens, Schreibens und Rechnens kundiger Einwohner („Handwerkerlehrer“.)

Der Wiener Kongress vom 18. September 1814 bis 9. Juni 1815 legte in Europa zahlreiche Grenzen neu fest und definierte neue Staaten. In einem Staatsvertrag, zwischen Österreich und Bayern (14. April 1816) wurden die Pfalz und das Bliesland zu bayrischem Territorium erklärt. Dadurch wurde der Kanton Blieskastel am 1. Mai 1816 der Kreisdirektion Zweibrücken unterstellt. Die Bevölkerung von Niederwürzbach war jetzt bayerisch.

Durch eine Regierungsentschließung vom 20.August 1817 wurde das Schulwesen in der Pfalz und im Bliesland neu geordnet. Niederwüzbach gehörte nach Blieskastel. Die geistliche Schulaufsicht wurde wieder eingeführt und Ortsschulkommissionen eingerichtet. Sie tagten regelmäßig unter dem Vorsitz des Bürgermeisters und überwachten die Schulpflicht. Ein Schulhaus aus dieser Zeit steht heute noch in der Kirkeler Straße 29. Es ist lange Wohnhaus geworden.                                                                                                

Das Industriezeitalter ließ ab der Mitte des 19. Jahrhunderts das Dorf schnell anwachsen. Im Jahre 1852 hatte Niederwürzbach 917 Einwohner.  48 Jahre später, im Jahre 1900 war die Einwohnerzahl bereits auf 1.515 Personen angestiegen.

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Mit der Zunahme der Bevölkerung wuchs natürlich gleichzeitig auch die Zahl der Schüler. Ein größeres Schulhaus wurde daher notwendig.  Es wurde in den Jahren 1876/77 an der  Ecke Bezirks- und Kirkeler Straße erbaut. Bereits 3 Jahre später, 1881 wurde es umgebaut und auf 4 Säle erweitert.  Aber schon bald war dieses Gebäude wieder zu klein. Im Jahre 1902 wurde deshalb ein weiterer, 2 Säle umfasster Bau errichtet.. Er diente später als Bürgermeisteramt. Nun gab es sechs Lehrkräfte in Niederwürzbach, die die Schüler unterrichteten.

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Niederwürzbach wuchs weiter an. Im Jahre 1927  hatte der Ort schon 2.686 Einwohner. Und so musste die Schulhausfrage nun endlich einer Lösung auf weite Sicht zugeführt werden. 

Als Bauplatz für das neue Schulgebäude wurden Teile des Pfarrgartens - das spätere Schwesternhaus war zu dieser Zeit das Pfarrhaus - und private Grundstücke erworben.  Die Gemeinde begann sofort mit dem Bau. 1931 erfolgte die Grundsteinlegung und zwei Jahre später (1933) die Vollendung und Einweihung des neuen Schulgebäudes.

Der neu errichtete Schulbau war ein modernes Gebäude mit 2 Stockwerken. Es besaß 12 Schulsäle, davon waren 2 zu einem Filmsaal vereinigt. Zehn Lehrkräfte konnten jetzt hier unterrichten. Im Untergeschoß des Schulhauses befand sich eine Schulküche, ein Brausebad für die Schüler, Brause- und Wannenbäder für Erwachsene, eine Wohnung für den Hausmeister und die Heizungsanlage.

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Am 1. September 1939 brach der 2. Weltkrieg aus. Die Einwohner von Niederwürzbach wurden evakuiert und mussten ihren Heimatort verlassen. Die Schule wurde nun als Quartier für Soldaten vor ihrem Frankreicheinsatz genutzt.

Im Spätsommer 1940 durften die evakuierten Bewohner wieder in ihren Heimatort zurückkehren. Und auch das Schulhaus diente nun wieder den Kindern als Ort des Lernens. Leider wurde der Unterricht öfters durch Fliegeralarm unterbrochen. Der Kinder wurden bis Ende Juli 1944 unterrichtet.

Gegen Ende des Jahres 1944 rückte die Front immer näher und Niederwürzbach wurde in den Verteidigungszustand versetzt. Das Schulgebäude diente nun den sogannten "Schanzern", es waren in der Regel Bergleute, als Quartier. Gegen Jahresende wurde diese durch Ausländer (Italiener, Polen, Russen) ersetzt. Diese bezogen hier bis Mitte Dezember ebenfalls Quartier.

Der Kriegsschauplatz war inzwischen noch näher gerückt. Das Schulhaus diente nun als Hauptverbandsplatz der Waffen-SS.

Im Frühjahr 1945 nahmen noch einmal 500 Russen im Schulgebäude Quartier. Aber sie blieben nur kurze Zeit hier. Im März des Jahres 1945 brach der Krieg nun auch über Niederwürzbach herein. Am Mittag des 19. März ging ein Bomben- und Granatenhagel auf den Ort nieder. Viele Bewohner verloren dabei ihr gesamtes Hab und Gut. Niederwürzbach bot ein Bild der Zerstörung. Das Schulhaus ging, ebenso wie die katholische Kirche in Flammen auf und wurde weitgehend zerstört.

Am 14. August 1945 legte die Schulabteilung des damaligen Regierungspräsidiums Saar per Erlass fest, dass am 1. Oktober 1945 in allen Klassen der Volksschule der Unterricht zu beginnen habe. Aber da gab es in Niederwürzbach ein Problem. Es gab kein Schulhaus mehr;  es stand ausgebrannt und leer da. Um den Erlass trotzdem Folge zu leisten, wurden die Kinder in zwei Gastwirtschaften (Backstein und Nussbaum, Bezirksstraße) untergebracht und dort unterrichtet.

Bis ins Frühjahr 1947 stand das Schulhaus zerstört da. Dann begannen die Aufbauarbeiten. Und schon im Herbst konnte der Schulunterricht im renovierten Gebäude aufgenommen werden. Da aber noch nicht alle Klassenräume wieder hergestellt waren, musste der Unterricht als Wechsel- und Abteilungsunterricht erfolgen. Ab Januar 1949 konnte dann in acht Sälen Unterricht erteilt werden. Nachdem auch alle Räume im zweiten Stockwerk fertig gestellt waren, konnte endlich wieder ein reibungsloser Unterrichtsbetrieb beginnen.

Am 15. 09. 1949 wurde der Schule in einem Rundschreiben des Kreisschulamtes mitgeteilt, dass das Ministerium aus erzieherischen Gründen angeordnet hat, von der 5. Klasse an die Trennung der Kinder nach Geschlechtern durchzuführen. Die Mädchenklassen sind stets von weiblichen Lehrpersonen zu führen.

Im Schuljahr 1958/59 wurden keine Schulanfänger aufgenommen. Es gab mithin keine 1. Klasse. Durch ein Gesetz der saarländischen Regierung wurde die bisherige Schulzeit verlängert; die Abschlussklasse wurde eingeführt. Die Schulzeit betrug nun 9 Jahre. Durch Teilung des Filmsaales im 2 Stock wurde der notwendige Raum gewonnen. In diesem Schuljahr besuchten 414 Schüler die Schule. Zwei Abschlussklasse, aus Niederwürzbach, Oberwürzbach und Hassel (Mädchen), wurden am hiesigen System errichtet, eine Knaben- und eine Mädchenklasse.

In den folgenden Jahren stieg die Zahl der Schüler laufend an. Im Schuljahr 1960/61 betrug die Schülerzahl bereits 524 Kinder. Das Schulhaus war schon wieder zu klein geworden. Die 12 Säle reichten zu Beginn des Schuljahres 1961/62  nicht mehr aus. Deshalb wurde im Kellergeschoss, in der ehemaligen Nähschule, ein Klassensaal eingerichtet.  Zu den systemeigenen Kindern kamen zusätzlich die die Abschlussklasse besuchenden Gastschüler von Oberwürzbach, Hassel und Rohrbach. Eine statistische Übersicht über den Zu- und Abgang der Schulkinder zeigte, dass im Jahre 1968 etwa 775 Kinder die Schule besuchen würden. Und so stellte sich erneut die Schulhausfrage. Der damalige Bürgermeister Alois Wendel und der Gemeinderat beschlossen in einer Sitzung am 17.04.1961 einen Schulhauserweiterungsbau mit einer Turnhalle.

Im Schuljahr 1964/65 macht sich der Raummangel noch stärker bemerkbar. 12 reguläre Schulsäle standen zur Verfügung. Die 8. Knabenklasse musste in den Sitzungssaal des Gemeinderates umziehen. Die 3. Klasse (Knaben) wurde in einem Kellerraum unterrichtet. Für die beiden ersten Klassen wurde Schichtunterricht eingerichtet.
Am 25. Mai 1964 wurde nach vielen Verzögerungen mit dem Bau des neuen Schulhauses begonnen. Als Bauplatz diente das Gelände zwischen dem alten Schulgebäude und dem Kanal. Geplant und gebaut wurden zwei Baukörper: das doppelbündige Klassengebäude und die Turnhalle. Am 24. September 1966 konnte das Schulhaus und die Turnhalle eingeweiht werden. Damit waren die Schulraumsorgen der Gemeinde behoben. In dem neuen Schulhaus befinden sich 8 Klassensäle, 1 Mehrzweckraum, 1 Werkraum, die Schulbücherei und eine Physik-und Chemiesaal.
Wegen des Geländegefälles liegt die Turnhalle tiefer. Im oberen Eingangsbereich befinden sich die Umkleide- und Waschräume für die Jungen und Mädchen. Die eigentliche Turnhalle befindet sich im Untergeschoss.

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                                                  Blick auf das alte und neue Schulhaus und die  Schulturnhalle

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                  neues Schulhaus und die  Schulturnhalle                                                                 neues Schulhaus

                                                                                 

                                                                                                                 neues Schulhaus (Rückseite)

Am 2. Juni 1965 wurde die katholische Volksschule auf Anweisung des Kultusministeriums mit Wirkung vom 1. April 1965 in zwei selbständige Schulsysteme geteilt. Sie erhielten die Bezeichnung:
1. Katholische Volksschule Niederwürzbach, Knabensystem   = 8stellig
2. Katholische Volksschule Niederwürzbach, Mädchensystem  = 9stellig
Rektor des Knabensystems wurde Herr Otto Mischo, Rektorin des Mädchensytems Frau Maria Kraus.

Das Schuljahr 1966 war ein "Kurzschuljahr". Es begann am 1. April und endete am 30. November 1966. Schüler aus Oberwürzbach besuchten die 7. und 8. Klasse. Auch  das nachfolgende Schuljahr war ein Kurzschuljahr. Es dauerte vom 1. Dezember 1966 bis 19. Juli 1967. Die gesamte Oberstufe der kath. Volksschule Oberwürzbach war zu Gast.

Ab dem Jahre 1967 erfolgte die Einschulung dann zum Herbsttermin;  jedes neue Schuljahr begann ann immer im Herbst, wie auch heute noch. In den zentralisierten Oberstufenklassen wurden von nun an die Schüler von Niederwürzbach und Oberwürzbach unterrichtet (bis 1974). Ab April 1969 wurden die Kinder der Seelbacher Grundschule bei uns aufgenommen.

Im Jahr 1970 wurde die Teilung der Schule in ein Knaben- und Mädchensystem aufgehoben. Die neue Bezeichnung der Schule lautete nun: "Grund- und Hauptschule Niederwürzbach". Die Leitung übernimmt Rektor Mischo (bisher Knabensystem), Stellvertreterin wird RektorinKraus (bisher Mädchensystem).

Mit dem Gesetz über die Neugliederung der Kreise und Gemeinden vom 19. Dezember 1973 verlor Niederwürzbach ab dem 1. Januar 1974 seine Selbstständigkeit und war von nun an Stadtteil von Blieskastel. Die Niederwürzbacher Schule erhielt einen neuen Namen: "Grund- und Hauptschule Niederwürzbach der Stadt Blieskastel. Zu Beginn des  Schuljahres  1974/75 wurden  die Oberwürzbacher Hauptschüler an die Hauptschule des Stadtteiles St. Ingbert-Hassel überwiesen. Dafür kamen nun die Schüler der Klassenstufe 5 - 9 von Assweiler, Biesingen und Ballweiler, jetzt Stadtteile von Blieskastel, nach Niederwürzbach.  

Mit dem Schuljahr 1977/78 wird der Schulbezirk Niederwürzbach um den Stadtteil Bierbach erweitert. Am 28.06. 1979 wurde Rektorin Maria Kraus nach über 41jähriger Dienstzeit aus dem Schuldienst verabschiedet. Konrektor Kley folgte ihr im April 1980 als ständiger Vertreter des Schulleiters. Im Dezember 1984 beendete dann auch Rektor Otto Mischo nach 36jähriger Dienstzeit aufgrund der Erreichung der Altersgrenze den Schuldienst. Konrektor Rudolf Kley wurde zum Rektor und Lehrer Jürgen Baquet zum Konrektor der Grund- und Hauptschule Niederwürzbach ernannt.

Anfang Februar 1987 erhielt der Bürgermeister der Stadt Blieskastel Herr Gehring ein Schreiben des Ministers für Kultus, Bildung und Wissenschaft des Saarlandes. Hierin wurde mitgeteilt, das aufgrund der vorliegenden Schülerzahlen im Sinne des Gesetzes von 1985 (jede Klassenstufe mindestens 40 Schüler) ein geordneter Schulbetrieb nicht mehr möglich sei.  
An der Grund- und Hauptschule Niederwürzbach sind im Schuljahr 1986/87 folgende Schülerzahlen zu verzeichnen:
Klassenstufe 5   31   (2 Kl.)
Klassenstufe 6   34   (2 Kl.)
Klassenstufe 7   34   (2 Kl.)
Klassenstufe 8   33   (2 Kl.)

Klassenstufe 9   37   (2 Kl.)

Am 3. Juni 1987 erhielt die Schule ein Schreiben der Stadt Blieskastel mit folgendem Inhalt:  
a. die Hauptschulklassen der Grund- und Hauptschule Niederwürzbach werden ab dem Schuljahr 1987/88 geschlossen und die betroffenen Schüler der Hauptschule Blieskastel  zugewiesen.
b. der Schulbezirk der Hauptschule Blieskastel für die Klassenstufen 5 - 9 wird um das bisher zum Schulbezirk der    (früheren) Grund- und Hauptschule Niederwürzbach gehörende Gebiet erweitert.

Trotz vieler Proteste der Schule, der Eltern und der örtlichen Parteien gegen diese Anordnung war das Ende der Würzbacher Hauptschule gekommen. Ab dem Schuljahr 1987/88 gab es in Niederwürzbach nur noch eine Grundschule. Ihr Name war „Grundschule Niederwürzbach der Stadt Blieskastel“.  Die Hauptschüler mussten nun die Hauptschule in Blieskastel besuchen.

Im Schuljahr 1987/88 besuchten 165 Schüler (79 Knaben und 86 Mädchen) die Schule. Unterrichtet wurden sie von 10 Lehrpersonen (6 Lehrerinnen und 4 Lehrer). Es gab 8 Klassen. Unterrichtet wurde ausschließlich im neuen Schulhaus. Rektor ist Rudolf Kley.

Nach der Pensionierung von Rudolf Kley übernimmt Dr Dieter Muskalla am 01.08.1996 die Schulleitung der Grundschule Niederwürzbach.  

Im Mai 1997 beschließt die Schulkonferenz der GS einen eigenen Namen zu geben. Es erfolgt ein Preisausschreiben unter den Schülern zur Namensgebung. Die Vorschläge werden durch die Schulkonferenz ausgewertet.  Mit Zustimmung des Stadtrates der Stadt Blieskastel (Juli 1998) heißt die Schule nunmehr: „Schule Am Würzbacher  Weiher“ – Grundschule der Stadt Blieskastel.                                                           

Quellenangaben:

Otto Mischo  "Aus der Geschichte der Niederwürzbacher Schule"

E. Vogelgesang  " Aus Niederwürzbachs Geschichte "

Chronik der Schule in Niederwürzbach von 1945 bis 2007

(Quelle:  Bild 1 - 2 Seppel Allgayer   Niederwürzbach -  Bild 3  Klaus Ruffing  Niederwürzbach - Bild 4  Hans Kuhn Niederwürzbach - Bild 5/6 Dr. Hubert Zitt Niederwürzbach )