Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

 

Monat August

Im alten römischen Kalender (das Jahr begann mit dem Monat März) war der Monat August ursprünglich der sechste Monat des Jahres. Er hieß „Sextilis“ (lat. sex = sechs, sextus = der Sechste). Nach seiner Umbenennung (ab 8 v. Chr.) nannte man diesen Monat „Augustus“  (lat. augustus= ehrfurchtsvoll, ehrwürdig, erhaben)  zu Ehren des römischen Kaisers Augustus.    
Der August ist im Gregorianischen Kalender der achte Monat des Jahres und hat 31 Tage. Alte deutsche Bezeichnungen sind Aranmanoth (Ahd.), Ernting, Erndtemond und Erntemonat.

Bauernregeln: 

Ist's in der ersten Augustwoche heiss, so bleibt der Winter lange weiss.

Ist's heiß zu Dominikus (4.August) der Winter mit strenger Kälte kommen muss.

Ist’s Petrus bis Laurentius (10.August) heiß, bleibt der Winter wohl lange weiß.

Sollen Trauben und Obst sich mehren, müssen mit Lorenz (10.August) die Gewitter aufhören.

August muss Hitze haben, sonst wird des Obstbaums Segen begraben.

Je dicker die Regentropfen im August, je dicker auch der Most.

Wenn im August der Nordwind weht, das Wetter lange schön besteht.

Kommt im August der erste Regen, beginnt die Hitze sich zu legen.

Blieb Wärme im August in der Ferne, der September bringt sie nicht mehr gerne!

Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis "

Wie das Wetter an St. Hyppolyt, St. Kassian (13. August), so hält es mehrere Tage an.

Wenn's im August stark tauen tut, bleibt das Wetter meistens gut.

Mariä Himmelfahrt (15. August)  Sonnenschein, bringt meistens uns viel guten Wein.

Regnets an St. Sebald (19. August), nahet teure Zeit sehr bald.

Ist der August regenfrei, bleibt im Winter vom Schnee nichts frei.

Waren die Hundstage heiß, bleibt der Winter lange weiß.

Wenn derAugust nicht kocht, kann der September nicht braten.

Blühen im August die Frühlingsblumen, bedeutet das einen gelinden Winter.

Macht der August uns heiß, bringt der Winter viel Eis.

Ist der August regenfrei, bleibt im Winter vom Schnee nichts frei.

Nie hat der September zu braten vermocht, was der August nicht gekocht.

Wettert es im August, du nassen Winter erwarten musst.

Bleiben Störche und Reiher noch nach Bartholomä (24. August), kommt ein Winter, der tut nicht weh.

Zur Zeit des Augustin (28. August), ist der Sommer bald dahin.

Im August viel Regen, ist dem Wein kein Segen.

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