Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

 

Monat Januar

Der Monatsname Januar geht auf den römischen Gott Janus zurück. Er ist eine der ältesten römischen Gottheiten. Janus war der Beschützer der Stadttore, der Gott des Ein- und Ausgangs (des Anfangs und des Endes). Janus ist doppeltköpfig und kann daher sowohl nach vorne als auch nach hinten blicken. Dieser Gott  wurde deshalb auch oft mit zwei Gesichtern dargestellt; eines davon ist jung und schaut in die Zukunft, das andere ist alt und blickt zurück in die Vergangenheit.
Im römischen Kalender war der Januar ursprünglich der elfte Monat. Mit der Verschiebung  des Jahresbeginns vom 1. März auf den 1. Januar im Jahre 153 v. Chr. wurde der erste Monat des Jahres  "Ianuarius" benannt.

Der Januar (lat. ianua "Tür oder Tor") ist im Gregorianischen Kalender der erste Monat des Jahres. Er hat 31 Tage. Alte deutsche Namen sind Hartung, Eismonat und Schneemonat. Der Name Hartung bezieht sich wohl auf die Härte dieses Monats. In einigen Gegenden wird der Januar auch Jänner genannt.

Bauernregeln:

Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.

Wie das Wetter zu Makarius (2. Januar) war, so wird's auch im September trüb oder klar.

Im Januar muss Strenge walten, sonst wird sich der Frühling nicht gut halten.

Im Januar werden die Tage länger und der Winter wird strenger.

Wenn sich im Hartung die Katze in der Sonne streckt, sie im Hornung sich hinter dem Ofen versteckt.

War bis Dreikönig (6.Januar) kein rechter Winter, dann folgt auch keiner mehr dahinter.

Erhard (8. Januar) mit der Hack’ steckt die Weihnachtstage in den Sack.

Jänner je kälter und toller, wird Scheune und Stadel um so voller.

Knarrt im Jänner Eis und Schnee, gibt's zur Ernte viel Korn und Klee.

Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.

Im Januar Reif ohne Schnee, tut Bergen, Bäumen und allem weh.

Ist der Januar feucht und lau, wird das Frühjahr trocken und rauh.

Wenn im Januar viel Nebel steigen, wird sich ein schönes Frühjahr zeigen.

Je frostiger der Jänner, je freundlicher das ganze Jahr.

Fehlen im Januar Schnee und Frost, gibt der März gar wenig Trost.

Ist es an Petri Stuhlfeier (18. Januar) kalt, die eisige Kälte noch 40 Tage halt.

An Fabian und Sebastian (20. Januar) fängt oft der strenge Winter an.

Wenn das Gras wächst im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr.

Auf trocken-kalten Januar, folgt viel Schnee im Februar.

Wenn der Frost im Jänner nicht kommen will, kommt er sicher im April.

St. Pauli (25. Januar) klar, ein gutes Jahr. Pauli Regen, schlechter Segen.

Gelinder Januar bringt spätes Frühjahr.

Wieviele Regentropfen im Januar - so viele Schneeflocken im März.

Timotheus (26. Januar) bricht das Eis, hat er keins, so macht er eins.

Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen, Tälern weh.

Bringt Martina (30. Januar) Sonnenschein,  hofft man auf viel Korn und Wein.

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