Bauernregeln


                                         Bauernregeln

Schon lange Zeit bevor die auf wissenschaftlicher Forschung gründende Wetterbeobachtung Einzug in unseren Alltag hielt, war das Wetter für die Menschen von großer Wichtigkeit. Vor allem für die Landwirtschaft war es schon immer von großer Bedeutung. Hängt doch für sie der Lebensunterhalt vom Verlauf des Wetters ab. Der Landwirt hat daher seit vielen Jahrhunderten den Wetterablauf genau beobachtet, daraus seine Schlüsse gezogen  und Vorhersagen gebildet. Er hat versucht, gewisse Regeln zu finden, die ihm halfen, das Wetter vorherzusagen. Wir nennen diese heute „Bauernregeln". Neue Forschungen haben gezeigt, dass diesen bäuerlichen Wetterregeln eine gewisse Berechtigung nicht abzusprechen ist, dass sie teilweise sogar erstaunlich genaue Wettervorhersagen erlauben.

                                                                                                                                                                          

 

Monat Oktober

Bei den Römern begann das Jahr im März. Und daher nannten sie den achten Monat „mensis october“  (lat. mensis= Monat ; octo = acht).  Nach der Einführung des Julianischen Kalenders im Jahre 46 v. Chr. rückte dieser Monat an die zehnte Stelle. Er behielt jedoch seinen alten römischen Namen.
Der Oktober ist der zehnte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage. Alte historische Namen sind Gilbhart (Vergilben der Blätter), Weinmond oder Weinmonat (Beginn der Weinlese).

Bauernregeln:

Oktoberwetter zeigt stets an, wie's künftig um den März wird stahn.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein. Ist er aber nass und kühl, mild der Winter werden will.

Fällt das Laub auf Leondgar (2. Oktober), kommt darauf ein fruchtbar Jahr!

Blühende Rosen im Garten, lassen den Winter noch warten.

Ist der Oktober freundlich mild, ist der März dafür rauh und wild.

Blühende Röslein im Garten, lassen General Winter noch warten.

Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraß halt.

So wie im Oktober die Regen hausen, so im Dezember kalte Stürme brausen.

Warmer Oktober bringt fürwahr, uns sehr kalten Februar.

Im Oktober Nebel viel, bringt der Winter Flocken viel.

Fällt im Oktober das Laub schnell, ist der Winter baldigst zur Stell.

Fällt der erste Schnee in den Dreck, bleibt der ganze Winter ein Geck.

Ist der Oktober freundlich und mild, kommt der März rauh und wild.

Im Oktober Sturm und Wind, uns den frühen Winter künd't.

Hält der Oktober das Laub lange fest, so sorge für ein warmes Nest.

Wenn Frost und Schnee im Oktober war, so folgt ein gelinder Januar.

Ein Oktoberhimmel voller Stern, hat warme Öfen gern.

Bleibt im Oktober das Laub am Ast, viel Ungeziefer du zu befürchten hast.

Simon und Judas (28. Oktober) fegen das Laub in die Gass.

Dies ist ein hartes Winterzeichen, will's Laub nicht von den Bäumen weichen.

Gibt es an St. Wolfgang (31. Oktober) Regen, wird dies ein Jahr voll Segen.

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